Kann man sich die 23€ für einen Mahnbescheid vom Schuldner zurückholen?

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2 Antworten

Mittlerweile sind es ein paar Euro mehr. Das Gericht setzt die Gebühren für den Mahnbescheid automatisch mit dazu, die man vorausbezahlt hat ans Gericht. Da muss man selbst nichts machen. Sofern der Schuldner zahlt, muss er die Gerichtskosten ebenfalls bezahlen. Andernfalls kann man sie einklagen.

Sollte der Schuldner dem Mahnbescheid widersprechen, ist man genauso weit wie zuvor, muss ggf. klagen und dabei dann die Kosten des Mahnbescheides angeben.

Grundsätzliche Voraussetzung für die Erstattung der Mahnbescheid-Kosten ist die Frage, ob der Schuldner in Verzug ist. Je nach Vertrag geschieht dies nicht automatisch.

Wenn er zuvor schon in Verzug war, ja. Wird übrigens automatisch im Vollstreckunhsbescheid mittituliert.

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