Kann man sich beim Verkauf eines Grundstücks zum Notartermin vertreten lassen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine von einem Notar ausgestellte Vollmacht ist für mich die einzig vernünftige Lösung. 

Damit darf der VM-Inhaber alle Rechtsgeschäfte tätigen, die gem. BGB über eine VM abgedeckt werden können. Anders wird es kaum gehen. 

Das heißt, alle Geschwister müssen vor einem Notar klären, welche Person eine VM bekommen soll. Bevollmächtigter kann einer der Geschwister sein, aber auch eine Person, der alle drei vertrauen. 

Der Notar ist verpflichtet, beim Verkaufstermin den Originaltext vorzulesen und eventuell auftretende Fragen zu beantworten. Was macht ihr, wenn der Bevollmächtigte diesen Text nicht richtig verstanden hat oder aber keine Nachfrage stellt, weil er denkt, er hätte alles verstanden? 

Ich weiß aus eigener Erfahrung (habe nach dem Tod meiner Frau eine Generalvollmacht für eine gute Freundin ausstellen lassen), dass vieles anders ist, als man als Laie denkt und noch ganz anders, als es in Internetforen dargestellt wird. Auf solche Auskünfte nach dem Motto "Geht" oder "Geht nicht" würde ich mich keinesfalls verlassen. 

Aber egal: Viel wichtiger ist die Frage, warum Du glaubst, hier die richtige Antwort zu bekommen. Ein Anruf beim Notar würde doch die ganze Sache in wenigen Minuten klären. 

Und warum wollt ihr nicht persönlich anreisen? Ist doch nur einmalig, denn den Entwurf des Kaufvertrags habt ihr doch sicher schon bekommen und durchgelesen und darüber abgestimmt. 

Ihr könnte doch den Käufer an seinem Wohnort den notariellen Kaufvertrag unterschreiben lassen, der Notar sendet dann an alle Erben die Urkunde an euren Wohnort, wo ihr den Vertrag nachgenehmigen könnt, ist doch kein Problem und bequem.

Das ist Gang und Gäbe, allerdings muss die Vollmachtsbestätigung in notariell beglaubigter Form nachgereicht werden.

Abschlußfeier im KiGa- Geschwister unerwünscht! Bitte um Eure Meinung

Im Kiga meines Sohnes steht eine Abschlußfeier für die "Schulkinder" an. Es soll Picknick geben mit den Eltern. Wir wurden jetzt schriftlich darauf aufmerksam gemacht. Das Geschwisterkinder nicht erwünscht sind. Da ich keine Möglichkeit habe meine 2 anderen Kinder unterzubringen habe ich gefragt, ob die beiden nicht mitkommen dürfen. Essen und Trinken bringe ich natürlich selber mit. Nein war die Antwort. Somit darf mein Sohn jetzt nicht an seinem Abschluß teilnehmen. Ich würde gerne wissen ob in anderen Kigas genauso verfahren wird. Wie sind da Eure Meinungen und Erfahrungen?

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Wegerecht/Gewohnheitsrecht?

Hallo! Ich bin Mitpächter eines Wochenendgrundstückes, welches sich 10 Parteien teilen. Vor ca. 10 Jahren hat uns ein Nachbar, welcher aber nicht zu unserer Gemeinschaft gehört, gefragt ob es möglich wäre, da seine Frau einen Unfall hatte, unser Grundstück zu befahren und sein Auto darauf abzustellen, da es für seine Frau leichter ist auf diesem Weg zu ihren Bungalow zu kommen. Es wurde in unserer Gemeinschaft besprochen und niemand hatte etwas dagegen, wir erlaubten es ihm und sie bezahlten im Jahr einen Obolus für die Nutzung. Über die Jahre gewährten wir ihm auch einen kleinen Holzschuppen. Mittlerweile ist es so, das die Nachbarn auf unserem Grundstück ungefragt Sachen abstellen und auch Bereiche des Grundstücks, die nicht zu der Zuwegung gehören, begehen wenn niemand von uns da ist. Jetzt hat unsere Gemeinschaft beschlossen, das wir den Nachbarn dieses Recht der Nutzung unseres Grundstücks zu untersagen, sprich die Befahrung des Grundstückes und die Nutzung des Grundstückes, um irgendetwas abzustellen, zumal die Nachbarn die Möglichkeit haben über zwei andere Zuwegungen zu ihren Bungalow zu kommen. Es ist nicht schriftlich festgehalten.

Vielleicht kann uns jemand sagen, ob wir Aussicht auf Erfolg haben, wenn es zu einem Rechtsstreit kommen würde!

Gruß Stefan

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Hauskauf geplatzt? Schadensersatz wg. Mietwohnungskündigung möglich?

Hallo,

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Kann eine handgeschriebene Vollmacht (Autoverkauf, Wohnungsauflösung, Haushaltsauflösung, Konto-/Versicherungszugriff etc.) wegen Formfehlern ungültig sein?

Hallo zusammen...

ich habe kürzlich bei jemandem einen kleinen Stapel handgeschriebener Vollmachten gesehen. Nur mal im Vorbeigehen kurz darüber geschaut... Je eine dieser handgeschriebenen Vollmachten war für den Verkauf eines PKW, eine für Zugriff und Auflösung eines Kontos, eine für Haushalts / Hausratsauflösung, eine für Wohnungsauflösung, eine Versicherungszugriff bzw. Auszahlung, eine für Sparbuchzugriff, eine für alle sonstigen Angelegenheiten, welche eine Person "bevollmächtigen" den Schreiber an entsprechender Stelle / Angelegenheit zu vertreten (vor allem im Todesfall des Schreibers der Vollmacht).

Nun habe ich festgestellt, dass diese Vollmachten eben handgeschrieben sind und ausschließlich nach folgendem Schema aufgebaut sind (Beispiel Autoverkauf):

Hiermit ermächtige ich, Vorname und Nachname, Herrn Vorname Nachname, dazu, in meinem Namen nach meinem Tod meinen PKW bei der Versicherung abzumelden und anschließend zu verkaufen. Unterschrift

Wie bereits geschrieben: handschriftlich, etwas krakelige Schrift, Unterschrift sehr unleserlich (bis nicht lesbar). Zum Auto wären wohl Papiere und Versicherungsunterlagen vorliegend.

Ist diese "Vollmacht" überhaupt gültig? Meines Wissens nach müsste doch genauer der Verfasser (Geburtsdatum, Adresse etc.) und vor allem derjenige, welcher die Vollmacht benutzen soll (Geburtsdatum, Adresse, ggf. Personalausweisnummer etc.) angegeben werden. Das ist hier jedoch nirgendwo der Fall.

Und wer haftet, wenn die Vollmacht trotzdem akzeptiert wird und jemand z.B. das Auto kauft, aber z.B. Erben Ansprüche auf das Auto geltend machen? Vielen Dank im Voraus.

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Immobilienmakler will nach geplatzten Notartermin Aufwandsentschädigung?

Hallo,

ich wollte eine Eigentumswohnung kaufen und habe es mir 12 Tage vor dem Notartermin anders überlegt. Nun will der Makler für seine Leistungen eine Aufwandsentschädigung.

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Vollmacht zur Abholung des Kindes vom Hort

Hallo Ihr Lieben,

ich bräuchte dringend mal eine Rat, da ich gerade gegen Wände laufe.. Ich bin 38, männlich und derzeit alleinerziehend mit einem Sohn (9 Jahre). Die Kindesmutter hat gerichtlich das Umgangsrecht zugesprochen bekommen für Dienstag und Donnerstag. An diesen 2 Tagen holt sie unseren Sohn vom Hort ab. Nun ist es zu einem Vorfall gekommen. Ich habe meiner Freundin, die seit 3 Monaten bei uns lebt, schriftlich die Vollmacht erteilt, meinen Sohn vom Hort abzuholen, da ich ab und an abends länger arbeite und es nicht schaffe, meinen Sohn bis 17.30 Uhr abzuholen. Die Kindesmutter hat daraufhin den Hort angewiesen, dass sie es nicht wünscht, dass unser Sohn von einer anderen Person, als von mir abgeholt wird. Daraufhin verweigerte der Hort die Herausgabe unseres Sohnes an meine Freundin, trotz schriftlich vorliegender Vollmacht von mir. Ich mußte dann meine Arbeit unterbrechen und das Kind abholen. Auch nachfolgende Gespräche mit der Hortleitung brachten diese nicht zur Einsicht und sie beharrten auf der Weisung der Mutter. Zur Sachlage: Es ist so, dass mein Sohn gerichtlich mir zugesprochen wurde, d.h. dass er bei mir lebt und dies in gegenseitigem Einverständnis mit der Kindesmutter. Somit habe ich die Alltagssorge nach $ 1687. Die Kindesmutter hat lediglich das Umgangsrecht. Das Sorgerecht haben wir gemeinsam. Mir liegt eine Tabelle nach $1687 (Quelle T. Keller, 1999) vor, nachdem die Ausstellung von Vollmachten zur Abholung des Kindes in die Kategorie "Entscheidungen des täglichen Lebens" eingestuft werden und nicht in die der Kategorie "Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung". Somit müßte ich eigentlich diese Vollmacht nicht mit der Kindesmutter absprechen und die Kindesmutter andererseits ist aufgrund ihrer Stellung als nur Umgangsberechtigte nicht befugt, Weisungen an den Hort zu erteilen. Liege ich hier richtig? Wie kann ich mich nun weiter verhalten? Die Hortleitung weigert sich hartnäckig, meine Vollmachten anzuerkennen und sieht (vielleicht aus Sympathiegründen von Frauen untereinander) die Mutter entgegen dem Beschluß vom Familiengericht als Hauptweisungsbefugte. Die Hortleitung fordert jetzt von mir einen erneuten richterlichen Beschluss darüber, dass Ich Vollmachen ausstellen darf, obwohl dies bereits über die Umgangsregelung vom Familiengericht und § 1687 und $ 1632 geklärt ist.

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