kann man sich auf die Theorien der Physik verlassen?

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11 Antworten

Ja, auf die Theorien der Physik kann man sich verlassen. Leider ist das, was Du hier beschreibst, keine Physik, sondern Esoterik.

Aber etwas ausführlicher.

Physik als Naturwissenschaft hat strenge Überprüfungskriterien an ihre Aussagen. Eine Annahme über die Natur wird erst gründlich (meist mathematisch) ausformuliert, um quantitative (also exakte) Vorhersagen für Experimente zu haben. Dann wird durch Experten überprüft. Passen die Beobachtung und díe Vorhersagen zusammen, hat sich das Modell bestätigt. Und erst dann sprechen Physiker von einer Theorie. Anders als in der Umgangssprache haben sich die Theorien der Physik also schon bestens in der Praxis bewährt. Außerdem überprüfen Physiker sogar noch weitere Eigenschaften ihrer Theorien: Sie dürfen zum Beispiel nicht auf Widersprüche innerhalb des Modells oder mit dem erprobten Hintergrundwissen führen.

Gerade durch dieses strenge Überprüfungs- und Auswahlverfahren erreichen naturwissenschaftliche Aussagen eine hohe Zuverlässigkeit. Eine Zuverlässigkeit von der bloßes Behaupten erwartungsgemäß weit weg sein muss.

Und hier kommt die Esoterik ins Spiel. Parawissenschaften behaupten Erkenntnisse zu haben über das Jenseits, über übernatürliche Phänomene, Widergeburt, Gedankenübertragung,... Und um sich das Mäntelchen der Glaubwürdigkeit überzuziehen, tun sie gerne so, als wären sie echte Wissenschaften. Sind sie aber nicht: es fehlt das oben beschriebene Moment der Überprüfung; also genau das, was wissenschaftliche Zuverlässigkeit ausmacht.

Um nun wissenschaftlich zu wirken, werden in der Parawissenschaft oder Esoterik gerne Begriffe aus den Naturwissenschaften benutzt (Energie, Schwingung, Quanten,...), allerdings nicht mehr im ursprünglichen Sinnzusammenhang. Einfach nur der Begriff als leere, sinnentfremdete Worthülse, die den Laien beeindrucken soll und Seriosität vorgauckeln soll.

Mache Dir also bitte klar: Wenn Du Dich für obige Themen interessierst, liest Du nichts über "Physik und Wissenschaft". Dann liest Du Esoterik, die Dich zumindest schon mal in dem Punkt anlügt, an dem sie behauptet, Physik zu sein. Den Rest zu beurteilen überlasse ich Deinem gesunden Menschenverstand.

uteausmuenchen 11.02.2013, 11:56

Falls Du zu einem konkreten Thema Hintergrundinformationen brauchst: psiram.com ist eine der besten deutschsprachigen Seiten, die über den ganzen Esoterik Unsinn aufklärt. Hier die Startseite der psiram-Wiki

http://psiram.com/ge/

Über die Suchfunktion (Links unter FAQ) kannst Du nach Themen oder Namen suchen.

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Ich glaube nicht, dass man physikalisch etwas messen kann, dass in seiner Natur über alles irdisch nachweisbare hinaus geht. Man kann Gott nicht beweisen oder widerlegen, weil er, sofern er Gott, also der Schöpfer der gesamten Schöpfung, ist unabhängig von der Raumzeit dieses Universums existiert haben muss, was bedeutet, dass es eine andere Raumzeit geben muss, welche seine Existenz ermöglicht.

Wenn das so ist, dann kann man auch den geistigen Himmel (Heaven) weder wissenschaftlich beweisen noch widerlegen. Und gleiches trifft auf den Geist, also den körperlosen Teil eines intelligenten selbstbewussten Wesens, zu. Manche nennen das Seele, aber Seele ist verschieden definiert.

Die Physik ist nicht in der Lage, Theorien oder Erkenntnisse als "Gesetz" zu erkennen, was nicht entsprechend bewiesen werden kann. Physikalisch gesehen ist es nicht einmal möglich alle Eigenschaften eines subatomaren Teilchens gleichzeitig und in vollkommener Präzision zu messen und doch müssen diese Eigenschaften vorhanden sein, da ansonsten das Teilchen nicht existieren kann. Auch kann man über einen gewissen Horizont hinaus das All nicht beobachten, weil ganz einfach das Licht in weiter entfernten Regionen des Alls noch nicht genug Zeit hatte, um zu uns zu gelangen. Das bedeutet aber nicht, dass es über diesen Horizont hinaus nichts weiter gibt. Zu guter Letzt würde ich das empfehlen, was ich in meinem Kommentar zur Antwort von blackurant schrieb.

Das ist alles nur ein Modell, genauso wie Hawkins Erklärung für die Schöpfung der Welt. Man weiß es momentan einfach nicht besser und es ist eine Idee, die stimmen kann , aber nicht muss. Man kann davon ausgehen, dass sie stimmen, aber es kann auch falsch sein.

dazu hat Michael Shermer einiges geschrieben und auch vorträge gehalten, z.b. auf TED.

james Randi hat auch einiges dazu zu sagen...

(Gib auf Youtube diese Namen ein, du wirst die Videos finden, auf englisch).

Grundsätzlich:

1) Es gibt "spiegelneuronen" mit denen Menschen und Tiere die Empfindungen von anderen nachempfinden können (wenn ich jemanden essen sehe, dann wird auch bei mir das Hirnareal des Essens aktiviert, obwohl ich selber nicht esse. Wenn ich sehe, wie sich jemand anders die Zunge auf einer eisigen Scheibe festklebt, habe auch ich ein unangenehmes Gefühl auf der Zunge, weil ich das nachempfinde, etc)

2) Das Gehirn & Nerven funktioniert elektrisch, daher kann man heute z.b. Nervenimpulse auf Prothesen (z.B. falscher arm) übertragen und mit einigem training schafft man es, die Prothese, die mit elektroden die elektrischen nervenimpulse empfängt, so zu bewegen, wie man will, durch die reine Kraft der Gedanken. So können Tetraplegiker auch rollstühle steuern, dank einem EEG am Kopf.

3) Physiker arbeiten auf sehr kleinen Ebenen (quantenphysik) oder in sehr grossen Dimensionen (Kosmologie). In sehr kleinen Dimensionen treffen die Gesetze der "normalen" dimensionen nicht mehr zu, und da gibt es ein paar erstaunliche Effekte, die man in der Quantenphysik oder auch durch die String-theorie zu analysieren versucht. Diese Effekte kann man aber nicht auf die Dimension eines Menschen übertragen. Wenn man sagt, dass laut Quantenphysik ein Teilchen an zwei Orten gleichzeitig sein kann, dann lässt sich daraus nicht schliessen, dass auch ein mensch an zwei orten gleichzeitig sein kann.

Insofern ist es ein reines Phantasieprodukt, wenn man Phänomene aus der Quantenphysik auf Dimensionen übeträgt, wo Quantenphysik nicht mehr anwendbar ist.

Es gibt zwar schon ein paar interessante Effekte, die man auch auf makroskopischer ebene sehen kann, z.B. das Bose-einstein-Kondensat, aber auch dafür müssen ganz bestimmte Bedingungen erfüllt sein (z.B. Temperatur nahe dem absoluten Nullpunkt, sobald es wärmer wird, funktioniert es nicht mehr). Hier ist das schön vorgeführt. Schon sehr beeindruckend, aber beschränkt inder Anwendung...

http://www.ted.com/talks/boaz_almog_levitates_a_superconductor.html

Es macht keinen Sinn, religiöse Vorstellungen (Hier geht es nicht um wissen, sondern um glauben!) und wissenschaftliche Erkenntnisse zu einem Teig zu verrühren. Da kommt nichts Brauchbares heraus.

Das Wichtigste im landläufig genannten Bereich Wissenschaft (und Religion gleichermaßen) ist es, die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Quellen kritisch zu beurteilen, denn längst ist nicht alles Wissen, was da verkauft wird.

Kritisch bedeutet ergebnissoffen, die Glaubwürdigkeit, auf mögliche Fehlerquellen hin bis hin dazu, ob da wohl jemand ein Interesse daran haben könnte, hier absichtlich zu manipulieren.

Es gibt (leider) genug "Wissenschaftler", welche eindeutig Pseudowissenschaft betreiben, eben nicht mit belegbaren und/oder nachvollziehbaren Quellen und "Ergebnissen" ergebnisoffen hantieren, sondern zumeist, um eigene, vorgefasste Wunschpositionen zu belegen, wie z.B. die Theologie oder aber die Parapsychologioe.

Aufgrund geschickter Argumentation werden diese "Ergebnisse" dann in den gleichen Topf wie seriös und ergebnisoffen erforschte Bereiche geworfen und so leicht mit seriöser Wissenschaft verwechselt.

Dass man sich etwas nicht vorstellen kann (oder in Deinem Fall mag - denn "Leben nach dem Tod" ist wohl mehr Wunschdenken als ein realwissenschaftliches Ergebnis) heißt noch lange nicht, dass dem nicht so sein kann, bevor man jedoch eine "Theorie" in Betracht zieht, für wahrscheinlich zutreffend zu halten, sollte man sich jeweils doch schon den Hintergrund genau anschauen und letztlich darüber vernünftig (und ebenfalls ergebnisoffen) entscheiden und auch niemals vergessen, dass es immer Annahmen sind, Theorien, Möglichkeiten, bis zu ihrem Beweis eben nicht Wahrheit.

Ein Wissenschaftler, der eine Theorie ohne Beweis als Wahrheit verkauft, ist keiner, denn ein seriöser Wissenschaftler würde weiterhin von einer Wahrscheinlichkeit sprechen und diese bei neuen Belegen erneut beurteilen, erhärtet sehen oder aber widerlegt und das auch nicht persönlich nehmen.

Die Beurteilung der Quelle ist zudem wichtig, da man gemeinhin nicht mehr versteht, was da propagiert wird, man sich mangels Ausbildung, Erfahrung oder einfach nur Bildung Quarks, Strings, Superstrings oder ein Universum mit 21 Dimensionen nicht mehr vorzustellen in der Lage ist, gemeinhin mit solch bereits alten Ergebnissen wie der Relativitätstheorie der "Normalo" bereits über den Grenzen der eigenen Vorstellungskraft befindlich ist und dann schon gar nicht mehr checkt, was ein Herr Hawkins da für hübsche Sächelchen errechnet haben will.

Falls du Englisch kannst gibt es hier für dich einen Artikel über die Glaubwürdigkeit von Induktion:

http://plato.stanford.edu/entries/induction-problem/

Und zwar lese ich momentan sehr viel über Physik und Wissenschaft...

Was liest du denn so? Nicht alle Bücher zum Thema sind gut und lehrreich.

Schließlich kann man sich gar nicht vorstellen daß nach dem irdischen Leben nur noch "NICHTS" ist.....

Die Möglichkeit, sich etwas vorzustellen, ist unwichtig für den Wahrheitsgehalt. Oft ist die Wahrheit etwas, das wir uns nicht vorstellen, sondern nur beschreiben können.

Selgora 31.01.2013, 22:39

"Die Möglichkeit, sich etwas vorzustellen, ist unwichtig für den Wahrheitsgehalt. Oft ist die Wahrheit etwas, das wir uns nicht vorstellen, sondern nur beschreiben können."

... Gilt das auch für Gott? Ich meine, viele User hier spötteln gerne über Gläubige. Vor allem, weil sie sich vorstellen können, daß ein Gott existiert, der sich für uns Menschen interessiert... Und Anti-Theisten können sich eben nur keinen Gott vorstellen.

Also woran machst Du jetzt konkret den Wahrheitsgehalt der Existenz Gottes fest? An der Vorstellung der Gläubigen oder der Anti-Theisten?

Nur mal so eine Frage zum Nachdenken am Rande des Universums...

;))))))))))))))

LG Selgora

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DarkSepia 01.02.2013, 00:05
@Selgora

... Gilt das auch für Gott?

Ja. Aber der hat andere Probleme.

Vor allem, weil sie sich vorstellen können, daß ein Gott existiert, der sich für uns Menschen interessiert...

Naja, mit dieser statistischen Aussage kann ich nicht viel anfangen. Sollte sie stimmen gibt es dennoch einen Haufen Kritik und Spott aus anderen Gründen, als Vorstellungsvermögen, welche du hier seltsamerweise ignorierst.

Also woran machst Du jetzt konkret den Wahrheitsgehalt der Existenz Gottes fest? An der Vorstellung der Gläubigen oder der Anti-Theisten?

An nichts von beidem. Und hättest du wenigstens einmal darauf geachtet, was ich und andere z.B. zu Gottesbeweisen geschrieben haben, könntest du dir die Frage sparen. Darauf einzugehen finde ich in diesem Kontext zu umfangreich, also nur so viel: Wenn du behauptest, es gäbe einen Gott, musst du es beweisen! Und du musst eine Methode kennen, wie man das beweisen kann. Nicht ich. Ich habe keine Motive, dies zu tun.

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Für mich sind es keine Theorien, sondern ich weiß, dass es so ist. Ich bin kein Wissenschaftler, aber ich glaube sagen zu können, dass Quantenphysik die bisher größte Annäherung der Wissenschaft an die Realität ist.

Alles ist mit allem verbunden. Alles ist Schwingung, Klang, Energie, Licht.

Und tatsächlich ist es eine Sache des Bewusstseins, inwieweit sich ein Mensch dieser Erkenntnis empfindend und denkend annähern kann, inwieweit er bereit und willens ist alte, vorgefertigte Denkstrukturen zu verlassen, sich auf Neuland einzulassen.

  1. wo hast du sowas gehört? und warum von physikern und nicht biologen? soweit ich weiß gibt es rein gar keine beweise, die für etwas außerhalb der raumzeit sprechen würden. auch werden wissenschaftler sich wohl kaum auf so ein simples argument der ignoranz stützen. nur weil du dir nicht vorstellen kannst, dass der mensch nur materiell ist, heißt es noch lange nicht, dass es seelen gibt.

  2. nahtoderfahrungen können ziemlich gut durch vollkommen natürliche phänomene erklärt werden.

Auf die Gesetze der Physik kannst du dich 100% immer verlassen. Aber was du beschreibst hat weniger mit Physik zu tun eher mit Theorien oder Pseudowissenschaft. Oder es ist damit gemeint dass es irgendwo im Universum Menschliches bewusstsein gibt, das ist ja möglich quasi eine zweite Erde.

JTKirk2000 28.01.2013, 19:41

Auf Naturgesetze kann man sich immer verlassen. Das ja, ABER Gesetze der Physik sind nicht vollkommen identisch mit Naturgesetzen. Gesetze oder besser Theorien der Physik sind nicht mehr und nicht weniger, als der Versuch Naturgesetze verständlich zu machen und nachzuvollziehen. Naturgesetze sind aber unabhängig von wissenschaftlicher Erkenntnis des Menschen, da ansonsten das Universum vor dem Menschen nicht hätte existieren können, während die Theorien und somit auch die Gesetze der Physik durchaus erst durch entsprechende Entdeckungen des Menschen entwickelt wurden und sich nur immer weiter an die Wahrheit der Naturgesetze annähern, doch ob sie diese irgendwann tatsächlich vollkommen erreichen ist keineswegs sicher. Anhand einiger Grenzen in der Beweisführung scheint es eher sicher zu sein, dass es auf ewig der Weg der Wissenschaft ist, durch neue Möglichkeiten der Beweisführung und Erkenntnis größere Irrtümer durch kleinere zu ersetzen. Natürlich kann man sich dennoch im alltäglichen Leben auf die Gesetze der Physik verlassen, aber wenn es darum geht, in Sachen Entwicklung praktischer Anwendung gehobener Physik voran zu kommen, sollte man sich nicht immer blind auf bisherige "Erkenntnisse" verlassen.

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BlackDracula 28.01.2013, 21:44
@JTKirk2000

vollkommen falsch. naturgesetze sind von uns erschaffene modelle, die sich der realität möglichst nah annähern.

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JTKirk2000 29.01.2013, 07:29
@BlackDracula

Du verwechselst da etwas. Die Natur beruht auf existenziellen Gesetzen, also Naturgesetzen, die bestehen müssen, damit überhaupt etwas existieren kann. Wäre dem so, dass die Naturgesetze nur dem entsprechen, was der menschlichen Erkenntnis dazu entspricht, würde es erst gar keine Menschen geben.

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DarkSepia 29.01.2013, 12:31
@JTKirk2000

Nein, er verwechselt gar nichts. Mit Naturgesetzen ist exakt das gemeint, was du als physikalisches Gesetz beschrieben hast. Du verwechselst hier ein Gesetz (Beschreibung der Realität) mit einer Tatsache (die Realität selbst).

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BlackDracula 29.01.2013, 16:15
@JTKirk2000

nein eben nicht. wir haben keinen blaßen schimmer, ob die realität tatsächlich auf mathematischen formeln etc beruht. das alles sind nur von uns erstellte modelle, die einen kleinen teil der realität darstellen.

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JTKirk2000 29.01.2013, 19:07
@DarkSepia

Die Realität basiert auf Gesetzen die existieren müssen, auf Grundkonstanten, wenn Du so willst. Das sind Gesetze die mehr den Begriff Naturgesetz verdienen, als das was Ihr darunter zu verstehen scheint.

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JTKirk2000 29.01.2013, 19:09
@BlackDracula

Ja sicher aber ich sehe nicht, was das meine Aussage tangiert. Naturgesetze sind Grundlagen der Natur. Physikalische Gesetze sind das was die Wissenschaftler an Naturgesetzen zu verstehen versuchen. Wenn man den Begriff Naturgesetz für etwas anderes verwendet ist das nichts weiter als eine Begriffsverwirrung.

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DarkSepia 29.01.2013, 22:09
@JTKirk2000

Jetzt sind es plötzlich Konstanten. Aber Konstanten sind auch nur Zahlen, also Beschreibungen, wie Gesetze. Keine Dinge, oder Verhaltensweisen, oder Kräfte.

Das sind Gesetze die mehr den Begriff Naturgesetz verdienen, als das was Ihr darunter zu verstehen scheint.

Schonmal eine Definition von Naturgesetzen gesehen?

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DarkSepia 29.01.2013, 22:11
@JTKirk2000

Wenn man den Begriff Naturgesetz für etwas anderes verwendet ist das nichts weiter als eine Begriffsverwirrung.

Dann such dir einen anderen Begriff für das, was du unter Naturgesetze verstehen willst.

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JTKirk2000 30.01.2013, 07:28
@DarkSepia

Wieso? Weil Du meinst, dass die Physik einen Anspruch darauf hat, dass ihre Gesetze als Naturgesetze zu bezeichnen sind? Noch hochtrabender geht es wohl nicht mehr.

In Anbetracht dieser Erklärung ...

Naturgesetz steht: in der Naturphilosophie für „Grundgesetze der Natur“, die insb. die Physik in physikalischen Gesetzen zu beschreiben versucht

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Naturgesetz

... sehe ich nicht den geringsten Anlass dazu, einen anderen Begriff wählen zu müssen, sondern vielmehr einen Anlass dazu, dass diejenigen, die sich über meine Begriffsverwendung so aufregen, umdenken sollten.

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DarkSepia 01.02.2013, 00:08
@JTKirk2000

Dann hast du diese kurze Zusammenfassung nicht verstanden. Laut Wikipedia ist der Begriff Naturgesetz zweideutig:

1) Physikalische Gesetze. Und das bedeutet, sie sind Naturgesetze!

2) Moralische Prinzipien des Naturrechts. Aber daran hält sich die Natur nicht.

Also bleibt es dabei: natürliche Vorgänge benötigen keine Gesetze.

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JTKirk2000 01.02.2013, 11:56
@DarkSepia

Wenn die Natur keine Gesetze braucht, dann braucht sie auch keine Konstanten, denn Konstanten sind entweder selbst derartige Naturgesetze oder folgen daraus. Wenn es solche Konstanten nicht gäbe, gäbe es keine Konstanten in Sachen Lichtgeschwindigkeit, Gravitation und so weiter. Das reicht sowohl bis in den Bereich des Kleinsten als auch des Größten. Folglich ohne die Grundlagen gäbe es auch keine Grundlage für die Existenz von Sternen und Planeten und daher auch nicht für Leben, es gäbe nicht einmal die Grundlage zur Existenz von irgendeiner Form von Materie und vermutlich nicht einmal für Energie. Es muss Grundlagen geben, auf welche Raum, Zeit, Energie und Materie beruhen und egal wie Ihr es nennen wollt, aus einer gewissen Sicht heraus sind es existenziell notwendige Gesetze. Da darauf die Realität oder Natur basiert ist die einzig logische Schlussfolgerung, dass diese die Naturgesetze sind, und nicht was von diesen Gesetzen entdeckt wird - letzteres sind nicht mehr und nicht weniger als physikalische Gesetze. Da Du das nicht begreifen willst, werde ich nicht weiter auf diese ebenso fruchtlose wie unsinnige Debatte eingehen, da Dir die Bedeutung von Logik fremd zu sein scheint.

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