Kann man Sex mit Genuss ausüben oder geht es dabei mehr um eine vorwiegende Pflichterfüllung gegenüber den/die Partner/in,damit der/die optimal befriedigt sind?

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4 Antworten

  • Deine Frage ist wesentlich berechtigter als manche auf den ersten Blick erkennen. Sehr oft ist es in der Tat so, dass ein tolles Sexerlebnis für den Partner mit Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen, Konzentration zu tun hat. Gerade Massagen, Handbetrieb und Oralverkehr (Fellatio und Cunnilingus gleichermaßen) erfordern viel Aufmerksamkeit und Liebe zum Details und der aktive Partner genießt es, dem passiven Partner Spaß zu bereiten. Rein sexuell gesehen kommt der passive Partner aber natürlich in den größeren Genuss. Insofern ist ein Abwechseln (sofort oder verteilt über die Dauer der Beziehung) sinnvoll und fair.
  • Guter Sex erfordert eine stimmige Balance aus Hingabe/Fallenlassen einerseits und Beoabachtungsgabe(Einfühlungsvermögen andererseits. Beide Rollen gleichzeitig perfekt zu erfüllen, ist quasi unmöglich. 
  • Schlecht wäre es, wenn die Rollen nie getauscht werden und einer sich immer Mühe gibt und der andere sich einfach hingibt und genießt. Nur ganz selten passt es situativ so perfekt, dass beide sich einfach fallen lassen können. Etwas aufpassen und auf den anderen eingehen muss man halt ab und zu. 
  • Deine Frage enthält aber das Wort "Pflichterfüllung" und das geht natürlich an dem vorbei, was ich mit Balance meine. Pflicht sollte das Liebesspiel niemals sein, sondern immer Freude und Genuss. Es muss nicht immer Ekstase sein, es kann auch mal einfach nur kuschlig schön sein, aber es sollte einem Spaß bringen und bereichernd sein. Wenn man sich abwechselnd gegenseitig optimal befriedigt, ist das sicherlich eine gute Variante, aber auch wenn man einfach gleichzeitig ziemlich tollen Sex hat, kann es ausgewogen sein. Sex sollte keine Leistung sein, sondern einfach nur Vergnügen.
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Die Gefahr besteht... vor allem wenn man sehr verliebt ist. Da gilt es den Ausgleich zu finden, sodass sich wirklich beide glücklich und befriedigt fühlen.

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in einer guten Partnerschaft kennt man die Vorzüge des anderen und wenn beide sich gegenseitig was gutes tun kommt wohl keiner zu kurz. Ich finde aber auch, dass es nicht immer wie ein Tauschhandel gesehen werden muss. manche können es ja auch genießen dem partner was zu geben und finden das schon fast genauso befriedigend wie befriedigt zu werden. Ich denke sex als Pflichterfüllung macht beiden Partnern weniger spaß. besser sollte man seltener und dafür intensiveren und für beide befriedigenderen Sex haben

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Idealerweise genießen es beide optimal. Es ist wie mit einer idealen Partnerschaft, an der beide Partner arbeiten, damit sie für beide eine glückliche Beziehung ist.

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