Kann man seinen Körper definieren auch ohne abzunehmen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zur Frage: Nein. Geht nicht.

Definition bedeutet, man möchte die Muskeln besser sehen. Dass bedeutet zwingend, man muss Fett abbauen und damit nimmst du auch ab.

Ich bin generell etwas am Zweifeln bei deiner Geschichte. Es gibt so ein paar Sachen, die verstehe ich nicht. 

Zum einen, du möchtest deinen Körper akzeptieren, dennoch möchtest du ihn verändern. In meinen Augen widerspricht sich das. Deshalb bitte, erkläre es mir.

Mit 93kg bei 175 wäre es mit Sicherheit gut, das Fett etwas abzubauen. Mal geschätzt, mit ~20kg weniger wärest du immer noch kurvig, aber wahrscheinlich gesünder unterwegs. Näheres kann man aber nur sagen, wenn man zumindest grob deinen Körperfettanteil kennt (gibt Vergleichsbilder zum Abschätzen im Netz).

Aber, mit Magersucht / Essstörungen kenne ich mich zu wenig aus, um einen gezielten Ratschlag zu geben - wegen eventueller Rückfallgefahr.

Wenn du jetzt aber sagst, Fettabbau willst du machen, kann ich dir durchaus Tipps geben.

Insgesamt weiß ich nicht genau, was du tun sollst und wohin die Reise gehen soll.

Also: Poste mal bitte deinen geschätzten Körperfettanteil. Und sag konkret, was du jetzt möchtest.

Welche Sportarten machst du eigentlich?

Seit 2016 habe ich mein jetziges Gewicht und durch irgendwelche Diäten ging es immer schnell sehr weit runter aber dann auch wieder zurück. Eigentlich bin ich auch gar nicht der Mensch für 'richtig schlank'. Es passt gar nicht zu mir. 

Ich möchte einfach das Beste aus meinem jetzigen Körper rausholen. 79 kg ist die Grenze bis zu der ich abnehmen möchte. Ich möchte nicht mehr alles von der Waage abhängig machen ob ich mal 100 Gramm verloren habe oder nicht. Ich möchte einfach an ihm arbeiten und ihn verändern ohne jetzt eine große Abnehmaktion zu starten. 

Also laut der Vergleichsbilder liegt mein Kfa bei 30-35 würde ich sagen. 

0
@itsmec

Alle Tipps von mir stehen, wie schon gesagt, unter dem Vorbehalt, Vorsicht wegen Rückfall!

Faustregel 1: Je langsamer die Gewichtsabnahme, desto langfristiger der Erfolg. Ein moderates Kaloriendefizit  (~500kcal weniger als dein Gesamtbedarf an Kalorien) ist optimal. Das entspricht einem Gewichtsverlust von ~ 1kg in 2 Wochen. Das wiederum bedeutet, dass du dir für dein Wunschgewicht schon so 7-9 Monate Zeit nehmen solltest.

Die Waage hilft dabei, dies zu kontrollieren. Die wichtigere Größe ist allerdings Bauchumfang, Hosengröße und Spiegelbild. 

Faustregel 2: Mache Krafttraining. Dadurch erhälst du deine Muskelmasse. Wenn du ohne Krafttraining abnehmen willst hast du das Problem, dass du auch Muskelmasse verlierst. Dadurch sinkt dein Kalorienbedarf. Dadurch kommt irgendwann der Punkt, an dem deine Diät stagniert. Die Folge ist Frust und Jojo-Effekt. Also: Nur mit Krafttraining abnehmen.

Außerdem sind Muskeln das einzig straffe Körpergewebe. Was sich wiederum positiv auf das Spiegelbild auswirkt.

Hier nochmal ein pasr Hintergrundinfos dazu: http://www.gannikus.com/training/trainingsplaene/der-ultimative-einstiegsguide-fuer-frauen-wie-du-einen-fitten-weiblichen-koerper-formst/

Dein KFA von 30-35% halte uch für optimistisch. Dann wären schon sehr viele Muskeln unter deinem Fettgewebe versteckt. Wenn du nicht Hardcore Krafttraining machst, würde ich noch was dazurechnen. 

Was machst du eigentlich für Sportarten? 

1
@ozz667

Also nur Krafttraining zum abnehmen? Nehme ich dann nicht an Gewicht zu? 

2017 habe ich 2- 3 mal die Woche a 50 Minuten Bodypump gemacht. Vier Monate ziemlich regelmäßig. Ansonsten mache ich Bodyattack (Cardio intervall) 

Wie sieht es mit der Ernährung aus? Wie oft am Tag was? Also Eiweiß oder Kohlenhydrate?

0
@itsmec

Nein. Zunehmen tust du nicht. Du bleibst ja im Kaloriendefizit. Es kann höchstens sein, dass dein Gewicht mal etwas schwankt, wegen Wassereinlagerungen. Das wars. Das Wasser wirkt sich aber nicht relevant auf die Figur aus. Nur, wenn du die Muskeln belastest, lagern sie halt etwas ein. 

Durch das Kaloriendefizit baust du keine Muskeln auf. Du erhältst nur die vorhandenen. 

Ernährung ist erstmal egal. Hauptsache du bist im Kaloriendefizit. Ob du das mit Low-Carb, Weight-Watchers, IIFYM, ... machst spielt überhaupt keine Rolle. 

Wenn du ein Fleißbienchen dir verdienen willst, kannst du auf das Eiweiß achten. 1,3-1,5g Eiweiß pro kg Körpergewicht. Also für dich ~120-140g.

1
@ozz667

Okay ich werde es versuchen. Danke. :)

1
@itsmec

Ergänzung: Ausdauertraining, Bodypump, Bodyattack etc kannst natürlich nutzen um deine Kalorienbilanz zu halten. Also, wenn zB dein Kalorienbedarf 300kcal ist, wäre dein Zielwert 2500kca. Und du machst zusätzlich noch Ausdauertraining für 350kcal. Verändert sich dein Kalorienbedarf auf 3350 und dein Zielwert auf 2850. So kannst du dir halt auch mal wa gönnen, ohne die Diät zu gefährden. Aber nur als Ergänzung zum Krafttraining. 

0

Also dieser Fettanteil sollte dich nicht hintern zu definieren, allerdings wird er in der Defi Pahse allerdings weniger werden. Rein sportlich her sollte dich das Gewicht nur nicht körperlich einschränken, dann ist auch das definieren gesund.

Pass nur auf den jojo Effekt auf !

-Grüße

Binge eating behandeln?

Ich leide an Binge eating. Ich wollte fragen ob jmd noch darunter leidet oder damals daran litt und wie er mit dieser Situation umgegangen ist oder wie man da raus kommt?

Meine Mutter nimmt mich nicht erst (ich will abnehmen schaffe es aber durch dieses Bingen nicht, sie sagt es fehlt mir an Disziplin und dabei versuch ich ihr zusagen das ich gerne damit zum Arzt gehen würde habe aber auch da angst nicht erst genommen zu werden)

Ich habe durch das Binge eating 20 kg zugenommen ich war damals immer schlank und sportlich momentan bin ich Übergewicht (ich leide nun seit 2/3 Jahren daran)

...zur Frage

kalorien in der Diät bei 16 jähriger sportlerin?

Hey,

also ich bin versuche schon seit langem abzunehmen, Hab mir eig auch genug Wissen dazu angeeignet, da ich nich vor einem Jahr ca 8 kg abgenommen hatte. Da viele meinten, ich würde zu wenig wiegen, habe ich zugenommen. Habe ca 10 Kilo zugenommen (Großteil auch Muskeln) und finde aber, dass ich fast zu viel Körperfett habe.

Ich bin nicht dick und trotzdem definiert, aber wäre mit 1-3 kilo weniger zufriedener. Das komische ist nur, dass ich in den letzten drei Monaten mein Gewicht gehalten habe, obwohl ich 6 Tage in der Woche trainiere (Joggen,Spinning,HITT & Kraftsport) und meine Kalorienzufuhr immer weiter gesenkt habe, weil NICHTS passiert ist. Habe mein Gewicht gehalten, trotz stimmiger Makronährstoffe.

Jetzt war ich ca 4 Wochen lang bei nur 1000 kcal mit 16 Jahren, einem Gewicht von ca 57 kilo, Muskelanteil 74 % und Fettanteil 22% (Rest Knochenmasse) und einer Größe von (leider nur) 164 cm.

Das kann doch nicht sein. Dachte jetzt, ich sollte meine Kalorien ein wenig erhöhen, weil das wahrscheinlich zu wenig ist, aber das hat ja eig vorher auch nicht geklappt.

was kann ich tun, bzw welche Kalorienanzahl müsste klappen? (ich weiß laut Rechner ca 1300-1400, aber hat vorher auch nicht hingehauen) ich bin am verzweifeln und möchte mich einfach mit meinem Körper wohlfühlen.

danke für alle hilfreichen Antworten!

Lg

...zur Frage

Kurvig oder dick? Wie werde ich wahrgenommen?

Heyy meine lieben ,

und zwar hab ich eine Frage. In der letzten Zeit habe ich ordentlich an Gewicht verloren (15kg) und wiege jetzt um die 80 kg auf einer größe von 1,69m . Ich habe Hüfte, Oberweite, Taille aber keinen Po.

mir ist klar , das ich noch nicht dünn bin (möchte mich weitere 15 kg verlieren) aber bekomme langsam ein anderes Körper Gefühl und fühle mich allgemein etwas Selbstbewusster, vor allem da ich langsam das Gewicht erreiche, wo ich auch in „schöne“ Klamotten passe jnd nicht aussehe wie eine Presswurst.

Ich hatte bisher nie einen Freund , was denke ich schon meinem starken Übergewicht geschuldet war , aber sehne mich langsam sehr nach einem (bin 17) . Ich finde eigentlich ( und hab das durchaus auch von anderen gehört ) das ich eigentlich kein hässliches Gesicht habe .

Meine Frage ist , denkt ihr ich hätte mittlerweile eine Chance bei den Jungs ? Nehmen sie mich wohl eher noch als dick oder mittlerweile als kurvig war?

Glg

...zur Frage

Binge Eating - Gastritis?

ich leide seit einigen monaten an binge eating. grundsätzlich bin ich auf diät und habe auch schon 30 kilo abgenommen. mein ursprüngliches gewicht lag im bereich adipositas grad II und weil ich noch immer leicht übergewichtig bin, ist eine diät auch völlig in ordnung. leider habe ich unter gewissen umständen das binge eating entwickelt. das bedeutet, dass ich an manchen tagen so viel esse wie möglich - ohne darüber nachzudenken, was ich da eigentlich mache. selbstverständlich konsumiere ich dann größtenteils süßigkeiten und fast food. im laufe der zeit bekam ich von diesen fressanfällen schon öfter sodbrennen, magenschmerzen und übelkeit. seit einschließlich samstag hatte ich keinen anfall mehr - bemerke aber symptome, die an eine magenschleimhautentzündung erinnern. je nachdem, was ich (an normalen tagen) esse, treten folgende beschwerden auf: anhaltende übelkeit, bauchkrämpfe, anhaltende magenschmerzen, appetitlosigkeit ODER heißhunger, schmerzhaftes hungergefühl und allgemeines unwohlsein. ist das eventuell eine magenschleimhautentzündung? und wenn ja, kann diese durch das beschriebene binge eating entstanden sein?

...zur Frage

Wer hat Erfahrungen mit Fluoxetin (Prozac) bei Esssucht/Binge eating disorder gemacht?

Hi zusammen! Ich leide an der Essstörung, die unter Binge Eating bekannt ist. Ich habe in kürzester Zeit 15 kg zugenommen und halte dies einfach nicht aus. Habe mich zur Therapie angemeldet und nächste Woche ist der erste Beratungstermin. Nun habe ich viel über das Antideppresivum Prozac gelesen. Damit konnten Fressattacken verhindert werden anscheinend und sogar das zugenommene Gewicht wieder losgekriegt werden. Wer von euch hat damit persönlich Erfahrungen gemacht? Ich wäre sehr dankbar für eure Kommentare. Möchte eben dann meine Therapeuten danach fragen. Wie war das bei euch? Wie habt ihr euch behandeln lassen? Wie war der Verkauf der Therapie? Tausend Dank für eure Tipps und Erfahrungen...

...zur Frage

Wie viel kg Zunahme ist gesund pro Woche?

Hallo, ich habe seit 2,5 Jahren eine Essstörung. Hatte zuerst Magersucht, dann Magersucht mit Essanfälle, dann Binge eating und jetzt Bulimie. Ich war bereits in mehreren Kliniken (hatte da aber immer Normalgewicht). Nun habe ich starkes Untergewicht (BMI knapp 15) und war jetzt in einer Klinik, wo ich täglich über 3000kcal zu essen bekam und auch knapp 2kg pro Woche zugenommen habe. Nun bin ich nicht mehr dort, sondern in der Psychiatrie (wegen Selbstmordgedanken) und danach möchte ich zu Hause selbst zunehmen. Ich finde dass knapp 2kg pro Woche extrem viel sind und finde das irgendwie auch ungesund?! Ich möchte relativ normal essen und langsamer zunehmen. Wie viel Gramm sind GESUND die Woche? Am liebsten würde ich normal essen wie jeder Mensch und nur 200g die Woche zunehmen. Ist das zu langsam? Ich habe Angst so weiterzuessen und sobald ich im Normalgewicht bin, wieder zu reduzieren und das dann als Verzicht zu sehen und wieder in den Kreislauf von Essattacken zu rutschen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?