Kann man seinen Hund nach 8 Jahren ohne noch zur Steuer anmelden?

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10 Antworten

Hallo,

bei den meisten Gemeinden muss man bei der Anmeldung zur Hundesteuer angeben, seit wann man den Hund hat (da könnte man lügen). Aber häufig muss auch angegeben werden, WOHER man den Hund hat - und da wäre in deinem Fall guter Rat teuer. Denn die Gemeinde kann das überprüfen - und dann gibt es Ärger.

Ein Hund fällt ja nicht so einfach vom Himmel und selbst die Herkunft eines Auslandshundes kann man i.d.R. nachvollziehen durch den Adoptions- bzw. Kaufvertrag.

Keine Ahnung was passiert, wenn du angibst, du hättest deinen Hund selbst aus dem Ausland mitgebracht. Sollte natürlich das Amt auf die Idee kommen, bei deinen Nachbarn nachzufragen, keine Ahnung, ob die so etwas machen, dann wäre das eher schlecht.

Schön, dass du dich entschlossen hast, endlich die Steuern zu zahlen (die mich auch aufregen) aber schade, dass du es erst jetzt nach soviel Jahren machst. Aber besser spät als nie.

Gutes Gelingen

Daniela

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Natürlich kannst du den Hund anmelden.

Ich finde es nur unter aller Kanone das du keine Steuern bezahlt hast. Alle Hunde von mir waren angemeldet immer. Und weißt du wie oft ich in 20 Jahren kontrolliert wurde?

Aufn Land und in Kuhkaff Dorf nicht einmal. Hier in München in der Stadt bisher 1x.

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Kommentar von MiraAnui
24.05.2016, 08:55

dito^^ wurde noch nie kontrolliert.. die steuermarke gammelt irgendwo zu hause

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Kommentar von inicio
24.05.2016, 10:01

ich finde hundesteuer allerdings auch eine volleig willkuerliche stuere und ohne jeglche "gegenleistung"... 

wenn man wenigsten hundeabfallbeahelter aufstellen wuerde...

in keinem anderen land gibt es eine hundesteuer. erst seitdem ich wieder in deutschland bin muss ich wieder zahlen.. 

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Kommentar von Einafets2808
24.05.2016, 10:18

Ist halt Luxussteuer, ich finde die Steuer aber berechtigt, sonst könnte und würde sich jeder Depp einen Hund holen. Die Steuer schreckt dann doch wenige ab.

Hier in München gibt's schon Kotbeutelspender, was ich gut finde.

Ich habe die Hundemarke an meinem Schlüsselbund, du bist verpflichtet sie dabei zu haben aber nicht zwingend am Hund.

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Kommentar von neununddrei
24.05.2016, 20:07

@ einafets: ich muss die marke am Hund befestigen. So ist halt jede Gemeinde unterschiedlich.

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Du musst bei der Anmeldung angeben, seit wann Du den Hund hast und hast bei richtiger Angabe des Anschaffungsdatums ist eine Nachzahlung für die letzten 8 Jahre zuzüglich 6% Zinsen pro Jahr zu erwarten. Außerdem musst Du den Vorbesitzer angeben. Es wird geprüft, ob der Hund dort gemeldet war. Falls nicht, wird es Nachfragen geben.

Fällt auf, dass Du 8 Jahre lang keine Steuer bezahlt hast oder wirst Du kontrolliert und hast keine Marke, kann ein Strafverfahren gegen Dich eingeleitet werden. Faktisch hast Du seit 8 Jahren Steuern hinterzogen. In diesem Fall kannst Du ebenfalls mit einer Nachzahlung, 6% Zinsen pro Jahr + einer Strafe i.H.d. nachzuzahlenden Steuern rechnen. Der Betrag verdoppelt sich also.

Übrigens ist es Pflicht, die Steuermarke mitzuführen. Die Zahlung alleine reicht nicht aus. Bei Kontrollen kann es deshalb ein Bußgeld geben, wenn keine Marke vorgezeigt werden kann, selbst wenn die Steuer bezahlt worden ist. Die gesetzliche Grundlage findet sich in der Hundesteuersatzung der jeweiligen Stadt.

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Kommentar von inicio
24.05.2016, 09:55

in ganz wenigen gemeinden muss gar keine hundesteuer bezahlt werden.

es ist auch unterschiedlich, ob man nachzahlen muss, strafen bekommt etc.

in jeder gemeinde sind die richtlinien anders.

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Kommentar von kevin1905
24.05.2016, 12:01

kann ein Strafverfahren gegen Dich eingeleitet werden.

Dies könnte man abwenden: Vgl. § 371 AO.

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
24.05.2016, 14:11

Muss leider sagen, dass dies alles so nicht stimmen kann. Auf welcher Grundlage sollen denn hier bitte sehr Zinsen fällig werden? Auch ist es pauschal sicher keine Pflicht die Steuermarke mitzuführen. Dies wird in jeder Gemeinde anders gehandhabt. Bei uns ist z.B. keine Pflicht. Man muss nur etwaig die Marke oder die Nachweis der Anmeldung des Hundes dann im Ordnungsamt vorzeigen.  

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ja, kann man -oft sind keine nachteile zurerarten. du kannst ja gerade den hund erst neu aufgenommen haben etc..

ich lebt e lange im ausland(da gibt es nirgens hundesteuer!) - als ich hierher zog, habe ich dann meine hunde angemeldet.

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Wenn du von dir aus vorstellig beim Amt wirst, dann dürfte nur eine entsprechende Nachzahlung fällig werden. Zusätzlich wird evtl. eine Ordungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Höhe des max. Bußgeldes kann von Ort zu Ort variieren. Ein Strafverfahren wirst du m.E. nicht zu erwarten haben. Auf welcher Grundlage auch! Les dir einfach mal die örtliche Hundesteuersatzung durch. Die ist teilweise sehr unterschiedlich. Alternativ bitte einen Bekannten dir mal die Satzung zu besorgen. Nur dort steht geregelt was dich zu erwarten hat. Ein Owig-Verfahren liegt in der Regel rein im Ermessen des Mitarbeiters. Bei der hohen Nachzahlung wird man aber evtl. auch darauf verzichten. Bei uns hier im Ort sind das max. 200 €. 

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Ja klar. Du musst ja nicht ausplaudern, dass du ihn schon 8 Jahre hattest. ;-)

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Moin...
Also erstmal find ich det auch ziemlich unfair den zahlenden Hundehaltern gegenüber aber das geht mich nix an...
Sche... doch die Wand an, tu nich lang rum... Du hast den Hund erst bekommen und wenn der Vorbesitzer keine Steuern gezahlt hat is das nich dein Problem. Wenn die 'n Namen wollen dann gib ihnen einen. Ob der stimmt den "er dir genannt hat" kannst doch du nich wissen...

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Hund war angemeldet; damit ist auch die Hundesteuer gezahlt worden. 

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Steuerschulden verjähren erst nach 10 Jahres. Die Steuerschuld für die letzten 8 Jahre, zuzüglich Säumniszuschlag und Strafgebühren werden erhoben.

Ich selbst finde, das die Hundesteuer ist eh ein Witz.

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Eine Nachzahlung.

Du solltest schlau sein und einfach sagen das du den Hund halt erst seit kurzem hast. Du hättest ihn z.B. gefunden.

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Kommentar von dsupper
24.05.2016, 12:01

Man darf aber keinen Hund, den man findet, so einfach behalten. Das wäre eine strafbare Fundunterschlagung. Ein findiger Beamte meldet das - die Strafe ist höher als die Nachzahlung der Hundesteuer.

Da muss schon eine bessere Ausrede her ....

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Kommentar von Virgilia
24.05.2016, 12:13

Einen "gefundenen" Hund darf man nicht einfach behalten. Und normalerweise kann man mit einem Kauf-/Schutzvertrag nachweisen, ob und seit wann einem der Hund gehört. Wir mussten diesen Vertrag sogar mit zur Anmeldung nehmen. 

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