Kann man seine Muttersprache verlernen, wenn man zweisprachig erzogen wurde?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn man eine Sprache (oder überhaupt sonst irgendwas) mal richtig gelernt hat, ist sie nie ganz weg. Sie geht vielleicht verschütt, weil eine andere Sprache wichtiger ist und öfter benutzt wird.

Aber sobald du wieder richtig in Kontakt kommst mit Leuten, die die Sprache sprechen, kommt sie sicherlich ganz flott wieder zum Vorschein. Nicht am ersten Tag, wohl auch nicht in der ersten Woche, aber du wärst ganz sicher deutlich schneller wieder fließend als jemand, der die Sprache nicht als Muttersprache, sondern in nem Kurs gelernt hat und mit diesem Wissen in das Land geht.

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Ich fahre im SOmmer zwar immer zurück, spreche dann auch immer wieder ein bisschen besser wenn ich da bin, aber wenn ich wieder in Deutschland bin, soeht es wieder genauso aus wie vorher.

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@jrd90

Du könntest dein Sprachvermögen frisch halten, indem du z.B. Bücher in der Sprache liest oder Filme schaust.

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@seirios

Das Problem beim Arbabischen ist, dass es Hocharabisch gibt, was man in der Schule lernt (so weit war ich aber nie) und was in jedem arabischen Land gesprochen wird. Deswegen sind auch alle Filme und Serien in Hocharabisch.

Und es gibt noch verschiedene Varianten des arabischen, z.B. nordafrikanisches, as ich spreche, es unterscheidet sich aber schon sehr von Hocharabisch.

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@jrd90

ich komme aus Jordanien und weis wovon du sprichst aber sooft du auch denkst sie ist weg...sie ist es nicht!

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nein, ganz vergessen kann man sie nicht. aber du müßtest sie dir wieder in erinnerung rufen. kauf oder leih dir in der bücherei ein arabisches buch, evtl. mit sprachkurs. du wirst sehen: es kommt alles wieder ....

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Was macht man eigentlich in einer Sprachschule?

Ich habe die Sprache ja durchs Sprechen gelernt, wenn dann plötzlich Grammatikstunden kämen, wüsste ich wohl nicht wie das geht ;)

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Also, es ist so, dass wenn du deine Muttersprache nicht meh so oft sprichst, könntest du sie verlernen. Ich bin auch zweisprachig aufgewachsen, doch meine Muttersprache beherrche ich sehr gut, da meine Mutter mit mir auf dieser Sprache spricht, damit ich sie nicht vergesse. Du solltest vllt. mall deiine Mutter fragen, ob sie mit dir nicht arabisch sprechen kann. Meine Mutter lernt nämlich von mir deutsch, deshalb versucht sie sich mit mir immer auf deutsch zu unterhalten, damit sie nichts vergisst. Wir wiederholen dann oft immer, was sie neues dazu gelernt hat oder ich frage sie abends z.B. was sie an diesem Tag alles gemacht hat. so etwas könntest du auch mal versuchen ;3

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Ich spreche meistens, wenn ich arabisch spreche, mit meine Mutter.

Aber die will auch, dass ich mich öfter mit deutsch mit ihr unterhalte, damit sie es noch beser versteht, obwohl sie eigentlich schon sehr gut versteht.

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ich lebe seit 11 Jahren in Deutschland (mit 23 bin ich nach Deutschland ausgewandert). Ich lebe hier mit meiner Freundin aus meinem Heimatland zusammen (ich habe sie hier in DE vor 3 Jahren kennengelernt). Vor einigen Monaten hat sich eine Art Angst in meinen Kopf gepflanzt, nämlich, dass ich die Deutsche Sprache irgendwie verlenen werde, weil wir mit meiner Freundin zu Hause nur unsere Muttersprache sprechen. Ich denke immer häufiger daran, dass wenn wir mal Kinder bekommen und dann man eben weniger privates mit anderen (Deutschen) unternimmt, dass meine Deutschkenntniss nach unten wegknickt. (Z.B. 4 Wochen Sommerurlaub nur in der Muttersprache usw.).

Dann kommt noch dazu, dass ich das Deutsch beruflich relativ gut können muss. Ich bin Projektleiter bei einer großen deutschen Firma wo ich technische Projekte mit einigen Millionen Euro Jahresbudget vertreten soll, also ständig auf Mittelmanagementebene diskutieren muss. Kleinerer Sprachfehler sind zwar erlaubt (da ich Ausländer bin), aber ich muss recht schlagkräftig und präzise reden können. Ich habe irgendwie die Angst, dass wenn ich zu Hause (oder in Urlaub mit der Familie) nur meine Muttersprache nutze, vergesse/ verlerne ich mein Deutsch oder zumindest ich mich gar nicht verbessere.

Hat jemand von Euch eine ähnliche Aufstellung, bzw. "sprachliche" Trennung zwischen Familienleben und Beruf? Wie geht ihr mit so etwas um? Habt man wirklich ein solches Problem oder bilde ich es mir nur ein? Bleibt dieses Gefühl für eine Herausforderung (eine Art Angst) für ein Leben lang oder kann man es irgendwie abtrainieren?

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