Kann man Schmerzenzgeld erwirken, wenn eine Frührehastation im Krankenh. es fahrlässig versäumt hat, ein spezielles orthop. Rollstuhlsitzkissen zu verschreiben?

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2 Antworten

Solche Organisatorischen Fehler passieren in Krankenhäusern, Rehakliniken usw. leider immer...
So eine Geschichte hat auch immer ihre beiden Seiten. Auf der einen deine Mutter, welche über Schmerzen klagt und auf der anderen Seite die Reha Station, welche wohl laut deiner Aussage unterbesetzt sind oder waren und mit Sicherheit nicht nur deine Mutter auf etwas gewartet hat.
Ich bin mir sicher, dass du bzw. deine Mutter kein Schmerzensgeld erwarten könnt. (Mal ganz Rational gedacht) Auch wenn ihr es für angemessen halten würdet.

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Kommentar von korbandallas
02.09.2016, 18:04
So eine Geschichte hat auch immer ihre beiden Seiten. Auf der einen deine Mutter, welche über Schmerzen klagt und auf der anderen Seite die Reha Station, welche wohl laut deiner Aussage unterbesetzt sind oder waren und mit Sicherheit nicht nur deine Mutter auf etwas gewartet hat.

Das Sie nicht die einzige ist macht die Sache an sich ja auch nicht besser sondern eher schlimmer, mal ganz abgesehen das dies pure Spekulation ist. Und dem Einzellfall nicht weiterhilft.

Das Personal an sich hätte ja auch mal aufgrund von Erfahrungswerten, nach horchen können, wie es sich mit einem Orthopädischen Kissen verhalten würde und/oder warum " Mutti " ein solches zur Zeit noch nicht hat oder haben sollte. 

Wenn du zu mir kommst biete ich Dir ja auch was zu trinken an und frag Dich ob du bequem Sitzt und ich sonst noch was für dich tun kann. 

Man traut es mir zwar nicht zu aber ich würds tun ^^ : )

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Ich kann dich schon verstehen, aber deine Mutter ist nicht die einzige Patientin dort.
Und nur weil eine Arzt ihr ein solches Kissen verschreibt, muss es ja nicht gleich jeder dort automatisch wissen.

Sowas kann nun eben passieren.

Hatte auch mal Schmerzen im Krankenhaus, und es hat etwas gedauert, bis mir geholfen wurde.
Ich bin kein nachtragender Mensch. Das Schmerzensgeld ändert an der Sache ja auch nichts.

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Kommentar von korbandallas
02.09.2016, 17:44

Das mit dem Schmerzensgeld finde ich nur absurd wenn dahingehend keine weiteren Therapeutischen und Physiologischen Maßnahmen in Gang gebracht werden.

Denn in der Realität scheint es ja doch so was wie eine 2 Klassen Medizin in unseren Gefilden zu geben. Glaub aber auch nicht das ein dickes Bankkonto daran was ändert, Ärzte im allgemeinen verdienen nicht schlecht und kommen über die Runden, bekommen aber leider nicht jede Behandlungsmethode finanziert die sich für fachlich, als richtig erachten.

Das wäre in vielen Fällen aber bestimmt notwendig um jemanden Nachhaltig wieder auf die Beine zu bekommen, was eine langfristige Versorgung mit allem was so dazu gehört beinhalten sollte.

Damit ihre Mutter wieder einen Lebensstandard nahekommt den sie zuvor auch hatte.

Was die Schmerzen betrifft hätte ein solches Kissen bestimmt Linderung verschaffen können.

Allein das auch anscheinend niemand mal gefragt hat, wie es ihr so nach den ersten Tagen im Rollstuhl gefällt und wie es so mit dem Sitzen klappt ( So hab ich den Text gelesen und aufgefasst ) ist an sich schon ein Unding.

Wozu gibt es Vorgespräche mit Patienten die 20 - 30 Minuten dauern in dem der nahende, aber auch der spätere Behandlungsverlauf erörtert werden.

Dazu zähle ich auch ein orthopädisches Kissen mit dazugehörigem Physiotherapeutischem Feedback.

Auf alle fälle gab es da ein großes Versäumnis, und jemand sollte seinen Arsch hoch bekommen und euch besser und nachhaltiger beraten, damit es Deiner Mutter wieder besser geht. 

Das so was nicht von heut auf morgen passieren kann ist klar.

Mich würde mal interessieren was ihr Hausarzt dazu sagt, meist kennen die einen ja schon viele Jahre und wissen mit einem um zu gehen.

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Kommentar von UUschii
02.09.2016, 18:04

Ja,  es ist richtig, dass meine Mutti nicht die einzige Patientin auf der Station war.    Hier geht es aber nicht wirklich darum,  dass es jeder auf der Station  ( Therapeuten und das Pflegeteam )  hätte wissen MÜSSEN,   sondern  dass die anwesende Ärztin auf der Station es bewusst verschleppt hat,  das notwendige Rezept dafür zu schreiben,  das dann zur Krankenkasse hätte geschickt werden müssen.   Das Pflegeteam und die Therapeuten wären mehr oder weniger  automatisch darüber informiert gewesen,  weil ja in einer Visite zu meiner Mutti gesagt wurde  (und mir in einem Arztgespräch) ,  dass sie so ein Kissen bekommen würde.  Pflegeteam und/oder Therapeuten würden in dieser Sache erst aktiv werden,   wenn das Formular mit den Angaben meiner Mutti zur individuellen Anfertigung des Kissens ausgefüllt werden muss.    Allein der aller erste Schritt dafür,   dass die Anfertigung des Kissen von einem Sanitätshaus  mit Rezept und ausgefülltem Formular in Auftrag gegeben werden kann,   hätte von der durchgehend  (das weiß ich,  weil ich meine Mutti ganztags auf der Station begleitete) anwesenden Ärztin ausgeführt werden müssen,  in dem sie lediglich das Rezept geschrieben und in die Post gegeben hätte.   Alle weiteren Schritte bis zum Erhalt des Kissens kommen erst danach.   Diese Ärztin war jedoch nicht die,  die mir sagte,   dass meine Mutti so ein orthopädisches Sitzkissen bekommen wird.   Hier lagen in erhöhtem Maße Kommunikations-  und Mitteilungs-Aussetzer- oder Fehler vor,  über die ich vom Chefarzt der Station informiert wurde. 

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Kommentar von Lucaderfragende
02.09.2016, 18:56

Meine Antwort wirkt vielleicht etwas so, als wäre ich gegen deine Mutter, aber so mein ich das nicht. Ich wünsche deiner Mutter gute Besserung.

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