Kann man Schach nur selbst lernen oder kann es einem auch gelehrt werden?

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11 Antworten

Genau so wie du deine Frage gestellt hast, ist es!

Sowohl Taktik als auch Strategie, Eröffnungen, Mittelspielpläne und Endspiele kann ein Lehrer mit Beispielen zwar bis zu einem gewissen Grad erläutern und erklären, doch während Blitz-, Schnellschach- und Turnierpartien muss jeder Schachspieler auf sich alleine gestellt seine Züge ausführen. Es ist dir ja verboten, dich irgendwelcher Hilfen zu bedienen.

Schachbücher mit gut kommentierten Partien von Autoren wie Aljechin, Botwinnik, Lasker, Tarrasch, Keres, Euwe, Nunn … können einem da schon sehr viel helfen. Allerdings sind auch diese kommentierten Partien nur Beispiele wie man während der praktischen Partie denken sollte.

Wenn du eine Turnierpartie spielst, kennst und kannst du die ersten Spielzüge für bestimmte Züge mehr oder weniger auswendig. Trotzdem ist es so, dass schon bei den ersten Zügen überlegt werden muss, ob der Gegner die Züge nur umgestellt hat, ob er oder auch du keiner Eröffnungsfalle unterliegen usw …

Dieses feinen Unterschiedes zwischen lehren und (selbst) lernen sind sich die wenigsten Menschen bewusst. Der gilt eigentlich für jede Wissenschaft. Wie sollten Forscher sonst neue Erkenntnisse in den Natur- oder Geisteswissenschaften erlangen?

Natürlich bekommt man an den Schulen zunächst „nur“ Allgemeinwissen, aber speziell an Universitäten sollten StudentInnen gelernt haben, wie man sich das geforderte Wissen aneignet. Die Professoren und Vortragenden setzen bei ihren Vorlesungen neben dem Interesse am Fach einfach voraus, dass ihre StudentInnen die Basics kennen.

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Es gibt viele Möglichkeiten, selber Schach zu lernen oder anderen Schach beizubringen. Mit Internet und Büchern.

In jedem Land und in jeder größeren Ortschaft gibt es mindestens einen Schachverein, wo man jährliche Mitgliedsgebühren meist bezahlen muss und dann im Normalfall ein oder zweimal pro Woche hingeht und freie Spiele spielt oder Meisterschaften gegen andere Vereine oder vereinsinterne Turniere spielt.

Des Weiteren findet häufig im Verein ein Training statt, wo dann entweder sich jemand vom Verein bereit erklärt oder ein sehr guter externer Spieler eingeladen wird, der aus Erinnerungen oder Schachmaterial bestimmte Strategien an einem Vorführbrett oder normalem Brett den anwesenden Leuten zeigt.

Mittlerweile gibt es auch Schachprogramme, wo man live im Internet zuschauen kann, wie Großmeister gegeneinander spielen oder wo Großmeister bestimmte Strategien erklären...

Auch gibt es allgemein im Internet viele Schachseiten, auf denen man gegen Anfänger sowie fortgeschrittenere Leute Schach spielen kann und im Chat dann auch fragen kann, warum man welche Züge macht.

Beim Schachspielen und -lernen und -lehren gibt es fast keine Grenzen^^

Allgemein ist es natürlich empfehlenswert, sich einen professionellen Trainer zu suchen, wenn man richtig gut werden möchte, wie bei eigentlich jeder Sportart sonst auch. Selbst lernen ist zwar gut, aber auf Dauer nicht ausreichend, wenn man ein Großmeister werden möchte^^

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Kommentar von wolfgang1956
01.09.2016, 06:30

Selbst lernen ist zwar gut, aber auf Dauer nicht ausreichend, wenn man ein Großmeister werden möchte^^

Doch, nur durch eigene Initiative und eigenes Üben lernt man! Bobby Fischer wurde definitiv nicht in der „sowjetischen Schachschule“ zum Weltmeister trainiert. Er hat mit eigener Initiative Russisch gelernt und sich die Sowjetischen Schachzeitungen durchgelesen und dabei Partien wie Analysen studiert. Dabei hat niemand geholfen. Es ist bei solchen Talenten einfach so, dass sie schneller und tiefer denken als ihre VereinskollegInnen, denen man eben auch einfach vom spielerischen Niveau entwächst.

Natürlich war Bobby Fischer ein Ausnahmetalent, aber die Zeiten haben sich auch heute geändert. In den 50er bis Mitte der 70er Jahre wurden gar nicht so viele GM-Turniere gespielt, wie das inzwischen alltäglich ist. M.a.W. wenn man nicht gegen GMs seine Normen erspielt, kann man auch keine bekommen. Damals gab es vielleicht 200 GMs und heute sind es mehrere 1000!

Auch Computer-Datenbanken können einem bei der Vorbereitung auf Turniere helfen. Auch hier war Bobby Fischer nur auf die damaligen eher mäßigen Quellen angewiesen. Heute haben die größeren Datenbanken bis zu 8 Millionen Partien gespeichert. Weltweit kommen täglich locker bis zu 500 Spitzenpartien hinzu. Irgendein Grand-Prix-Turnier findet dabei praktisch immer statt.

Da muß man sich nur auf den Servern von Chessbase, Chess24 oder Chess.com nach Live-Partien umsehen … :-)

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Nicht nur "auch" - unter fachkundiger Anleitung (z. B. in einem Schachclub) lernt man es viel schneller und besser als allein.

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Am Anfang sollte man die Regeln, Spielzüge, Taktiken beigebracht bekommen.

Aber einiges lernt man dann auch selbst und man entwickelt selber Tricks.

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Es geht beides :) das Spiel der Könige :D

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Ich habe heute wieder meinen Mentor getroffen.

Wenn Du einen Mentor hast der besser ist wie Du und dir Schach beibringen kann dann nimm das wahr.

Jeder Mentor kann sich Deiner Spielstärke gleichtun damit Du dann das Schach durch viele Partien auch lernst.

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Klar kann das gelernt werden.
Es gibt viele Taktiken und Spielzüge

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Klar kann es dir auch jemand beibringen, dass kann sogar mehr bringen als es alleine zu lernen...

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klar mit einem Partner kann man vieles lernen schau mal bei schacharena rein oder spiel mit einem Freund

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Kommentar von Jinn23
30.08.2016, 11:42

Im Freundeskreis interessiert sich niemand dafür. 

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Man kann es selbst lernen und man kann es gelehrt/beigebracht bekommen.

LG.

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Sorry, meinst du diese Frage ernst?

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