Kann man sagen, dass erfolgreiche Kinder- Erziehung schwirigste Aufgabe uberhaupt ist?

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8 Antworten

Das kann man nicht so eindeutig sagen finde ich, da es Menschen gibt, die besser und schlechter mit der Erziehung ihrer Kinder zurecht kommen. Eltern, die ihre Kinder erziehen, wurden durch ihre Eltern und den Menschen, die ihnen im Alltag begegnen geprägt. Dadurch haben verschiedene Eltern auch verschiedene Erfahrungen gemacht und diese wiederum wirken sich unterschiedlich in der Erziehung aus. Während der eine überfordert ist, kommt der andere ganz gut mit seinen Kindern bzw. der Erziehung klar. Kinder werden wiederum nicht nur durch Eltern sondern hauptsächlich durch ihr Umfeld geprägt. Als Elternteil sollte man darauf achten, mit wem die Kinder Umgang haben und diesen gegebenenfalls eingrenzen. Man sollte seinen Kindern Werte vermitteln und Vorbilder näher bringen. Den perfekten Erziehungsstil gibt es auch nicht, auch wenn ihn so viele Wissenschaftler propagieren. Es kommen viele Faktoren und Lebensumstände zusammen. So können Kinder aus armen Verhältnissen sehr anständig und gut erzogen sein, während es Kinder aus gehobenen Elternhäusern gibt, die absolut kein Anstand haben, weil ihnen gewisse Werte nicht vermittelt wurden. Erziehung ist eine langfristige Aufgabe und man sollte auch nicht vor Konflikten mit seinem Kind zurückschrecken, nur weil man seine Ruhe haben möchte und zu bequem ist sich schwierigen Fragen zu stellen.

Ich möchte mal mit folgendem beginn... Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. Rate mal aus welcher Zeit dieser Spruch stammt. Ich bin Mutter eines jetzt 15 J. Jungen und alleinerziehend. Ich habe schon immer den Begriff ERZIEHUNG gehasst, weil er für mich negativ behaftet ist. Ich bevorzuge die Bezeichnung > Vorbildhaftes Begleiten< Wir müssen uns auf die Höhe eines Kindes begeben. Wir müssen uns an unsere eigene Kindheit erinnern, an die Gefühle die wir hatten, wenn wir geschlagen, ungerecht behandelt wurden. Das Kind in uns bewahren und unseren Kinder vertrauen. Schlimm ist es, wenn wir unsere eigenen Ängste auf unser Kind übertragen, ihnen nicht die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen zu sammeln. Kinder müssen sich wehtun dürfen um ihre eigenen Grenzen zu erkennen. Wir müssen aber auch aufpassen, das wir sie nicht überfordern! Heutzutage haben wir eine Pädagigik, die die Kinder oft überfordern, weil wir ihnen zu viel Eigenverantwortung übertragen. Ein gutes Buch hierzu.. Winterhorst >> Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden << Erziehen ist eine nie enden wollende, aufregende, lehrreiche, schrecklich schöne Herausforderung. Und wenn wir wollen, das unsere Kinder uns respektieren, müssen wir sie erst einmal respektieren. Und wir müssen uns davor hüten, Angst mit Respekt zu verwechseln. Der Spruch > Uns hat ein Klaps auch nicht geschadet< ist schlimm und gefährlich, das geht garnicht!!! Das zeugt nur davon, das wir aus unseren eigenen Erfahrungen nichts gelernt haben und kein Respekt vor so einer kleinen, verletzlichen Seele haben. Über dieses Thema könnte ich noch viel schreiben, aber ich geb dir noch ein Buchtipp. Alice Miller >> Am Anfang war Erziehung<< Ein erschütterndes Buch über geschlagene und missahndelte Kinder und was aus ihnen geworden ist, als Erwachsene. So, jetzt bin ich mal gespannt, ob du den Spruch am Anfang zeitlich deuten konntest. Der stammt von Sokrates. Du siehst also das wir immer noch am Anfang unserer Weisheit stehen.

Zigi7darko 10.07.2011, 22:22

Danke Dir, ja, ich wusste ,dass das Sokrates aus alte Griechenland gesagt hat. Als Lehrer wei&ich sehr viel,oder doch wenig uber Padagogik. LG aus Kroatien!

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eigentlich ist es die natürlichste Aufgabe der Welt. Aber weil heutzutage jeder meint, alles gegen sein Bauchgefühl und nach Anleitung machen zu müssen, weil man total entfremdet ist vom natürlichen Dasein, deshalb wirds kompliziert ;)

Wenn Mütter sagen: "Ich kann meinem 3jährigen sohn nicht den TV ausstellen, sonst schreit er..!" oder: "ein Kind hat nicht aufmüpfig zu sein, dann muss er 1 Std in seinem Zimmer sitzen als Strafe", läuft doch irgendwas verkehrt.

Kinder brauchen natürliche Grenzen - es ist ja klar, dass es mir nicht auf der Nase rumtanzen soll, dass es höflich und ordentlich sein soll, dass es aber auch neugierig die Umwelt hinterfragen darf. Wenn man sich ein bisschen mit seinem Kind beschäftigt, es an seinem Leben teilhaben lässt und es nicht als dressiertes Hündchen sieht, sollte es im Normalfall gar nicht soo schwer sein. Die "perfekte" Erziehung gibt es sowieso nicht.

Die Frage ist -

  • möchtest du Kinder, die angepasst sind - hören - kurz "brav" sind?

Oder

  • ist die respektvolle Beziehung zum Kind, das seinen Fähigkeiten gemäß aufwachsen kann wichtiger?

Es kommt auf den "Erzieher" an (und auch auf das Kind) ... für manche ist es relativ einfach seine Kinder gut zu erziehen, manche haben dazu nur schlechter Nerven und sind inskonsequent ... Kinder zu erziehen ist sicher keine Aufgabe, aber es fällt jedem unterschiedlich schwer. Hängt auch vom "Talent" ab, für mich sind zum Beispiel physikalische Berechnungen schwer, andere lösen sowas mit links.

Jain ;-)

Das Schwierige ist eher, dass Mensch meint, die Kinder er-ziehen zu müssen, anstatt sich auf sie zu be-ziehen.

In ihnen ist schon alles angelegt, was sie ausmacht. Die Aufgabe wäre lediglich, sie in ihrer Entfaltung zu begleiten und authentisch mit ihnen umzugehen.

Was es für die Erwachsenen schwierig macht, sind ihre eigenen Vorstellungen davon, wie Kinder zu sein hätten und die Idee, sie nach ihren Vorstellungen und Normen formen zu müssen.

Dazu gehört auch unser Bildungssystem und sämtliche gesellschaftlichen Allgemeinplätze, die nicht dazu angetan sind, jedem seinen Gaben und Fähigkeiten gemäß Raum zu geben, sondern möglichst dafür zu sorgen, als sie „funktionieren“.

Je reifer die Erwachsenen, die ihnen zur Seite stehen, desto einfacher ;-)

Apropos... was ist eine "erfolgreiche" Kindererziehung...?!

Man kann sagen dass die Definition einer erfolgreichen Kindererziehung eine schwierige Aufgabe ist.

Zigi7darko 20.06.2011, 16:33

Das sehe ich nicht so, man wei& schon in Deutschland wie in Indien,was ist erfolgreiche Kindererziehung und was ist nicht so erfolgreice Erziehung.

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so gesehen gibts ja keine erfolgreiche kinder erziehung weil jeder andere werte und moral hat

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