Kann man sagen, dass durch die Globalisierung auch Arbeitsplätze entstanden sind?

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8 Antworten

Trifft nur auf die Exportländer wie Deutschland zu, unsere Wirtschaft verdankt ihre Wachstum vor allem der Globalisierung. ( Wachstum befeuertet auch gleichzeitig ein Zuwachs an Areitsplätzen) Nur das Problem ist, dass durch unseren großen Export andere Länder mehr importieren, also deren Wirtschaft durch Globalisierung abgeschwächt wird durch ein unausgeglichen Außenhandel. Griechenland zählt zu diesen Verlierern der globalen freien Marktwirtschaft. Spanien auch. Deswegen ist auch die Arbeitslosenquote so hoch in diesen Ländern.

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Es sind so teils Arbeitsplätze entstanden, etliche jedoch auch weggefallen. Durch die so entstandene Kapitalkonzentration, Stärkung der Konzerne sind allerdings mehr Arbeitsplätze draufgegangen, als neue entstanden.

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In den High-Tech-Ländern wurden  vorwiegend Arbeitsplätze für Hochqualifizierte geschaffen und die Arbeitsplätze der Arbeiter wurden in die Schwellenländer verlabert. So gesehen konkurrieren jetzt deutsche Hilfsarbeiter mit koreanischen Hilfsarbeitern - fast chancenlos.

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Lt IHK Karlsruhe hängen allein in Deutschland 600.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Welthandel ab.

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In den Produktionslaendern auf jeden Fall. In den Konsumlaendern fallen Arbeitsplaetze weg.

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Marcel89GE 12.05.2016, 10:44

Nicht pauschal. Beispielsweise ist der Maschinenbau in Deutschland ansässig. Die Vorprodukte insbesondere die Rohstoffe werden in Ländern produziert/abgebaut, die ohne uns selbst kein Maschinenbau betreiben würden (in dem Ausmaß zumindest). Somit ermöglicht die Kombination der Vorteile verschiedener Länder, das schaffen beidseitiger Arbeitsplätze / Wohlstand.

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Steffile 12.05.2016, 10:51
@Marcel89GE

Du hast Recht, in einzelnen Sparten gewinnt auch das Konsumland Arbeitsplaetze, aber im Schnitt verliert das Land mehr, als es dazugewinnt.

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Toadie 12.05.2016, 10:45

Ob das dort nicht eher Sklaverei und Ausbeutung sind, als "Jobs", steht auf einem anderen Blatt Papier.

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Steffile 12.05.2016, 10:53
@Toadie

Was fuer dich Sklaverei und Ausbeutung ist, ist fuer Menschen in anderen Regionen der Welt die Gelegenheit, aus Armut bius zum Verhungern rauszukommen. Nicht immer, klar, aber du kannst deutsche Masstaebe nicht an alle Laender ansetzen.

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Wenn man die weggefallenen  mit den neu entstandenen gegenrechnet, sind Jobs abgebaut  worden. Weniger als vorher  also. 

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sicher...in der 3. welt und in billiglohnländern wird produziert wie sonst was....(auch kinderarbeit ist dadurch wieder angestiegen)....wenn dort wer 80 cent die stunde bekommt, (dann ist das schon recht gut bezahlt) wofür ein deutscher arbeitnehmer etwa das 20  fache an lohn erhält (natürlich ohne lohnnebenkosten gerechnet) dann bringt das arbeitsplätze....aber halt nicht in deutschland..

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barfussjim 12.05.2016, 12:07

80 Cent die Stunde? Davon kann eine Näherin in Südasien nur träumen.

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princecoffee 12.05.2016, 17:49
@barfussjim

ein inder in mumbai bekommt etwa 80 cent/h für's jeans färben....ein algerier in skikda hat diesen lohn für's nordseekrabben pulen...ein sherpa in nepal bekommt in etwa diesen lohn für's fremdenführen/lastentragen..und wo anders gibt es mehr- oder auch weniger...für welche arbeiten auch immer..

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Man kann sagen,dass durch die Globalisierung die Stundenlöhne quasi gesunken sind ^^

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