Kann man Sab Simplex wirklich ohne Bedenken Säuglingen geben?

14 Antworten

Kann als Alternative noch Freisentropfen empfehlen. Hab den Tipp von meiner Hebamme bekommen und bin sehr zufrieden. Unser kleiner Denis hatte auch mit starken Blähungen zu kämpfen. In Kombi mit Wärmekissen und Freisentropfen gingen die Blähungen und Krämpfe langfristig weg.

Einfach einen Teelöffel vor dem Stillen oder dem Fläschchen geben. Wirkt sehr gut, dem kleinen hats auch noch gut geschmeckt und wir waren entspannter mit viel weniger Geschrei ;)

Kann die Freisentropfen zum Glück direkt bei der Apotheke online bestellen, einfach danach googeln ;)

LG Tanja mit Denis

Also tut mir leid, die Antworten hier grenzen teilweise schon an Körperverletzung! Nur weil etwas "natürlich" ist, ist es nicht besser. Curare ist natürlich und eines der wirksamsten, bekannten Gifte. Natürlichkeit scheidet damit als Kriterium offensichtlich aus. Homöopathie hat ihre Wirksamkeit in ordentlich aufgesetzten Studien (analog zum Wirksamkeitsbeweiß bei Medikamenten) NICHT belegen können. http://www.sueddeutsche.de/wissen/784/326648/text/ Die Behauptung Schreikinder wären anatomisch nicht anders hat mit Blähungen wenig zu tun, da der Darm natürlich bei beiden vorhanden ist. Die Frage ist, ob alle an der Verdauung beteiligten Organe, Muskeln und die Darmflora IM ZUSAMMENSPIEL ordentlich funktionieren? Wenn es im Bauch meines Kindes schon VOR den Schreiattacken rumort als wäre er ein Gastank, hat es offensichtlich mit Lufttanken durch Schreien nichts zu tun. Wenn er trotz mehrerer Bäuerchen während und nach dem Stillen bläht, hat es offensichtlich nichts damit zu tun. Wenn er unabhängig vom Wechsel der Mutterdiät bläht, hat es zumindest vom Grunde her, damit offensichtlich nichts zu tun. Ggf. im Einzelfall allerdings schon. Wenn es deinem Kind offensichtlich nicht gut geht, ist die Betreuung mittels Tragen, Gutzureden/ Trösten, Massage, Wärme, Streicheln und gelegentlichen Positionswechseln in jedem Fall angezeigt. Wenn diese Maßnahmen allein jedoch nicht zu einem nachhaltigen Erfolg führen (Blähungen kommen oft in Wellen), ist es in meinen Augen deine Pflicht als Erwachsener deinem Kind durch weitere, zusätzliche Maßnahmen -Gasablassen durch Fieberthermometer, Kümmelzäpfchen oder Sab Simplex- Erleichterung zu verschaffen. Dabei nach Möglichkeit die Ruhe bewahren und auf dein Kind ausstrahlen, um an der psychischen Front keine zweite Baustelle zu eröffnen.

Das finde ich jetzt mal die beste Antwort von allen, weil es dem Thema am ehesten gerecht wird. Nicht gleich zum Medikament greifen, aber wenn die üblichen Hausmittel nicht helfen, dann ist es auf jeden Fall legitim. Schmerzen und Schlafmangel sind zwar auch natürlich, aber wer will das schon?

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mein Sohn hatte auch genau 3 monate und 2 Wochen diese Koliken, habe ebenfalls Saab gegeben, leider mit wenig Erfolg. Homöopathen finde ich gut darauf bin ich damals nicht gekommen. Ich habe auch kümmeltee versucht 1 EL Kümmel in 250 ml Wasser 10 min. kochen und zu trinken geben. Ich habe gestillt, und den Tee dann selbst getrunken, es hieß der kommt dann auch an. Tröste dich die Phase geht vorbei, ich habe anfangs immer mitgeheult weil mir mein kleiner leid getan hat. Aber man versucht einiges und lernt damit umzugehen.

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Seit 2 Wochen üben wir fleißig mal einen Rhytmus rein zu bekommen und das klappt zu 80% eigentlich auch sehr gut, dass er alle 3 Stunden die Flasche bekommt, Nachts aber noch so wie der lustig ist.

****So, nun mal das eigenltiche Problem ... Meine Hebamme meinte, er kann alle 3 1/2 Stunden schon 180 ml trinken. Es sind aber nur so 100 ml. Eben hatte er nach 4 Stunden fast 150 ml und es kam nach 10 min erst so 20 ml wieder raus und noch mal 5 min später kam der ganz Rest hinterher.**

**Ist das alles noch ok oder sollte ich morgen mal zum Kinderarzt gehen? Was kann ich tun damit er mehr trinkt? Er bekommt übrigens Alete PRE!****

Und müsste er nicht jetzt eigentlich wieder hunger haben? Der Bauch ist doch ganz leer :(

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