Kann man Raubtiere als Haustiere halten?

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10 Antworten

Klar kannst Du das, wenn Du die nötige Sachkenntnis, Papiere und Genehmigungen hast. Dazu sind u. a. Nachweise, daß es sich um Nachzuchten und nicht um Wildfänge handelt, notwendig. Es gibt das sog. Artenschutzgesetz, wonach besondere Anforderungen für das Halten von Wildtieren erforderlich ist.

Dazu mußt Du einen Sachkundenachweis erbringen, also möglichst Tierfpfleger oder Tierarzt sein. Du brauchst den nötigen Platz, den Sicherheitsbestimmungen entsprechend, denn nicht jeder Nachbar hätte gern einen Löwen oder Tiger im Garten, falls er mals auf Wanderschaft gehen sollte, und natürlich brauchst Du auch das nötige Kleingeld, denn so ein Löwe frißt in etwa 2 Kühe in der Woche. Mit Dosenfutter geben die sich nicht zufrieden. Für Zirkusse gibt es Sondergenehmigungen, aber gottseidank sterben ja so langsam diese Etablissements aus.

Und niemand sollte ein Raubtier unterschätzen. Die können total lieb sein, das waren meine zumindest, drehen sich aber im nächsten Moent herum und das war es dann. Genau wie Affen z. B., die auch häufig agressiv werden, wenn sie geschlechtsreif werden (ist ja bei Menschen manchmal nicht anders).

Alles in allem sind diese Tiere wunderbar, wenn sie denn in freier Wildbahn leben und nicht in irgendwelche Käfige gezwängt werden.

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Wenn du ein Raubtier von klein auf hättest, würde es sich sicher mit dir arrangieren. Aber du glaubst nicht im Ernst, dass du einem Wildtier  durch eine nicht artgerechte Haltung einen Gefallen tust? Das ist Tierquälerei!

Wildtiere brauchen Platz, Auslauf, Natur, Artgenossen... . Wo hast du das?

Das funktioniert nicht, der Tiger auf dem Sofa oder das Krokodil in der Badewanne. Über sowas darf man gar nicht nachdenken. Die Tiere würden ziemlich sicher Verhaltensstörungen entwickeln und aggressiv werden. Wenn dich dann mal eines angreifen würde, dann nicht, weil du es (vielleicht sogar liebevoll) aufgezogen hast, sondern weil es verrückt wird durch den Entzug seiner natürlichen Umgebung.

Selbst Tiere im Zoo haben schon ihre Wärter getötet, obwohl sie denen eigentlich vertrauen. Da reicht eine missverständliche Bewegung und das war´s. 

Wenn du Tiere halten willst, dann halte dich doch bitte an Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Hund oder Katze, welche man noch einigermaßen artgerecht unterbringen kann, wenn man sich bemüht.

Es werden schon so viele Haustiere unter den schlimmsten Umständen gehalten, da darf man gar nicht darüber nachdenken, dass man Raubtieren sowas antun will... .

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Kommentar von hallosammy
10.02.2016, 16:37

Da stand "interessehalber" und der/die Fragesteller/in hat gesagt, er/sie möchte kein Haustier!

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Hallo, 

es kommt auf´s Tier an. Wir halten ja bereits domestizierte Rubtiere - Hunde, Katzen, Frettchen etc. 

Wenn du jetzt Tiere wie z.B Tiger, Marder etc meinst, dann kommt´s drauf an. Tiger können den Menschen verschonen, sie können aber auch plötzlich angreifen. Es sind eben Tiere mit ausgeprägten Instinkten. Ein Marder hingegen bleibt wild, ob Handaufzucht oder nicht. 

Greifvögel sind auch Raubtiere, mit denen Falkner aber wunderbar arbeiten können, wenn diese bei ihnen aufgewachsen sind. 

MFG

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Aber wir halten doch seit Jahrtausenden Raubtiere, nämlich Katzen und Hunde.

Bei nicht artgerechter Behandlung kann natürlich auch mal ein Unglück geschehen, aber insgesamt überwiegen die positiven Effekte.

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ich  habe  drei  Raubtiere -  Katzen  gehören  ja dieser  Art an. Und deshalb  weiß ich,  dass  Du als Mensch niemals sicher  vor Angriffen bist. Bei  meinen  Stubentigern reicht reicht manchmal ne  raschelnde Folie aus-  schon bin ich  ( spielerisch) mitsamt  der  Folie  das Opfer. Und sehr  ernst  kanns  auch werden,  wenn  ich  nicht sofort mitbekomme,  dass  eins  der Tiere  Schmerzen  hat  und  ich  das  Tier  anfasse .... 

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Es kann sein. Jedoch ist es unwahrscheinlich das dich ein Tier angreift das du von klein auf pflegst. Vorsichtig sollte man trotzdem allemal sein

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Kommentar von Dackodil
10.02.2016, 17:48

Sie müssen dich ja nicht  mal angreifen.

Es reicht wenn so ein Kätzchen spielen will.

Im Fall von Siegfried und Roy ist der ja überzeugt, daß sein Tiger in beschützen wollte und aus dem Gefahrenbereich ziehen wollte.

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Kommentar von friesennarr
10.02.2016, 19:07

Sag das mal zu Siegfried und Roy.

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Raubtier bleibt Raubtier. Denk mal an Roy und Siegfried, die beiden deutschen Illusionisten aus Florida...

Meine Hauskatze wird es sich natürlich dreimal überlegen, mich (aus Versehen) anzugreifen, ich bin ihr zu übermächtig, aber größere und andere, vor allem ehem. wilde Tiere sind da nie ohne Gefahr zu halten.

Schau Dir auch mal in den Tierpark-Sendungen der dritten Programme die Vorsichtsmaßnahmen der Tierpfleger an. Die leben ja auch Tag ein - Tag aus mit den Tieren zusammen... Die wissen warum sie aufpassen.

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Ja einen Tiger kaufen, vor allem wenn man Besuch und Briefträger hasst. Ein Kampfhund wäre aber günstiger. 

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Es ist nicht gut. Für beide Seiten. Sie sind nun mal gefährlich und bleiben es auch. Und sie gehören in die Wildnis.

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Unter Snobs galt es mal als schick, sich 'nen Geparden statt 'ner Hauskatze zu halten. Das funktioniert. Aber artgerecht ist das bestimmt nicht.


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