Kann man Psychotherapeut werden wenn man selber einen an der Waffel hat?

12 Antworten

Also fast jeder Psychotherapeut, den ich kennengelernt hatte, ist schon manchmal sehr seltsam. Aber nur etwas. Auch manchmal ein bisschen vergesslich.

Jeder hat einen an der Waffel, das ist schon mal das erste. Dann: wenn Du Schwierigkeiten hats, das eigene zu bearbeiten, dann mach mal selber ne Therapie, damit Du die Geschichten der Patienten aushalten kannst. Und nur so kannst Du auch entscheiden, ob es das richtige für dich ist! Ich hab selber so einiges erlebt, bin aber auch Therapeutin. Das ging aber für mich nur, weil ich vorher sehr viel an mir gearbeitet habe und mich mit meinen Erlebnissen auseinander gesetzt habe. So war ich dann auch mehr als überzeugt, dass ich das gerne Beruflich machen möchte. Also quasi, meinen Weg als Begründung dafür, warum ich anderen auch helfen kann.

Wie schon oft gesagt, haben alle einen an der Waffel. Z.B. jene pychopathischen Egomanen in den Vorstandsetagen oder profilneurotische Hausmeister, Sekretärinnen, helfersyndromatische Krankenschwestern, Pfleger Ärztinnen usw. Und die meisten verdienen mit ihren Macken ihre Brötchen. Gott sei Dank! Sonst würde unsere Wirschaft vor sich hindümpeln und unser Gesundheits- und Sozialwesen müsste nach Thailand outgesourced werden. Und dann gibt es solche die mit Hilfe anderer über ihre Waffeln reflektieren. Und manchmal denken die dann, das möchte ich auch können: Leuten beim reflektieren zusehen und zuhören. Und manchmal werden die dann Psychotherapeuten. Aber es kann auch alles ganz anders sein. ;-)

Warum behandeln einige Menschen Kinder so rücksichtslos und wenig kindgerecht?

Jeder von uns war selbst Kind und kann sich dementsprechend erinnern, wie man als Kind die Welt und andere Menschen wahrnimmt, was einem gefallen und verängstigt hat.

Warum gehen trotzdem einige Eltern so rücksichtslos mit ihren Kindern um?

Beispiel: Eine Mutter ist allein mit ihrem Kleinkind unterwegs und starrt die ganze Zeit nur aufs Handy, ohne auf die Gesprächsversuche des Kindes zu reagieren.

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Ein Elternteil zwingt das Kind, um eine gewisse Uhrzeit schlafen zu gehen, die für das Kind viel zu früh ist - es kann nicht einschlafen.

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Findet ihr es okay, sich in die Erziehung der Kinder anderer Menschen einzumischen, wenn sie etwas tun was dem Kind schaden könnte?

Also nur vorab, ich meine damit nicht schaden im Sinne von körperlich oder psychisch Misshandeln, dann würde ich diese Frage nicht stellen, das wäre für mich keine Frage, mich da natürlich einzumischen.

Aber ich bekomme jedes Mal eine Krise wenn irgendwer mit seinem Kind in "Babysprache" spricht und einen Ball für das Kind "Balla" nennt (als Beispiel). Ich denke, das ist für ein Kind absolut falsch und auch verwirrend, nur weil es das richtige Wort selber nicht gut aussprechen kann, sollte man doch wohl trotzdem es gleich richtig benennen? Ist es okay, sich da in die Erziehung einzumischen und die Eltern entweder darauf anzusprechen, was sie da tun oder das konsequent zu berichtigen?

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Ich(27,w) habe seit gefühlten Ewigkeiten den dringlichen Wunsch, einmal ein Kind in die Welt zu setzen. Daran hätte ich wohl längst gearbeitet, gäbe es für mich da nicht dieses gewisse Hindernis.

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Nun bin ich allerdings persönlich und beruflich an einem Punkt angelangt, an dem ich erkannt habe, dass ich mein Leben so nicht weiterführen möchte. Mein Kinderwunsch verfolgt mich in letzter Zeit immer eindringlicher und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll.

Auf der einen Seite steht mein sehnlichster Wunsch, auf der anderen das Wohl des Kindes. Wie wird es sich entwickeln? Wird mein Lebensstil einen schlechten Einfluss darauf haben? Kann jemand wie ich überhaupt ein gutes Vorbild für ein Leben in einer größtenteils heterosexuellen Gesellschaft abgeben? Ist es nicht nur furchtbar egoistisch, unter diesen Umständen ein Kind zu gebären?

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Segelohren anlegen lassen oder nicht?

Ich habe recht stark abstehende Ohren (15, weiblich). Meine Eltern sagen ich soll sie mir nicht operieren lassen, da man lernen soll sich selber zu akzeptieren. Ich leide allerdings sehr darunter und fühle mich mit Zopf in der Öffentlichkeit überhaupt nicht wohl. Was meint ihr dazu? Soll ich sie akzeptieren oder anlegen?

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