Kann man Probleme mit dem Makler oder Eigentümer bekommen, wenn man ein bei einem zum Kauf angebotenen Haus wg. einiger Fragen Kontakt zum Bauamt aufnimmt?

9 Antworten

Hallo Gilbschleuder,

gehe ich recht in der Annahme, dass du eine ältere Immobilie kaufen möchtest?

In diesem Fall würde ich dir empfehlen, einen Bausachverständigen zu beauftragen und ein Gutachten von dem Haus erstellen zu lassen, denn wie schnell hat man eine Bauruine gekauft ohne es zu merken und muss dann noch Jahre nach dem Erwerb Reparaturen durchführen lassen.

Und daher ist es sinnvoller lieber mal ein paar Euro für ein Gutachten zu zahlen, als sich sein restliches Leben mit einer Bauruine (denke mal an Baupfusch) herum zu ärgern.

Auch sollte ein Hauskäufer grundsätzlich alle Informationen über das Haus einholen, das man bekommen kann.

Dazu gehört z.B. auch mal die neuen zukünftigen Nachbarn zu befragen.

Oder auch beim Bauamt, Vermessungsamt und Katasteramt vorzusprechen und sich die vorhandenen Pläne oder Unterlagen anzuschauen.

Und der Immobilienmakler selbst ist nur für die Vermittlung des Gebäudes zuständig - dafür erhält er eine Provision.

Was vertraglich vereinbart wird über die Höhe der Summe usw. ist die Angelegenheit zwischen Verkäufer und Käufer und hat mit dem Makler nichts zu tun.

Der Vertrag wird dann bei einem Notar gemacht.

Gruß Apolon

das sind alles fragen, die könnte und vor allem sollte der makler dir beantworten können....

auf dem bauamt wirst du wenig erfolg haben, wenn du da hin kommst und sagst, ich möchte das haus in der friedrichstraße 173 kaufen, wie ist es denn da mit der baugenehmigung? wird man dir keine auskunft erteilen. man wird höchstens wenn verdächte bestehen ermitteln, aber dir als noch aussenstehnder garnaitert keine auskunft über die ermittlungen geben.

ärger wird es also keinen geben, abgesehen davon, dass du den weg einfach nur um sonst bestreitest...

das einfacste und beste, du lässt dir alle diese fragen, am beten schriftlich oder vor zeugen vom markler beantworten, wenn du das haus dann auf grund der aussagen, die der markler getroffen hat gekauft hast, dann kann man immernoch darübher nachdenken, jettzt mit der entsprechenden berechtigung das alles prüfen zu lassen aber a.) weckst du damit nur schlafende hunde und b.) wird der markler mit 99% sicherheit nur aussagen treffen, die er auch bestätigen kann, alles andere würde ihm nämlich den boden unterm hintern wegziehen! er würde sich, sagt er wider besseres wissens etwas falsches auf jeden fall haftbar machen, ggf. auch strafbar wegen betruges.

lg, Anna

Zum Teil dürfte man diese Informationen durchaus vom Bauamt bekommen- ob es so vollumfänglich notwendig ist, ist aber eine andere Frage. Im notariellen Kaufvertrag gibt der Verkäufer standardmäßig eine Erklärung ab, dass z.B. keine Baulasten vorliegen und eine Baugenehmigung ist selbstverständlich auch zu erwarten, andernfalls würde sich der Verkäufer schadensersatzpflichtig machen. Der Punkt Erschließungsbeiträge wäre aber eine genauere Recherche wert.

Überbau mit Vorsprung bei Direktanbau auf meine Hauswand. Muß ich da was dulden, wenn die Baugenehmigung einen bündigen Anbau vorsieht?

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Wir haben vorher mehrere Fotos angefertigt, und haben Zeugen. Statt uns zu antworten bzw. den Rückbau zu veranlassen, hat er weiter gemacht. Ich finde das dreist und hinterhältig und einer Anzeige wert.

Ich meine auch, das Bauaufsichtsamt müsste der Sache nachgehen. Laut Anwalt muss ich jedoch damit rechnen, dass die den Vorsprung im Rahmen von Toleranz gelten lassen und der Nachbar alles belassen kann. Dies verstehe ich nicht, da das Amt doch sonst so penibel ist.

Daher wüßte ich gerne, ob jemand Erfahrungen mit Überbau und dessen Umgang durch das Bauamt hat, oder vlt sogar mit einer dem Bauamt übergeordneten Behörde.

Vielen Dank im Voraus.

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