Kann man Physiotherapeut werden mit Morbus Bechterew?

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1 Antwort

Du hast irgendwie ausgelassen was es für ein Studium sein soll... Oder du meinst Studium selber. Oder du meinst ein Sportstudium.
Ich nehme einfach mal letzteres an (weil es am meisten Sinn macht, rauchen und trinken kann man wohl nicht studieren).

Ich halte es für eine gute Idee. Nach meiner Diagnose (und der damit verbundenen wirksamen Behandlung) habe ich meinen Spaß am Sport wiedergefunden. Es gibt zwar ein wenig Bereiche, in denen ich sagen würde: "Ich bin körperlich eingeschränkt". Diese beschränken sich aber (meiner Erfahrung nach) auf Kampfsport - es fehlt mir einfach Beweglichkeit. In meiner Jugend war ich Judoka - das kann ich heute nicht mehr, weil zu steif (und vermutlich ist es bei anderen Kampfsportarten ähnlich - interessiere mich aber auch nicht wirklich dafür). Aber sonst fällt mir spontan nichts ein, was ich nicht kann.

Du sagst, du hast noch immer Hüftprobleme. Ist ja ein Klassiker unter den MB-Patienten, also wahrscheinlich Iliosakralgelenk(ISG). Ich bin dort beschwerdefrei seit meiner Behandlung. Nimmst du auch TNF-alpha-Blocker (Humira, Enbrel, Simponi)? Wenn nicht, solltest du mal deinen Arzt darauf ansprechen.

Ich leide nur noch an den Vorschäden (die vllt auch am Büroarbeitsplatz liegen....) - bzw. Schäden die ich mangels Diagnose zugezogen habe: ausgeprägter Rundrücken und eine Skoliose. MB ist quasi weg.

Jetzt weiß ich aber auch nicht, was für Anforderungen an ein Sportstudium gestellt werden - aber ich würde grundsätzlich kein Problem darin sehen.

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