Kann man Pfifferlinge auch mit einem giftigen Pilz verwechslen?

3 Antworten

Hallo Blumenfee,

in wärmeren Gefilden, also auch durchaus im südlichen Teil der BRD gäbe es auch die Möglichkeit der Verwechslung mit dem sehr giftigen Ölbaumtrichterling (Omphalotus olearius). Er sieht dem Pfifferling sehr ähnlich, ist nur etwas dunkler und hat Lamellen statt der Leisten des Pfifferlings. Ausserdem wächst Omphalotus olearus stets auf Holz (vorwiegend Ölbaum, aber manchmal auch Eiche und Edelkastanie) und er ist bioluminiszent, dh seine Lamellen leuchten nachts, ausgelöst durch das pilzeigene Enzym Luziferase. Sieh Dir mal Bilder an von dem Pilz.. die Ähnlichkeit ist beachtlich :)

Gruß Feenminze

Es ist jetzt schon zu spät um Pfifferlinge zu sammeln. Bei diesem schönem .trockenem Wetter können sich keine Pfifferlinge neu entwickeln und die alten trocknen ein.Außerdem ist es schon fast zu spät das die Hauptzeit der Pfifferlinge Ende Juni-Juli bis Mitte August ist.Sollte es in der nächsten Zeit regnen könnte ab einer Seehöhe von 1.300 Höhenmetern nochmals zum Wachsen von Pfifferlingen kommen. Aber lass Dir das Pilze sammeln nicht verleiden-kaufe Dir ein Pilzbuch und schau Dir die Fotos von Pfifferlingen,Steinpilzen-Herrenpilzen Maronen mal an und gehe in den Wald und sammle die Pilze.Gehe mit Deinem Korb der hoffentlich mit 2-bis 3kg. Pilzen gefüllt ist zu einer Pilz-Beratungsstelle und lass Dir die Pilze erklären-so lernst Du am besten die Pilze kennen. Bei uns in Kärnten ist fast in jeder Gemeinde ein Pilzbeautragter der Dir helfen kann.So einen hast Du jetzt als USER

Jeder Speisepilz hat auch einen Kollegen, der ihm sehr ähnlich sieht und giftig oder ungenießbar ist. Darum sollte man selbst auch nur Pilze sammeln, wenn man sich damit auskennt oder jemand mit Ahnung bei sich hat. Sonst kann es sehr schnell sehr ungemütlich werden.

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