Kann man ohne gute Fitness bzw. leichten motorischen Einschränkungen Schiedsrichter werden (und wird auch öfter eingesetzt)?

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6 Antworten

Ohne Fitness wird das nichts werden, da Schiedsrichter immer sehr viel laufen müssen. Außer im Tennis. LG

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Zunächst würde ich mal empfehen, mit dem Kreisschiedsrichterobmann zu reden, der die Schiedsrichter einteilt. Man kann ihm die Situation erklären und ihn fragen, ob er eine Möglichkeit sieht. Beispielsweise mit Einsätzen in Kleinfeldmannschaften (Jugend), bei denen die Laufwege nicht so lang sind. Oder Einsätze als Assistent (Linienrichter), wo man sich lediglich entlang der Außenlinie bewegen muss.

Es ist nunmal so, dass für Schiedsrichter ein Fitnesstest vorgeschrieben ist, und wer diesen nicht schafft, wird in der Regel nicht zugelassen. Um eine Spielsituation richtig einschätzen zu können, ist es nunmal nötig, dass man durch gute Laufarbeit ständig in der Nähe des Geschehens ist.

Was eine andere Sportart betrifft, sollte er sich doch an seinen Interessen orientieren. Kampfrichter beim Ringen oder Boxen zum Beispiel müssen sich auch nicht viel bewegen, aber wenn man absolut keinen Bezug zu einer Sportart hat, macht es wenig Sinn, einen solchen Job zu übernehmen.

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Ja also da ein schiedsrichter (zumindest im fussball) mehr läuft als die spieler, sollte er schon konditionell auf gutem kurs sein. 

Ich wusste nicht das man beliebig den sport wechseln kann/könnte. Diesbezüglich hast du mich verwirrt, weil ein fussballschiedsrichter ist ein fussballschiedsrichter, dachte ich. Muss wohl auch so sein. 

Beim volleyball läuft er gar nicht. Beim basketball nicht so viel und baseball wird hier nicht zu viel gespielt. 

Was der arzt sagt kann nicht stimmen. Er soll grosse runden joggen, mit zeitmessungen und verbesserungen. Somit wird er konditionell bestimmt besser. 

Viel glück und LG Alex

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Die Antwort hierzu ist Landesverband - Typisch

Zunächst einmal wird bei einem Fussball Schiedsrichter eine gewisse "Mobilität" vorausgesetzt. Das hierbei nicht jeder mit den BuLi Profis mithalten kann liegt in der Natur der Sache.

Wen die körperliche Fitness  zur Leistunge/Alterrklasse passt steht einem SR Einsatz prinzipiell nichts im Wege. Es gibt bespw. genug SR die bereits im "Rentenalter" sind und noch fliessig pfeiffen.

Ein anderes Beispiel aus Hamburg zeigt was möglich ist wenn man nur will:

http://www.abendblatt.de/sport/article205527737/Bjoern-Meyer-ist-der-Schiedsrichter-der-im-Rollstuhl-sitzt.html

(Anm: Ich kenne Björn persönlich, ist schon eine Show wenn der mit seinem Rollstuhl über den Acker jagd)

Nun wird das mit den Ansetzungen in den Landesverbänden jedoch völlig unterschiedlich gehandhabt.

In Hamburg bspw. bekommt jedes Spiel ab der E-Jugend einen SR zugeteilt (so soll das sein, funktioniert aber nicht immer). Je nach Leistungsklasse werden die Spiele vom Verband oder dem BSA zugeteilet, der (grosse) Rest geht an die Vereins SR-Obleute zur Einteilung

In anderen Landesverbänden werden nur noch bestimmte Spiele überhaupt mit offiziellen SR angesetzt und die Ansetzungen erfolgen durch den KSO.

Damit hängt die Antwort, an wen man sich wendet, sehr stark vom Landesverband ab. Erste Anlaufstelle sollte aber immer der SR-Obmann des Vereins sein.

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1000m in 6 min. Also wer damit Probleme hat sollte sich halt was anderes suchen als Schiedsrichter als Nebenjob.


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Ich weiß jetzt nicht genau in welchem Bundesland er Schiri ist, würde aber empfehlen (wenn es die dort gibt) die Hausregeltests (so heißt das bei uns) auszufüllen. Die kommen alle 2 Monate raus und werden dann ausgefüllt und abgegeben.

Vielleicht auch mal ein Gespräch/E-Mail etc. mit den Spieleinteilern (Kreisschiedsrichterobmann) suchen und diese bitten mehrere Spiele ihm zuzuteilen.

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