kann man offenlegung beim betreuunggericht verweigern?

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9 Antworten

Dann wirst du die längste Zeit die Vermögenssorge für deine Mutter gehabt haben. Das Gericht muss doch überprüfen können, ob du deinen Verpflichtungen in vollem Umfang nachkommst. Deine Mutter kann offenbar nicht mehr selbst ihre Einnahmen und Ausgaben überwachen. Das macht dann halt das Gericht.

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Wenn du Betreuer bist, musst du schon auch vorweisen können, was du zum Beispiel mit dem Geld des Betreuten anstellst.

Andernfalls würde sich sicherlich so mancher Angehöriger zum Betreuer bestellen lassen und fein gemütlich Omas Gespartes oder Vermögen verprassen. Nee nee, da wird schon aufgepasst.

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Wenn ein Gericht eine Offenlegung verlangt, dann bekommen Sie die auch.

Notfalls lassen die sich etwas einfallen. Haftbefehl, Gerichtsvollzieher, Pfändung und was weiß ich nicht alles, was die noch haben, um dich dazu zu zwingen.

Besser wäre für dich, du kommst der Aufforderung nach, bevor du dich bei denen unbeliebt machst.

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Natürlich, warum denn auch nicht?

Die werden sich das aber nicht gefallen lassen, wetten?

Wieviele Monate gibt es für Veruntreuung?

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masamope 01.08.2016, 16:57

was sind denn deine probleme? welche gedankengänge?

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schleudermaxe 01.08.2016, 16:58
@masamope

Staatsanwalt Vey sah die Schuld des Angeklagten als erwiesen an, da eindeutige Indizien vorlägen.

Erschwerend sei zudem die Häufigkeit der Abhebungen, der Angeklagte habe gewerbsmäßig gehandelt. Vey forderte 18
Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung und 2000 Euro Geldstrafe.

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SaVer79 01.08.2016, 16:59

Warum sollte man die Offenlegung verweigern wollen,wenn man nicht zu verbergen hat?

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Nein, ein Betreuer muss gegenüber dem Gericht Rechenschaft ablegen.

Der Richter kann auch Zwangsmittel anwenden, wenn du das willst.

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Kannst du schon, nur hast du dann mit Zwangsmitteln zu rechnen. Da wird kein Spass verstanden, was das angeht.

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Dann bist Du die längste Zeit Betreuer Deiner Mutter gewesen. Jemand anders macht das dann.

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Nein, das kannst du selbstverständlich nicht!

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Schau dir die Kommentierung zu § 1837 BGB an, insbesondere die Anodnung von Zwangsgeld  durch das Betreuungsgericht.

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