Kann man nur durch Stress und Trauer magersüchtig werden?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Keine Ahnung. Wir Menschen sind verschieden. Auf alle Fälle dauert es seine Zeit bis sich eine Anorexia nervosa voll ausbildet nach großer psychischer Belastung.

Trauer braucht seine Zeit. Je mehr wir Menschen dazu stehen je besser können wir sie überwinden. Es gilt, in Liebe loszulassen Das ist gerade dann nicht einfach wenn mehrere Personen betroffen sind denn jeder Mensch geht mit seiner Trauer anders um. Ein Trauertagebuch kann helfen und zu einem Erinnerungsbuch werden.

Wesentlich ist, dass Du versuchst zu trinken. Und wenn es nur Wasser oder Tee ist, besser ist eine Suppe. Egal, welche. Ansonsten versuche alle zwei Stunden wenigstens einen Bissen gut zu kauen. Kleinvieh macht auch Mist. Und sorgt in dem Fall dafür, dass sich der Verdauungstrakt nicht abgewöhnt zu arbeiten.

Weiter sind sowohl Trauer als auch Stress von Hormonen gesteuert. Und Hormone bauen sich gut über Sport ab oder Gymnastik, Yoga, Meditation. Auf youtube findest Du zu allen von mir genannten Möglichkeiten eine ganze Menge Videos aus denen Du aussuchen kannst.

Nein. Von Heute auf Morgen ist keine Magersucht da.

Magersucht ist Hochmut in seiner höchsten Ausprägung. Von mir als langjährig genesender Magersüchtiger nimm das bitte an und überprüfe das jetzige Leben darauf. So kannst Du um diese schwere Erkrankung herum kommen.

Beachte bitte, dass Du hier hederzeit Fragen stellen kannst.

Ach ja, noch eine Wesentlichkeit:

Trauer ist KEINE Krankheit, auch wenn der Auslöser noch so viel Stress hervor ruft. Ein Fachmensch ist hier Trauerbegleitung von Erfahrenen, nicht unbedingt Studierten. Ein absolviertes Studium bedeutet nur auswendig gelernt und die Ansicht der Lehrenden zu einem Thema vielleicht unter Hinzufügung eigener Erkenntnisse dargestellt zu haben.

Das, was du beschreibst, hat so nichts mit Magersucht zu tun, sondern mit einer Gewichtsabnahme als Symptom von Stress, Trauer oder sogar einer Depression. Das ist bei Weitem nicht selten. Der Unterschied ist aber, dass Magersüchtige abnehmen wollen, dass sie alles daran setzen, Gewicht zu verlieren. Magersucht geht mit einer Körperschemastörung einher, die dazu führt, dass die Betroffenen ihren Körper anders (dicker) wahrnehmen, als er wirklich ist. Das Essverhalten ist gestört, oft zwanghaft (Kalorien zählen, nach Farben essen, abwiegen und/oder abzählen von Nahrungsmittelmengen, stark einseitige Ernährung etc.), oft kommt exzessive sportliche Betätigung hinzu und der Drang, ständig das Gewicht zu kontrollieren.

Also: Man kann durch Stress und Trauer unter Appetitlosigkeit und/oder Übelkeit/Verdauungsbeschwerden leiden, evtl. kann sich auch eine Magersucht entwickeln. ABER dazwischen liegt eben ein großer Unterschied.

Gruß, curium

Zur Info:

Stress, Trauer und Depression können im ersten Moment zum Nicht- Essen bzw. bis hin zum Übergeben führen. Daraus kann ganz schnell eine Magersucht entstehen, denn Magersucht heisst nicht nur abnehmen wollen, sondern liegt grundsätzlich an einem empfundenen Kontrollverlust. Mit dem Essen und Brechen oder auch totaler Essensverweigerung wird eine vermeintliche Kontrolle herbeigeführt. Wenn schon nicht aussenstehende Dinge kontrolliert werden können, dann wenigstens der eigene Körper- dies äußert sich meist nicht grundsätzlich durch den Schlankheitswahn von außen, sondern oftmals durch ganz anderen Ursachen etc. pp. Wenn sie nicht aufpasst, dann kann sie da ungewollt reinrutschen, denn der Körper gewöhnt sich an die wenige Nahrung, dass heisst, dass das Sättigungsgefühl immer schneller eintritt und man irgendwann nicht einmal mehr einen Esslöffel Reis hinunterbringt. Dadurch wird über die Selbstbestimmung, weil man ja eigentlich essen will, die Kontrolle verloren und der Kreislauf beginnt...

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@Nanna73

Man kann durch Stress und Trauer unter Appetitlosigkeit und/oder Übelkeit/Verdauungsbeschwerden leiden, evtl. kann sich auch eine Magersucht entwickeln.

Ich habe nicht behauptet, dass sich keine Magersucht daraus entwickeln kann (s.o.). Aber eine Magersucht beinhaltet nunmal das Ablehnen der Nahrungsaufnahme, der Herbeiführung einer Gewichtsabnahme und die Vermeidung einer Zunahme, das Beschäftigen mit Essen und so weiter. Wer nichts herunterbringt, weil er traurig ist, unter Stress steht oder Depressionen hat, ist deshalb noch lange nicht magersüchtig. Von Schlankheitswahn hat übrigens auch niemand gesprochen.

Gruß, curium

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ich denke das ist gut möglich, mir geht es in letster zeit auch nicht allzu gut und es gab viel trauer ich hab so an die 3 KG abgenommen obwohl ich normal gegessen habe... es ist bekannt dass trauer, frust und stress zu gewichtsverlust füren kann aber ich will dir damit jetzt keine angst machen

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