Kann man nach jahrelanger Crystal-Einnahme einfach clean werden?

9 Antworten

Er soll die Kinder nicht vorenthalten bekommen, ganz im Gegenteil. Hier geht es ausschliesslich darum zu beweisen, dass der ständige Wohnsitz der Kinder bei der Mutter sein soll, weil die Kinder da einfach besser aufgehoben sind.

Hm warum macht sie sich denn überhaupt Sorgen? Wenn der Gutachter vor Gericht aussagt, dass der Vater labil und schon mehrmals rückfällig geworden ist, bekommt er die Kinder sowieso nicht. Zumindest solange sie bei deiner Freundin gut aufgehoben sind.

Und ein Bluttest beweist vielleicht, dass er seit 3 Tagen clean ist, aus dem Blut verschwinden die Metaboliten immer als erstes. Er soll mal eine Haaranalyse machen lassen. Ist er vielleicht mal im Rausch gewalttätig geworden? Hat die Kinder vernachlässigt? Sie soll alles auf die Tapete bringen was ihr dazu einfällt, dann darf sie ihre Kinder behalten.

Ein Besuchsrecht bekommt er aber möglicherweise zugesprochen.

LG

Crystal ist eine der am stärksten verteufelten Drogen der Welt, allerdings völlig zu unrecht. Das soll nicht heißen das Meth irgendwie harmlos wäre, aber die Schauergeschichten von wegen "beim ersten mal Abhängig" und diese Youtube Videos wie "Faces of Meth" sind mit Sicherheit Falsch. Von Meth kommt man ziemlich leicht wieder weg, man muss es nur wirklich wollen. Und man hat dann auch nicht sein Leben lang ein Bedürfniss danach. Und ich kann das beurteilen. Vom Heroin wegzukommen, war für mich ohne Ersatztherapie nicht möglich. Mit Meth habe ich einfach aufgehört als meine Tochter geboren wurde, und ich vermisse nichts. Da ist ja mit Rauchen aufhören noch schlimmer (ich Rauche immer noch, nur daheim halt nicht). Ich weiss, ich bekomme jetzt gleich wieder was von Anti-Drogen-Kreutzzüglern auf die Nase, aber das hindert mich nicht daran die Wahrheit zu sagen. Habt ihr euch je gefragt warum die Anti-Meth-Hysterie erst begonnen hat als der Kokainkonsum zurückging? Die Droge gibt es seit 60 Jahren, und in den 70ern wurde sie häufiger konsumiert als heute. Also, warum jetzt? Wer könnte ein Interesse daran haben, Meth als soviel schlimmer als Koks darzustellen? Und das bei ähnlichem Suchtpotenzial und ähnlichen Folgen? Das die Mafia an Meth nichts verdient, muss ich euch hoffentlich nicht sagen. Das sind relativ kleine Fische mit Labor in nähe des Umschlagplatzes. Die haben halt keine Lobby.

Nur um eins klarzustellen: ich will Meth nicht verharmlosen!!! Ich finde nur die Krönung zur "schlimmsten Droge der Welt", war manipuliert. Nichts weiter.

Danke für deine Einschätzung. Darf ich fragen wie häufig du Meth genommen hast?

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Mehrmals täglich. Ca. 1.5 Jahre. Man muss vielleicht erwähnen das ich geraucht habe (auf Folie meistens, seltener in der Glaspfeife) und nur ganz selten gezogen, und nie gejunkt. Die Art der Applikation ist beim Suchtpotenzial ein viel zu unterschätzter Faktor. Beispiel: nasal konsumiertes Heroin macht weniger stark und weniger schnell Abhängig als intravenös verabreichtes. Beim Meth ist das genau so, wenn auch mit weniger Auswirkung auf die Sucht (dafür umso mehr auf die Nebenwirkungen). Ich würde von schwach Sucht erzeugend bis stark Sucht erzeugend diese Reihenfolge annehmen: Wasserpfeife..... Folie/normale Pfeife.....oral...nasal....i.v.

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DH!

und diese Youtube Videos wie "Faces of Meth" sind mit Sicherheit Falsch.

Ist das nicht so, dass das damit zu tun hat, dass in den USA unter anderem auch mit Batteriesäure o.ä. gepuncht wird (wurde?) und daher diese "Faces of Meth" kommen und nicht direkt vom Meth? In einer Psychotherapie habe ich mal jemanden getroffen, der sehr viel Drogenerfahrung hatte und auch Meth kannte ("Tschechienreisen" inklusive) und der hat mir das erzählt.

Von Meth kommt man ziemlich leicht wieder weg, man muss es nur wirklich wollen.

Anmerkung: Wer ist "man"? (Hat ein Therapeut immer gefragt^^) Ich denke, das muss man auch individuell sehen. Wenn du Heroinabhängig warst und das deine ("Haupt")droge war, dann kam da Meth wohl auch gar nicht dran/hat nicht den gleichen Stellenwert eingenommen. Wer nur weniger schlimme Drogen nimmt und dann an Meth kommt, für den ist dann das vielleicht die heftigste Droge, von der es demensprechend aus persönlicher Sicht am schwersten ist davon loszukommen.

"Ziemlich leicht" davon wegkommen steht also im persönlichen Verhältnis zu der Droge im Vergleich zu dem anderer konsumierten, denke ich. Allgemein gesehen ist es aber natürlich schwieriger von Heroin wegzukommen als von Meth, was die Sucht betrifft.

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@BrainsRevenge
Die Art der Applikation ist beim Suchtpotenzial ein viel zu unterschätzter Faktor.

Das stimmt. Ich habe mein Kommentar übrigens vor deinem eben geschriebenen verfasst, hab gerade erst gesehen. Dadurch ändert sich die ganze Sache natürlich zusätzlich, also durch die Art deiner Applikation, die du bei Meth angewendet hattest.

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Ja, ich wollte noch dazu sagen das ich die Qualität des US-Meths natürlich nicht kenne. Es wundert mich aber ein bisschen das die Qualität um so viel schlechter sein soll. Allerdings nicht auszuschließen das dem so ist. Abhängigkeit ist natürlich immer individuell, immerhin sind Gene und psychische Konstitution mitentscheidend. Ist bisschen schwer jede Relativierung in einer Antwort unterzubringen...

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@jimithechainsaw

Ok, ich dachte nur, du wüsstest in Bezug auf US-Meth eventuell genaueres. Ich selbst habe es wie gesagt auch nur gehört von einem Konsumenten..

Ist bisschen schwer jede Relativierung in einer Antwort unterzubringen...

Ja das ist sicherlich auch richtig und sie ist ja auch so schon nicht kurz. Man kann nicht bei jeder Frage einen Roman schreiben und alles relevante unterbringen^^

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Von Meth kommt man ziemlich leicht wieder weg, man muss es nur wirklich wollen.

Quatsch mit Soße. Ich kenne diese Sprüche, in der Regel belächelt man so einen Selbstbetrug einfach nur. Besonders amüsant, wenn einem dann noch erzählt wird (von C. Konsumenten) man hätte alles unter Kontrolle und z.B. schon längere Pausen gemacht oder konsumiert nur gelegentlich u.s.w. Manch ein C Konsument glaubt diesem Selbstbetrug auch noch. Fühlt man dem Ganzen dann aber mal genau auf den Zahn, so sind diese "Pausen" zwischen dem Konsum gar nicht so groß und aus "gelegentlich" wird dann in der Rückschau immer regelmäßger, ach Leute, ihr macht euch nur selbst etwas vor. Das kommt vor allem davon, dass man als Drogenkonsument innerlich weiss, dass man etwas schlechtes tut, man sucht nur vor anderen und vor allem für sich selbst Rechtfertigungen. Denn komischerweise brauchen andere Leute kein C um gut drauf zu sein oder Leistung zu bringen - man selbst, als Konsument, schon, und da bleibt immer die große Frage: Warum brauche ich das? Zumal man weiss, dass es schädlich ist...

Allein dieses: "man muss es nur wirklich wollen" um aufzuhören ist so dermaßen schwer, weil viele die Einstellung haben, sie "verdanken" dieser Droge auch etwas, nicht zuletzt wenn sie ihre Drogenerfahrung in der Pubertät erlangt und unter dem Einfluß von Persönlichkeitsveränderungen C. als etwas cool machendes empfunden haben.

Man kann vor dieser Droge nicht genug warnen! Einmal drin, immer drin!

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Anti-Meth-Hysterie

Ich finde diese Droge wird zurecht verteufelt! Mir hat mal ein ehemaliger Abhängiger, als er aus der Therapie zurück kam, gesagt, als er die Videos von "not even ones" gesehen hat: "Genauso ist es!" Von wegen Hysterie!

Und er kämpft immer noch mit der Sucht und hatte es auch nie i.v. konsumiert, "nur" nasal. Wenn man Unterschiede machen kann, dann m.M. nach nur was die eigene Persönlichkeit anbelangt - in der Regel waren zuerst immer die (persönlichen) Probleme da, dann kommen die Drogen. Wer mit sich selbst gut kann, der hat auch kein großes Verlangen danach Drogen zu probieren.

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@holladrio
Mir hat mal ein ehemaliger Abhängiger, als er aus der Therapie zurück kam, gesagt, als er die Videos von "not even ones" gesehen hat: "Genauso ist es!" Von wegen Hysterie!

Das sind die typischen Geschichten à la: "Ich kenn da jemanden, der... und deswegen ist das so."

Du hast hier die Aussagen deines Bekannten, die dem des Antwortgebers, der seine eigenen Erfahrungen damit gemacht hat, gegenüberstehen. Und jetzt? ...

An dem Punkt kommt dann genau das ins Spiel, was ich geschrieben habe. Ich zitiere jetzt nicht, bitte selbst lesen.

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@BrainsRevenge

Sorry, aber die typischen Geschichten erzählst du hier! Jaja, Alles nicht sooo schlimm...

Meiner Meinung nach muss man jedem, so wie du, der das Gefahrenpotenzial dieser Droge relativiert entschieden entgegentreten, wenn man kann, einfach aus einem vernünftigen Verantwortungsgefühl heraus, weil es genug Kiddies gibt, die deine Sprüche unreflektiert übernehmen und das ernsthaft glauben! Du erzählst mir nichts neues - typisches Drogenusergelaber, das nur zur Selbstrechtfertigung dient. Jede Wette, du bist immer noch nicht ganz weg davon und versucht es dir schön zu reden.

Erstmal: Nein, ich habe noch nie C genommen und bin sehr froh darüber, dass dieser Kelch an mir vorbei gegangen ist.

Ich habe dafür die Opfer in meinem nahen Freundeskreis kennengelernt, bzw. bevor die Sache mit dem ganzen Amphi Dreck losging und dem selbstüberhöhten Gelaber mit den "ich-habe-die-Konrolle-und-kann-jeder-Zeit aufhören"-Sprüche, und die in der Rückschau furchtbar naiv sind! Manche ziehen immer noch weiter und werden es ohne Hilfe wohl kaum schaffen, sich davon zu lösen, deren Lebensumstände und auch weiterer Konsum anderer Sachen, nur um die Nebenwirkungen vom C abzuschwächen, ist grauenhaft mit anzusehen und nur eine Frage der Zeit, wie lange man so noch glaubt seinen Alltag geregelt zu bekommen.

Ich kenne da nur zwei Leute, die es überhaupt zu einer Therapie gechafft haben, deren Erkenntnisgewinn kannst du nunmal nichts entgegenbringen mit deinen "schlauen" Sprüchen.

Mit einem davon hatte ich mal diese "not even once" videos gesehen, sicherlich sind die in ihrer Darstellung auch übertrieben, aber mit geht es um die Hauptaussage, die sie rüberbringen, das ist genau der Punkt: es bleibt nicht nur bei einem Mal ausprobieren - noch nicht mal bei dir!

Dein verharmlosendes Gerede über C Konsum ist Nonsens und nebenbei gefährlich (für die Kids, die solche Themenstränge lesen), das wird dir jeder bestätigen der - wirklich - Abhängige kennt, bzw. ehemalige Abhängige! Und nebenbei, wenn du wirklich schon so lange C genommen hast tust du mir eher Leid! Es ist wahrlich nichts worauf man irgendwie stolz sein kann. Man ist vor allem ein Opfer geworden! Und genauso muss man Leute wie dich auch verstehen, denn du bedienst lediglich die gleichen Argumentationsmuster, wie jeder Drogenabhängige, der sich seinen Konsum schön redet.

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