Kann man nach der Probezeit in der Ausbildung gekündigt werden , wenn man zu oft mit Krankmeldung krank ist?

... komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Wie lange geht das denn schon? Ich bezweifle, dass Dein Freund jede Woche für zwei oder mehr Tage eine AU-Bescheinigung bekommt.

Wenn das nur ein paar Wochen dauert, ist das zwar sehr ärgerlich aber wenn er sich an die "Spielregeln" hält, sich rechtzeitig abmeldet und immer eine AUB hat, kann ihm nicht so einfach gekündigt werden.

Kündigungen bei häufigen Kurzerkrankungen sind schon im "normalen" Arbeitsverhältnis nicht so einfach und bei Azubis noch sehr viel schwerer.

Vielleicht schickt ihn die Krankenkasse auf Anfrage des AG mal zum MdK um zu klären, was er für eine Krankheit hat, die ihn so oft ausfallen lässt und ob die Diagnosen des Arztes auch stimmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine gute Alternative ist es, den Medizinischen Dienst der gesetzlichen Krankenkasse einzuschalten. Krankenkassen sind unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet, eine gutachtliche Stellungnahme des Medizinischen Diensts einzuholen. Beispiele hierfür sind etwa, wenn der Arbeitnehmer auffällig häufig oder besonders oft nur für kurze Dauer arbeitsunfähig ist, der Beginn der Arbeitsunfähigkeit meist auf einen Arbeitstag am Beginn oder am Ende einer Woche fällt oder die Arbeitsunfähigkeit von einem Arzt festgestellt worden ist, der durch die Menge der von ihm ausgestellten Bescheinigungen auffällig geworden ist.

https://www.impulse.de/recht-steuern/was-chefs-bei-verdacht-auf-krankfeiern-tun-koennen/2024707.html

Es könnte also passieren, dass ein anderer Arzt mal gucken will, was an seinen Erkrankungen so dran ist. ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Klar,kann er gekündigt werden. Der Chef kann keinen Mitarbeiter gebrauchen, der andauernd krank ist. Daher sollte der Freund alles dafür tun, dass er nicht so oft fehlt. Außerdem ist das schon ziemlich auffällig, wenn er jede Woche zweimal nicht da ist. Demnächst wird man ihn noch zu einem Betriebsarzt schicken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

2 mal die Woche fehlen? Die Woche hat aber nur 5 Arbeitstage. Das heisst er fehlt 40%!!!! Das lässt sich kein Arbeitgeber gefallen, weder der kleine Handwerker noch dem riesigen Chemiekonzern. Natürlich wird die Krankheit nicht der Kündigungsgrund sein, aber mach dir keine sorgen - da lässt sich schon was finden!!

Gruß

Henzy

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich genießt er als Azubi nach der PZ besonderen Kündigungsschutz. Der AG kann ihn aber zum Amtsarzt schicken oder eine Kündigung aus wichtigem Grund ersuchen oder versuchen ihn zu einem Aufhebungsvertrag zu nötigen. Er sollte aufpassen denn der AG sitzt generell immer am längeren Hebel. Und sollte er nach seiner Ausbildung anstreben im Unternehmen weiter beschäftigt zu werden sollte er sich eventuell auch anders verhalten und versuchen regelmäßig auf der Arbeit zu erscheinen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Selbst außerhalb der Probezeit kann man deswegen gekündigt werden. Nur weil man krankgeschrieben ist, schützt das einen nicht vor einer Kündigung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das ist schon sehr bedenklich. Wenn er nicht dem Chef ne gute Erklärung jedes Mal anbietet, denke ich schon, daß seine Kündigung eher wahrscheinlich ist. Sieht als ausenstehender nicht gut aus !!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja er kann durchaus auch auf Grund von häufigen Krankschreibungen rausfliegen. Wie soll er denn das Ausbildungsziel erreichen, wenn er nie da ist?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ja klar...... außerdem kann man auch in er probezeit gekündigt werden! und zwar ohne angabe von gründen...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?