Kann man nach dem P Konto wieder irgendwann ein normales Konto eröffnen?

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2 Antworten

Bei den meisten Banken, die P-Konten führen, kann man dasselbe -auch schon vor Ablauf der Insolvenz- wieder auf ein "normales" Guthabenkonto umstellen lassen.

Im Verlauf des Inso-Verfahrens gilt u.a. die "Wohlverhaltensphase", zugleich aber auch Vollstreckungsschutz, so dass auch der "Pfändungsschutz" für das Konto eigentlich nicht mehr benötigt wird, es sei denn, für Forderungen wurde die Zustimmung zur Aufnahme in die Insolvenzmasse verwehrt. Solche Fälle können vorkommen und auch das Inso-V wiederum beeinträchtigen, ist aber eher selten, da üblicherweise alle Schulden in das Verfahren aufgenommen und die Gläubiger dann gemeinsam vom Inso-Verwalter "betreut" werden.

Ein P-Konto kann Dir nicht verweigert werden, allerdings kann die Bank die Umstellung auf ein "Normalkonto auf Guthabenbasis" vorläufig verwehren oder aber zunächst vornehmen und später die Kontoverbindung kündigen. Hier bleibt also nur das klärende Gespräch mit der Bank

Ein Bankenwechsel insoweit lohnt sich oft noch nicht. Erst frühest. 3 Jahre nach Erledigung werden Einträge aus der SCHUFA gelöscht, wobei man hier auch noch selbst mit darauf achten -und die SCHUFA ggf. zur Löschung mahnen -muss. Solange der Schufa-Eintrag noch besteht, würde also jede neue Bank eine Kontoverbindung ablehnen oder nur auf Guthabenbasis vornehmen, was letztlich nicht unbedingt schlecht sein muss.

Wenn es darum geht, zB. Internet-Einkäufe bargeldlos vornehmen zu können, gibt es Alternativen / Ergänzungen, wie zB eine kostengünstige Prepaid Mastercard von Kalixa oder der Fidor Bank AG. Weitere Anbieter musst Du bei Interesse ggf. selbst recherchieren, die hier Genannten sind gebührentechnisch die Günstigsten.

Hier kannst Du bestimmte Beträge auf die ansonsten normal wie eine Mastercard funktionierende "Kredit"karte überweisen und mit dieser dann an allen Akzeptanzstellen bezahlen. Bei der Fidor Bank funktioniert dies in Verbindung mit deren Guthabengirokonto, ausschl. in Höhe des Kontoguthabens, ohne dass es der gesonderten Überweisung bedarf.

Ich weiß von einer bekannten, die ein Erbe angenommen hat, was fast nur aus Schulden bestand und in privatinsolvenz gegangen ist. Das sie jetzt einige Jahre nachdem alles erledigt ist, zb immer noch nicht auf Rechnung geschweige denn ratenVerträge machen kann. Vielleicht hilft das ja weiter:-D.

NEIN, hilft es NICHT!!! Total sinnfrei deine Antwort!!! Hat nichts mit der Frage zu tun!!!

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