Kann man ,mit wenig Geld auch Aktien kaufen?

4 Antworten

Thema ist zwar schon älter, aber ich antworte trotzdem nochmal für andere Interessierte: Vorerst sollte man wenig Geld definieren, sind 10€, 10.000€ oder 100€ wenig Geld?

Die Frage ist, ab welcher Summe lohnt es sich (in dem Sinne dass man bei keinen Mega-Verlust macht) zu investieren. Eine Order kostet so im Schnitt 10€, d.h. einmal Kaufen, einmal Verkaufen: 20€ weg! Jetzt stellt sich die Frage: Wie viel kann ich denn im Schnitt gewinnen? Das hängt natürlich von der Investition ab, aber mal konkret z.B. die Aktie WKN:578560, das ist Fresenius SE & Co. KGaA. Deren Wert lag z.B. am 10.1.2013 bei 84,20€ und am 5.2.2013 bei 92,00€. Hätte mal also am 10.1 genau 1 Aktie gekauft und am 2.5 genau 1 Verkauft (logisch, man hatte ja nur eine), hätte man 7,8€ gut gemacht, juhu! Doch jetzt kommen ja 20€ Ordergebühren, d.h. man hat noch -12,2€ also Verlust!

Mir hat mal einer gesagt, ein Monatsgehalt ist ein guter Anfang zum investieren. Monatsgehalt, d.h. sagen wir (sorry wenn das anmaßend ist) sind 1500€, also nochmal:

Wir können uns am 10.1 für 84,20€ genau 17 Aktien leisten, für einen Preis von 1431,4€, jetzt warten wir gespannt und verkaufen am 5.2 die 17 Aktien für 17*92€ also 1564€, also ein Gewinn von 132,6€, abzüglich der 20€ Ordergebühren also 112,60€!

Dies allerdings unter der Prämisse, dass wir einen ziemlich guten Deal gemacht haben, d.h. wir wussten genau wann der Kurs steigt und wo er sein Maximum erreicht, genau da liegt das eigentliche Problem: Die Vorhersage des Kurses, also eine erfolgreiche Spekulation. Dazu gibt es Ansätze wie Sand am Meer. Grundsätzlich aber nur zwei Schulen, die Technische Analyse welche sich ausschließlich mit dem Kurs und den harten Zahlen beschäftigt und versucht daraus "die Zukunft vorher zu sagen", und die Fundamente Analyse welche den Wert des Unternehmens mit Bilanzen, Aufstellung am Markt, Wirtschaftlichen Aspekten usw. betrachtet. D.h. ist man eher der Mathematische Type, dann Technische Analyse, ist man eher der BWLer dann Fundamental Analyse. Besser ist jedoch eine Kombination aus beidem! Dazu allerdings gehört viel Erfahrung. Damit man an dieser Erfahrung sich nicht ruiniert, fängt man als Anfänger in dem Bereich am besten mit einem Musterdepot an, d.h. ein Depot in dem man nur Spielgeld handelt und keine wirklichen Gewinne und Verluste machen kann.

Grundlegend kann man also folgendes sagen: Hat man eine gewisse Erfahrung gesammelt (Stichwort Musterdepot) und fühlt sich soweit dass man es mal richtig versuchen möchte, dann kann man (mit Geschick, Verstand, Geduld und manchmal Glück) auch mit wenig Geld (sagen wir 500€ bis 2000€) Aktien handeln!

Ein Hinweis noch, welcher sich als Gedanke direkt aufdrängelt wenn man über das Thema nachdenkt, die Frage: Kann man damit Reich werden? Ich habe die Erfahrung gemacht: Ruhig Blut beim Aktienhandeln, wer gierig wird, den wird die Börse bitter bestrafen (obwohl das auch eine Erfahrung ist, die viel Wert ist!)! D.h. vielleicht kann man auch aus kleinem Geld etwas mehr machen und sich das Urlaubstaschngeld aufbessern, zumindest durchschnittlich reicher als beim Lotto sollte man wohl werden können, aber nur mit viel viel Geduld, Zeit und Hingabe .... und nicht Gierig werden ;-)

Aktien sollte man nur mit Geld kaufen, das man auf lange Sicht nicht braucht, wie viel das ist ist eher nebensächlich, aber dann bringts halt auch nicht viel Ertrag und die Auswahl ist eher begrenzt.

Bei wenig Geld ist es Jacke wie Hose, ob Du 3, 4, oder 6 % Zinsen bekommst. Das macht unterm Strich keinen großen Unterschied. Und Aktien sind eine Risikoanlage. Es ist nicht sinnvoll. Aktien sind nur für Geld, dass man quasi übrig hat. Ich würde derzeit auf ein Tagesgeldkonto setzen. Da kommst Du auch wieder jederzeit ans Geld dran. Bei Aktien sind obendrein Depotgebühren fällig... Viel zu aufwändig für den kleinen Geldbeutel.

Deine Antwort ist auf mich zugeschnitten.Danke! Bei Tagesgeld habe ich schon mal DIBA gehört.Soll doch okay sein-oder gibt es noch was bessers?

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