Kann man mit niedrigem IQ ein Gymnasium besuchen?

10 Antworten

IQ hat erst mal gar nichts mit Wissen oder Klugheit zu tun. Das menschliche Gehirn ist viel komplexer, als es irgendein Test überhaupt erfassen kann.

Grundsätzlich ist meine Meinung: Das Gymnasium schafft mittlerweile jeder, der bereit ist, zu lernen. Sieh dir mal als Beispiel an, was v.a. in asiatischen Ländern von Schülern erwartet wird (besonders Südkorea!!!). Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass koreanische Schüler im Schnitt einfach schlauer sind als deutsche, sondern dass sie unter Druck/Erwartungen/Gesellschaft stehen und deswegen bereit sind, diszipliniert und konsequent zu lernen. 

Wenn jemand allerdings von sich aus bereit ist, zu lernen, und er sich nur selbst Druck macht, um Ziele zu erreichen, sollte es ihm nicht schwerfallen - egal, welchen IQ er besitzt.

Im Gymnasium scheitern viele, das war schon immer so. In meiner Klasse waren im 5. Schuljahr, erstes Gymnasialjahr, 46 Schülerinnen. Beim Abitur waren wir noch 13 Schülerinnen. Die restlichen sind irgendwie verloren gegangen, auf die Realschule, nicht in die Oberstufe, selbst in der Oberstufe sind noch einige verschwunden.

Erstmal Ironie nicht zu verstehen hat nicht unbedingt was mit dem IQ zu tun. Ich hab ein sehr hohen IQ und versteh Ironie trotzdem nicht wirklich. Das nur mal so am Rande.

Kurz um Ja das geht. Vielleicht nicht mit einem wirklich niedrigen IQ aber mit einem IQ von 90 rum ist das durchaus möglich. Man bekommt in der Schule wirklich vieles hin durch sehr viel lernen. Mit einem Durchschnittlichen IQ kommst du in jedemfall durch wenn du lernst.

Möglicherweise heutzutage schon. Nur was will der dann mit seinem Abitur. Spätestens an der Uni fallen diese Leute dann auf die Nase.

Die Menschen sind eben unterschiedlich begabt, da nutzen auch alle linken Gleichmacherstrategien wie gemeinsames Lernen etc. am Ende dann nichts mehr.

Bei einem Waldorf oder Montessori Ansatz, also beim gecoachten Selbstlernen mit detailierten Beurteilungen statt Schulnoten kommen am Ende auch nicht mehr Abiturienten heraus. Es gibt eben eine Normalverteilung der Intelligenz:

http://www.ihvo.de/200/normalverteilung-der-intelligenz/

In einer Leistungsgesellschaft ist aber ein kastenähnliches Dreiklassen-Schulsystem abzulehnen. Offenbar benutzt aber das Bildungsbürgertum das Gymnasium weitgehend um ihre Standesinteressen durchzusetzen. So gelten z.B. in Baden-Württemberg dramatische Notenhürden für Realschüler (2 x "gut" in den Hauptfächern !) um auf Gymnasium weiterzukommen, während an Gymnasiast schon mit lauter 4en in die Oberstufe darf.

Nur auf den offiziellen Behördenseiten wird man in BW kaum etwas darüber finden. Das wird einfach totgeschwiegen, ähnlich wie die Judenverfolgung im 3. Reich. In einer Leistungsgesellschaft muss aber Chancengleichheit herrschen, hier muss gelten: Jeder gegen Jeden !

Nur zu dumm, jetzt haben wir aber das Internet und somit immer mehr die vollständige Information für jeden ! Solange die Benachteiligten sich das noch weiter gefallen lassen..... LOL

Seit wann muss man für ein Studium einen hohen IQ haben?

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Nur auf den offiziellen Behördenseiten wird man in BW kaum etwas darüber finden. Das wird einfach totgeschwiegen, ähnlich wie die Judenverfolgung im 3. Reich.

Eine solcher Vergleich mit dem Holocaust ist höchst unpassend.

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Logo. Leute, die sehr gut auswendig lernen können, kommen im heutigen System locker mit guten Noten durch die Schule und durch die meisten Studiengänge, selbst wenn sie vergleichsweise unintelligent sind.

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