Kann man mit Medienwissenschaft mehr machen als später im Radio, Journalismus, PR oder Werbung?

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3 Antworten

Also als Ausgangspunkt das übliche Bacheloretten-mäßige "na ja, irgendwas mit Medien oder so". Im Internet gibt es zahllose Infomationsmöglichkeiten. Du möchtest immerhin eine Wissenschaft studieren, Das Hans-Bredow-Institut in Hamburg mit der Zeitschrift M&K Medien & Kommunikationswissenschaft wäre z.B. eine erste Anlaufstelle, um sich über die Themen-Schwerpunkte dieser Zunft zu informieren. Gibt's online für die Kosten eines Friseurbesuches oder Old School-mäßig in einer Uni-Bibl. Deiner Wahl.

Des Weiteren sind natürlich soziale Netzwerke (ich sprech hier nicht von Facebook) , frühzeitige Unternehmenskontakte, Messen, Praktika, Volontariate nicht unbedingt die schlechtesten Startblöcke....

und hej.... ohne besonderen Rechercheaufwand finde ich das bei Deiner Generation so beliebte Hochschulranking und für die nicht so einfachen Gemüter eine Literaturliste am Ende des Artikels

http://ranking.zeit.de/che2013/de/fachinfo/41

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Kommentar von Cherylea
27.08.2013, 18:49

Danke für deine Antwort, aber mein Motto war nicht "irgendwas mit Medien" und ich habe schon gute Vorerfahrungen in dem Bereich gesammelt, auch, wenn viele Menschen diesen Studiengang sich nicht wirklich informiert haben. Von meiner Uni (wie ich auch geschrieben habe) wird eben speziell auf die vier genannten Bereiche in der Arbeitswelt verwiesen und auf sonst nichts anderes. Bei den anderen Unis ist das eben vom Schwerpunkt her anders beschrieben.

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Wichtig ist, dass du dir eine Werkstudenten-Stelle in diesem Bereich suchst. Grundsätzlich bist du mit dem Studium schon gut aufgestellt - du konkurrierst allerdings mit massig BWLlern, Psychologen (div. Fachrichtungen), Marketingkaufleuten und noch viel mehr Quereinsteigern.

Aus diesem Grund ist es enorm wichtig neben dem Studium relevante Berufserfahrung zu sammeln und sich vielleicht durch seinen Arbeitgeber die Tür für eine Stelle nach dem Studium zu öffnen.

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Kommentar von Mireilles
27.08.2013, 20:25

Ich möchte noch ehrlich zu dir sein: dein Studium wird dich nicht wirklich für einen Beruf qualifizieren. Ich habe das Fach auch unter anderem studiert. Du lernst Kommunikations- und Medientheorien und die werden dann jedem Thema aufgedrückt. Nur kannst du damit im Beruf nichts anfangen. Der akademische Grad am Ende des Studiums qualifiziert dich, nicht die Inhalte. Natürlich bringen sie dich als Menschen weiter, das will ich nicht abstreiten. Und wenn du beim Uni-Radio mitspielst, dann kannst du das auch unter Praxiserfahrung verbuchen.

Bei nahezu allen universitären Studiengängen ist Praxiserfahrung durch Werkstudententätigkeit oder Freiberuflichkeit das A und O. Lass dich nicht auf zuviele Praktika ein - nur dann, wenn am Ende eine Werkstudentenstelle in Aussicht steht. Mache diese dann nicht nur 8 Stunden/Woche, sondern reize die 20h/Woche die du arbeiten darfst, aus. Auch wenn sich dein Studium am Ende verlängert - ich kann nur mehrmals betonen, dass diese Praxiserfahrung dir am Ende einen Job besorgt - dein akademischer Abschluss besorgt dir nur mehr Gehalt auf dem Konto.

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Der Studiengang führt dich sicher nicht dahin. Das können nur relevante Praktika.

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