Kann man mit einer Immobilie in Türkei viel Rendite erzielen?

4 Antworten

Sicher kann man das, die Rendite hängt wie überall von Lage, Objekt und Kaufpreis ab. Allein dadurch, daß es sich um ein Schwellenland handelt, kann man die Ertragschancen m.E. nicht beurteilen.

Wenn Du davon ausgehst, daß die Immobilienpreise in Istanbul explodieren und auch eine gewisse Ahnung hast was Du tust, nur zu, mach es.

Da kommt ein Erdbeben oder die Hütte bricht zusammen weil die beim Bau geschlampt haben, nebenan macht ein Kohlekraftwerk auf oder das Stadtviertel verändert sich, wird unattraktiver, Gesetze ändern sich und schon wars das u.U. mit der lukrativen Investition.

Muss ja nicht so sein und kann Dir ja überall passieren theoretisch, da hilft nur eine gewisse Kenntnis des Immobilienmarkts in Istanbul und der Türkei generell.

In der Türkei würde ich keinen einzigen Euro investieren so lange Erdogan an der Macht ist. Davon mal abgesehen kann ich mir kaum vorstellen, dass man in einer Stadt wie Istanbul eine gescheite Immobilie für 100000€ bekommt.

Und was, wenn Erdogan auf die Idee kommt, alle ausländische Immobilien-Eigentümer zu enteignen oder mit heftigen Steuern zu belegen? Mir wäre die Rechtslage zu unsicher.

Aber wenn du spekulieren möchtest und zur Not auf das Geld auch verzichten kannst - mach es!

Abschreibung einer vermieteten Bestandsimmobilie, wenn selbige zu 50% aus der Erbmasse kommt und nur zu 50% Anschaffungskosten anfallen?

Hallo zusammen,

bevor ich nun doch den Weg zum Steuerberater einschlage, dachte ich, ich stelle vorher meine Frage an euch :-)

Ich habe Anfang des Jahres gemeinsam mit meiner Schwester ein Haus geerbt, das uns nunmehr also jeweils zu 50% gehört. Da meine Schwester das Haus verkaufen möchte, im Gegensatz  zu mir, werde ich sie auszahlen und die Immobilie künftig vermieten.

Zunächst mal die Grundsatzfrage: Ist eine Abschreibung für das Gebäude mit Baujahr 1963 überhaupt noch möglich?

Im Netz habe ich zwischenzeitlich einiges über AfA für Altbauten, Denkmalschutz-Immobilien sowie Neubauten gelesen, allerdings finde ich keine Infos zu einem Gebäude besagten Baujahres. Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen, dass bei jedem Kauf einer Immobilie als Anlageobjekt ab Kaufdatum ein neuer Abschreibungszyklus startet.

Angenommen die Grundsatzfrage wird also mit JA beantwortet, kann ich dann die Anschaffungskosten (also den Teil, den ich an meine Schwester bezahle) künftig zu 2% pro Jahr über 50 Jahre absetzen?

Folglich müsste die Rechnung doch so aussehen:

Kaufpreis an meine Schwester abzüglich 50% vom Bodenwert (50% gehören ja schon mir und abschreiben kann man nur den Sachwert, nicht den Grundstückswert) gleich Abschreibungswert.

In Zahlen: 

200.000€ an meine Schwester

./. 0,5*100.000€ Bodenwert

= 150.000€ x 2%pro Jahr --> 3.000€ mögliche Abschreibung jährlich

Richtig?? Oder liege ich evtl komplett daneben

Danke euch vorab!

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