Kann man mit der Reductio ad absurdum in formaler Logik mehr als eine Prämisse verwerfen, bzw. als Konklusion eine "Oder Aussage" machen?

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2 Antworten

Da muss man kein Philosoph oder Kenner formaler Logik sein, es genügt ein wenig gesunder Menschenverstand.

K2 müsste heißen: Also muss es noch andere Ursachen als Neigungen für die Handlungen von Menschen geben.

Von vornherein richtig ausgedrückt müsste das eigentlich so heißen:

P 1 Neigungen und äußere Umstände sind  Motive für Handlungen.

P 2 Weder Neigungen noch äußeren Umstände in denen sich andere Menschen befinden sind uns immer bekannt.

K1 Wir sollten niemals vorschnell urteilen.

Aber da denke ich wohl nicht philosophisch genug. Philosophen haben oft die Neigung, einfach Dinge so zu verkomplizieren, dass sie für "Durchschnittsmenschen" nicht mehr verständlich sind. Zum Glück gibt es dann Philosophen, die es "erklären" können :-)

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Rein formal verwirft er nicht P1.

Warum?

Dort steht:
Neigungen sind Motive für Handlungen

-Neigungen sind also Motive

Aus P3 folgt eigentlich, dass es auch Motive gibt, die keiner Neigung entspringen.

Neigungen -> Motive -> Handlungen

Alle Neigungen sind Motive für Handlungen

Nicht alle Motive sind Neigungen..

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