Kann man mich in meinem Fall zu einer Therapie zwingen?

15 Antworten

Ja und Nein!

Wenn vor Dir eine Gefahr ausgeht... dann auf jeden Fall! - Aber dann wirst Du eher eingewiesen... wenigstens in die Geschlossene Psychatrie!

Wenn Du von Dir aus Hilfe suchst,- geht man allgemein eher davon aus, dass Du bereit bist "gefähliches Verhalten" verändern zu wollen... und kann Dir hier weit entgegenkommen

Allerdings haben Therapien wenig Sinn, wenn sie gegen den Willen des Klienten erfolgen.

Du stellst jetzt innerhalb weniger Tage zum wenigstens 3. Mal hier diese Frage: Und Du schätzt Dich selbst in einem gewissen Rahmen als gefährlich... oder wenigstens unberechenbar ein!

Wie lange willst Du hier noch rumeiern? Es bleibt, was auch in den anderen Beiträgen gesagt wurde!

Um Deine Verantwortung kommst Du nicht rum!!

Du hast Angst vor Dir selber... Ich wiederhole, was ich in Deiner Frage vom 05.01.

https://www.gutefrage.net/frage/bekomme-ich-medikamente-verschrieben-wenn-ich-meiner-psychologin-von-meiner-paedophilie-erzaehle?foundIn=list-answers-by-user#answer-268980012

gesagt habe:

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"...Ich habe eine Nichte, die ein Jahr alt ist. Um ehrlich zu sein finde ich sie sehr ''interessant''. Meine Eltern sagen, Kinder würden mich mögen. Sie wissen nur, dass ich mich gerne um sie kümmere und Verantwortung übernehme, sie wissen aber nicht, dass ich sie auch sexuell anziehend finde.

Das sind Deine Worte!!

Wie gesagt, mach damit was Du willst... aber diese Aussage ist dramatisch!

Es sei aus einem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts zitiert:

"Die Freiheit der Person ist ein so hohes Rechtgut, dass sie nur aus besonders gewichtigem Grund angetastet werden darf [,,,]. Die Einschränkung dieser Freiheit ist daher stets der strengen Prüfung am Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu unterziehen. Dies schließt allerdings nicht von vornherein einen staatlichen Eingriff aus, der ausschließlich den Zweck verfolgt, einen psychisch Kranken vor sich selbst in Schutz zu nehmen und ihn zu seinem eigenen Wohl in einer geschlossenen Einrichtung unterzubringen. Die Fürsorge der staatlichen Gemeinschaft schließt auch die Befugnis ein, den psychisch Kranken, der infolge seines Krankheitszustandes und der damit verbundenen fehlenden Einsichtsfähigkeit die Schwere seiner Erkrankung und die Notwendigkeit von Behandlungsmaßnahmen nicht zu beurteilen vermag oder trotz einer solchen Erkenntnis sich infolge der Krankheit nicht zu einer Behandlung entschließen kann, zwangsweise in einer geschlossenen Einrichtung unterzubringen, wenn sich dies als unumgänglich erweist, um eine drohende gewichtige gesundheitliche Schädigung von dem Kranken abzuwenden. Dies gilt jedoch nicht ausnahmslos, weil schon im Hinblick auf den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz bei weniger gewichtigen Fällen eine derart einschneidende Maßnahme unterbleiben muss [...]."

Pädophilie (und gemäß der Konkretisierung liegt eine solche und keine Hebephilie vor) aber stellt bei schon vom Betroffenen festgestellten Umsetzungsdrang eine hinreichende Fremdgefährdung. Hier sei auch auf §1631b Abs.1 BGB verwiesen:

"Eine Unterbringung des Kindes, die mit Freiheitsentziehung verbunden ist, bedarf der Genehmigung des Familiengerichts. Die Unterbringung ist zulässig, solange sie zum Wohl des Kindes, insbesondere zur Abwendung einer erheblichen Selbst- oder Fremdgefährdung, erforderlich ist und der Gefahr nicht auf andere Weise, auch nicht durch andere öffentliche Hilfen, begegnet werden kann. Ohne die Genehmigung ist die Unterbringung nur zulässig, wenn mit dem Aufschub Gefahr verbunden ist; die Genehmigung ist unverzüglich nachzuholen."

Es bedürfte also nicht einmal einer Fremdgefährdung, allerdings reicht eine elterliche Entscheidung nicht. Auf der von Dir beschriebenen Basis ist eine Unterbringung auf Dauer eigentlich nur über eine freiwillige Therapie o.ä. zu vermeiden, denn wenn schon in dem Alter ein Durchführungsdrang verspürt wird, wird sich dieser nur verstärken, so daß die Wahrscheinlichkeit einer Umsetzung mit zunehmendem Alter steigt. Darum zu wissen, aber dennoch eine Therapie zu wollen, ist ein deutliches Indiz für eine sehr egozentrische Einstellung, welche die Aversiongegenüber einer Therapieein weit höheres Gewicht zuordnet, als der körperlichen Unversehrtheit oder dem Leben von Kindern, denn gerade dies wird (abstrakt) durch die bewußte Entscheidung gegen eine Therapie billigend gefährdet.

Und - bytheway... mit 16 Jahren... in Fall der Fälle würde das, mit dieser Vorgeschichte von Dir, den Internetrecherchen usw. ... sehr heftig geahndet werden, schätze ich: da geht es nicht um ein bisschen Ladendiebstahl oder so!

Wer sich von Babys sexuell erregt fühlt... der kan n in seinem Kopf nicht richtig rund laufen: Und da spürst Du alles.... und Dein Drängen nimmt gefährlich zu, sonst würdest Du hier nicht derart offensiv auftreten!

HOL DIR HILFE!!! Bevor es zu spät ist!

N.B.

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Hi

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Mfg

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