Kann man mich einfach in die Geburtsurkunde eintragen, obwohl ich geschieden bin?

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2 Antworten

Grundsätzlich ist es möglich das du als Vater eingetragen wirst wenn das Kind innerhalb von 280 Tagen nach der Scheidung geboren wird. Wenn die Kindsmutter den Ehenamen behalten hat trägt das Kind diesen automatisch auch wenn du nicht als Vater eingetragen bist.

Bei mir war es vor 5 Jahren so das die Geburtsurkunde nicht ausgestellt werden konnte ohne das der rechtliche Vater (noch-Ehemann) davon erfuhr. Denn dieser musste erst angeschrieben werden um zu bestätigen das er mit dem Vornamen den ich dem Kind geben wollte einverstanden ist. Du solltest dir also nicht zu grosse Sorgen machen. Allerdings ist Kontrolle ja bekanntlich besser. Frag doch einfach mal beim zuständigen Standesamt nach. Solltest du als Vater eingetragen sein, müssten sie dir eigentlich Auskunft geben. bzw. dir sagen können wie du weiter verfahren kannst.

Da das Kind innerhalb von 280 Tagen nach Scheidung geboren ist, ist es rechtlich zunächst IHR Kind- auch wenn sie nicht der biologische Vater sind. Sie müssen die Vaterschaft anfechten, gehen sie zum Jugendamt und erklären dieses dort. Dann wird die Kindsmutter befragt, im schlimmsten Fall, sollte sie die Vaterschaft ihnen zuschieben, müssen sie einen Vaterschaftstest machen lassen- alle Kosten gehen dann auf die Mutter, weil sie wusste das sie es nicht sind. Also handeln, denn derzeit hätte die Kindsmutter sogar Unterhaltsansprüche gegen sie für das Kind! Und es würde erben, sollte ihnen morgen was passieren...

Sie hat mir zwar erzählt, der Kindsvater hätte das Kind beim Jugendamt anerkannt, nur sie hat mich bisher so oft belogen, das ich ihr nicht mehr traue und ich wollte wissen, ob ich eine Chance habe, die Geburtsurkunde einzusehen, um zu schauen, wer eingetragen ist als Vater. Wenn ja, wo muss ich hin?

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