Kann man lernen sich in seiner eigenen Haut wohl zu fühlen?

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8 Antworten

Möglicherweise auch ein Indigo hm?

Mir gings/gehts ähnlich wie du beschreibst.. Ich ticke schon immer sehr anders und hinterfrage grundlegend. Ich hab noch nie in den beruflichen Alltag gepasst und bin volle kanne auf der gesundheits und veränderungsschiene, weil ich das System so wie es agiert nicht unterstützen möchte.. oder nach meiner einstellung noch nicht kann... 

Ich schätze dich mal so wie du das schreibst, als ein natürlicher, introvertierter und ehrlicher Indigo ein. Schau mal nach Introversion und IndigoKind. 

Ich hab was das angeht auch schon extrem viel durchgemacht, von seiten der Familie und der Gesellschaft, aber ich hab ein Fell angelegt und bin stark und werde immer stärker =)

was du beschreibst zeugt mmn von grosser geistiger gesundheit =)

was sind deine Hobbys, deine Interessen? 

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Es bringt absolut nichts, hier eine Frage zu stellen und dann allen zu sagen, dass ihre Antwort nicht hilfreich ist. Wer keine Hilfe will, sollte keine anfordern.

Selbstakzeptanz fängt immer, wie der Name schon sagt, bei sich selbst an. Das braucht Zeit und es gibt definitiv keinen Tipp, der Dir all die Arbeit abnimmt. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Mach Dir einfach klar, dass Du alles in den Händen hast. Wenn Dir etwas nicht gefällt, dann ändere es. Sprich offen über Deine Gedanken. Wenn Dich Deine Einstellung nicht weiterbringt, ändere sie. Nimm die Dinge mal selbst in die Hand.

Alles fängt bei Dir an und alles hört auch wieder bei Dir auf.

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Bist du beim Arzt mal auf Autismus getestet worden? Das, was du da beschreibst, hört sich für mich nach dem Asperger-Syndrom an.  Geh mal auf diesen Link, da wird das genauer erklärt. Einiges, was da steht, hast du auch beschrieben, guck mal unter dem Stichwort Sozialverhalten nach.

https://de.wikipedia.org/wiki/Asperger-Syndrom

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Kommentar von heimkid1
29.05.2016, 11:42

Ich habe keinen Autismus.

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Anders zu sein, zu denken und zu fühlen ist anstrengend, vor allem fühlt man sich schnell als Außenseiter. Andere haben es leichter, die im mainstream laufen.
Wenn du das machst, was dir entspricht und annehmen lernst, dass du eben anders bist als die anderen, gelingt es dir, dich wohl zu fühlen. Stärken kannst du dich, wenn du mit anderen "Außenseiter", die ähnlich wie du denken und fühlen, kommunizierst.
Alles Gute auf deinem Weg.
Einen Buchtipp: Markus Hengstschläger:Die Durchschnittsfalle: Gene - Talente - Chancen. Ein Plädoyer für die Unterschiedlichkeit von Menschen als Chance für das Überleben der Menschheit.

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Kommentar von heimkid1
28.05.2016, 22:57

wow du hast meine Probleme grade auf den Punkt gebracht. Ich sollte lernen mich anzunehmen nur weiß ich nicht, wie ich das machen soll. das ist der springende Punkt dieser Frage ;)

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Ich würde gerne an deinen letzten Satz anknüpfen:
Es ist schön, anders zu sein. Das macht einen interessanter. Es ist doch total langweilig, wenn die Welt nur aus gleichen Charakteren bestehen würde. Naja und außerdem, wer ist schon gleich? Vielleicht unterscheidest du dich extrem von anderen/von deiner Familie, aber der Rest deiner Familie unterscheidest sich auch voneinander - nur vielleicht in kleineren Dingen.

Versuche zu dir zu stehen. Dein ICH ist wie ein bester Freund, den du das ganze Leben mit dir rumschleifst, also versuch mit ihm klarzukommen ;)
Das fängt über Aussehen an.. schau dich im Spiegel an und picke dir ein Merkmal raus, dass du an dir wirklich schön findest. Das können deine Augen sein, dein Lächeln, dein Bauch oder auch deine Hände etc. Vielleicht hast du auch schon paar Komplimente, bezogen auf ein Körpermerkmal, bekommen. Halte an dem fest und du wirst mit der Zeit auch deinen restlichen Körper mögen. Das gleiche würde ich mit deinem Charakter machen.

Kleiner Exkurs in meine Vergangenheit, damit du meine Begründung hoffentlich besser nachvollziehen kannst:
Ich wurde früher wegen meinem Aussehen, meiner Kleidung, meiner Andersheit gemobbt. Das hat an meinem Selbstbewusstsein genagt und ich habe mich selbst nicht mehr angenommen. I-wann habe ich die obrigen Tipps angwendet und stehe heute zu meiner Person, meinem Charakter. Ich finde sogar meinen Charakter sehr schön. Denke du bist auch introvertiert und gerade das finde ich schön. Meistens ist man dann nachdenklich, etwas tiefgründiger, empathischer.. besonders wenn man so viel Schrott erlebt hat, dann weiß man was negative Zuschreibungen bei einer Person auslösen können und geht dann vorsichtiger mit anderen um (meine Meinung! Soll nicht heißen, dass extrovertierte Personen nicht auch empathisch sein können)
Habe dann auch angefangen andere Kleidung zu kaufen, mal die "Kinderkleidung" von früher aussortiert.

Jetzt zu dir:
Du musst mit deinen Hobbys und Interessen klarkommen und die sollen DICH zufrieden machen. Ist doch komplett egal, was andere davon halten. Bist du mit deiner Kleidung/deinem Kleidungsstil zufrieden? Wenn ja, okay, vielleicht kommt es in der Zukunft noch, dass du daran etwas ändern willst. Falls du nicht zufrieden bist, überlege dir was du gerne anziehen willst - was gefällt dir an Freunden sehr gut? Kaufe dir mal ein oder zwei neue Sachen, das schafft auch Selbstbewusstsein. Verändere deine Frisur, suche dir im Internet Frisurenbilder raus und entscheide dich für eine neue Frisur, die du mal ausprobieren magst und die dir eher zusagt, als deine jetzige.

Und mit deiner Familie:
Du gehörst genauso zur Familie, du musst dich nicht so fühlen, als würdest du nicht dazugehören. Es ist auch völlig okay und normal, dass man nicht das gleiche wie seine Familie isst. Die Hobbys und Interessen müssen sich auch nicht überschneiden. Es ist nur wichtig, dass du dich in deiner Familie wohl fühlst und bei Problemen einen Ansprechpartner hast etc. Das sollte gegeben sein. Falls nicht, hast du leider ein größeres Problem :'s

Der Selbstfindungsweg dauert ein Leben lang und gerade wenn man jünger ist, meint man oft, dass man sich gar nicht kennt. Stehe darüber, anderen in deinem Alter geht das sicherlich auch so.

In der Schule:
Wieso machst du die Schule? Was willst du später werden? Versuche dich intrinsisch zu motiveren. Sprich motiviere dich von innen: Du willst das und das Ziel erreichen und brauchst einen guten Schulabschluss. Versuche an dem Ziel festzuhalten und dich zu verbessern. Schule ist nicht für jeden was, aber versuche es nicht schleifen zu lassen und alles in deiner Macht stehende zu tun, um dich zu verbessern.

LG, hoffentlich konnte ich helfen

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Kommentar von heimkid1
28.05.2016, 22:53

danke, aber das ist nicht besonders hilfreich.

Wieso machst du die Schule? Mal überlegen eventuell, weil es in Deutschland Schulpflicht gibt und ich nicht noch mehr Stress brauche und ich kann mir auch nicht einfach das kaufen, was mir an anderen gefällt das wäre albern und ich würde mich vermutlich noch unwohler fühlen. 

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Hallo!
Es ist gut, dass du das mal aufgeschrieben hast. Wahrscheinlich bist du von deinem Wesen und deiner Erfahrungswelt anders als die meisten. Dadurch bekommst du nicht das positive Feedback und du reagierst sensibel darauf.
Ehrlich würde ich es versuchen, mit einem Psychologen zu sprechen. Vielleicht bist du einfach so wie du bist und es ist nicht zu ändern - dann solltest du vielleicht andere an dem Ergebnis teilhaben lassen ( deine Sache), oder es gibt eine Möglichkeit wie deine und die Welt der anderen etwas kompatibler wird

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Kommentar von heimkid1
28.05.2016, 22:48

ich gehe nicht zu einem Psychologen oder so.

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Kommentar von JanRuRhe
28.05.2016, 22:52

Vielleicht keine schlechte Idee das mal zu tun. Bringt Licht ins dunkle oder neue Ideen die unglückseligen Konstellationen anzugehen. Viel Glück!

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Kommentar von JanRuRhe
28.05.2016, 23:00

Deine Entscheidung und OK. Aber dann ist die Frage wer dir die Frage die du gestellt hast beantworten kann. Die Community eher nicht - Psychologen sind aus Zeitmangel eher nicht hier.
Hast du Angst, dich vor Profis irgendwie zu outen? Ist nicht schlimm. Denk drüber nach- vielleicht kommst du zu einem anderen Ergebnis.

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Schau dir nicht andere an sondern versuche deinen eigenen Persönlichen Stil zu finden, sprich etwas mehr mit deinen Eltern und tausch dich mit ihnen aus, du musst ja nicht gleich wegschauen.

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Kommentar von heimkid1
28.05.2016, 22:55

das macht keinen Sinn.

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Hallo Heimkid1, ja, mann kann lernen, sich in seiner Haut wohl zu fühlen, was allerdings tatsächlich ein lebenslanger Prozess sein kann. Es ist einfach so, dass man sich mal mehr und mal weniger mag. 

Die Frage, die sich für mich stellt... Was möchtest Du? Und was bist Du bereit, dafür zu tun? 

Liebe Grüße

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