Kann man LED-Matrixanzeige mit USB-Stick ansteuern?

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2 Antworten

Klar geht das!

Man braucht einen Mikrocontroller und muß den programmieren können. Für die Leistungsstarken wie die Atmel AVRs oder die 16-bit Microchip PIC gibt es Bibliotheken mit denen man einen USB STick ansprechen kann und ein Dateisystem wie FAT32 benutzen kann. Damit kann man dann die Daten vom Stick in den Mikrocontroller einlesen und damit dann entweder ein fertiges Schriftband per DMX oder RS232 steuern oder man steuert auch die selbstgebaute Matrix gleich selber.

Wenn Du keine Miktrocontroller programmieren kannst und auch nicht viel Löten möchstest, dann hol Dir ein Raspberry. Das ist ein winziger, sehr Preisgünstiger aber Leistungsstarker Einplatinen PC auf dem Linux läuft. Den kann man dann wie einen PC in C programmieren, das Display steuert man dann entweder über die im Raspberry verfügbaren "General Purpose I/O" Leitungen oder per USB/RS232, je nach Display was man zur Verfügung hat.

Einen Raspberry für eine (vermutlich) kleine LED Matrix ist imho wie ein IPC für ne Automatiktür. ;)

Da tuts auch z.B. ein Arduino UNO oder was ähnlich kleines, wenn man nicht löten will. Wenn man doch gewillt ist zum Lötkolben zu greifen, dürfte das mit einem PIC und einer kaum nennenswerten Anzahl weiterer Bauteile auch noch erheblich billiger gehn.

Ist allerdings generell kein arg anfängerfreundliches Projekt, wollt ich nur mal gesagt haben.

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@Elektromatiker

Man kann €60 bis €100 für einen Brenner und Programmiersoftware ausgeben oder ein €40 Raspberry nehmen und gleich los legen.

Kommt drauf an was man hat und was man bereit ist sich anzuschaffen.

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