Kann man Krebs-Metastasen haben, ohne sie zu bemerken?

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7 Antworten

Hallo,

Metastasen entstehen von einer ursprünglichen Krebstelle, die nicht randfrei  entfernt wurde oder entfernt werden konnte (d.h. es darf in den Rändern bei der pathologischen Untersuchung keine Krebszellen infiltriert sein). Dann werden die nächsten Lymphknoten untersucht über die der Krebs Metastasen bilden kann. Vor einer Operation wird aber immer ein CT oder MRT gemacht, um Metastasen auszuschließen. Wenn nicht operierbare Metastasen vorhanden sind, wird in der Regel nicht operiert, weil diese Operation dann die Verbreitung des Krebs nicht mehr verhindern kann.

Krebs und Metastasen merkt man meistens nicht. Denn Krebs tut nicht weh, erst wenn der Tumor so groß ist, dass er auf andere Stellen drückt oder wenn der Körper den Tumor abstoßen möchte (z.B. Blase, Darm, Lunge) bemerkt man den Krebs, dann kann es aber schon zu spät sein.

Wenn der Tumor frühzeitig erkannt wird, kann man in in der Regel operativ entfernen und man ist danach krebsfrei. Es werden in der Nachsorge CT oder MRT Untersuchungen gemacht, um eine neue Krebsbildung auszuschließen.

Also wenn du sicher gehen willst, dass du keinen Krebs hast, solltest du alle paar Jahre eine MRT Untersuchung des ganzen Körpers machen lassen und dafür Geld ansparen. MRT arbeitet ohne Strahlenbelastung im Gegensatz zu CT und das MRT ist aussagekräftiger.

Leukämie, was auch Blutkrebs genannt wird, ist kein Krebs der Tumore bildet und kann im Blut bzw. Knochenmark nachgewiesen werden.

LG

Hallo

ich hatte 2 x Metastasen und habe beide nicht bzw. eine sehr spät bemerkt. Bei Auffälligkeiten besser mal zum Arzt gehen und anschauen lassen. Bist du an Krebs erkrankt, dann wirst du wohl auch in Nachsorge sein. Dort kannst du es auch ansprechen,wenn dir was auffällt.

Alles Gute

LG

Hallo!
Leider ist es oftmals so, dass schon der Primär-Tumor Symptom frei wächst.(Sobald er jedoch in Nerven oder in andere Organe hineinwächst kann es auch zu Schmerzen kommen). Beim Metastasieren kommt es, je nach Lage des Tumorgewebes zu Schmerzen z.B. im Rückenbereich, vor allem häufig bei Fernmetastasen. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Zudem macht es oft einen Unterschied, ob es sich um ein Karzinom oder um ein Sarkom handelt. Wichtig ist deshalb an Vorsorge-Untersuchungen, ab gewissen Altersstufen, teilzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen
L.Heine
Spezialist für
Gyn. Onkologie

du weißt aber schon, dass ein Sarkom ein Karzinom ist

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Hallo Dickerchen 123! Ihre Aussage ist leider falsch.

Biologen und Mediziner teilen Tumoren nach den Geweben ein, aus denen sie entstanden sind. Tumoren, die von Zellen des Deckgewebes der Haut oder der Schleimhaut ausgehen, dem sogenannten Epithel, nennt man Karzinom. Dazu gehören zum Beispiel einige Formen von Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) oder Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), als sogenannte Plattenepithelkarzinome. Andere Karzinome sind die Adenokarzinome, zum Beispiel im Darm (Kolon- und Rektumkarzinom), sie stammen von Drüsenepithel ab.

Geschwulste, die aus Binde- oder Stützgewebe, wie Sehnen, Muskeln, Fett oder Knochen entstehen, nennt der Fachmann "Sarkom" (vom griechischen Wort für Fleisch).

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Ja das geht,zumindest eine Weile...

ja, kann man

ja klar , auch das" Erstkrebsgeschehen"  merkt man meist so 10-15 Jahre nicht 

Eine Metastase entsteht, wenn eine Zelle von Haupttumor sich abtrennt und  irgendwo anders einnistet.
Bei einer Metastasenzelle gibt es keine Symptome.
Bei 500 000 Zellen hat die Metastase die Größe von ca. 0,5cm. Die bemerkt man meistens auch nicht.

Die Tumorzellen teilen sich weiter und wenn sie auf die Nerven drücken, verursachen sie Schmerzen. Manchmal werden sie tastbar.

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