kann man krebs bekommen wenn man im kernkraftwerk gearbeitet hat?

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16 Antworten

Kommt darauf an, in welchem Kernkraftwerk, und ob es dort, wo der Mensch gearbeitet hat, zu Störfällen mit Austritt von ionisierender Strahlung bzw. radioaktiven Stoffen gekommen ist UND der Mensch davon betroffen war (Tschernobyl, Fukushima, Three Mile Iland, Sellafield etc.)

Die allermeisten in Kernkraftwerken Beschäftigten (z.b. in D) haben in der ganzen Zeit ihres Arbeitslebens nie eine erhöhte Strahlendosis im Rahmen ihrer Arbeit erhalten. Das wird, ähnlich wie z.b. bei Radiologen oder MRTAs oder Strahlentherapeuten und im Gegensatz zur "Normalbevölkerung" regelmäßig gemessen und kontrolliert.

Es gibt aber immer wieder Verschwörungstheorien zu angeblich verheimlichten Strahlenbelastungen der Mitarbeiter. Diese kommen -Überraschung- immer nur von Leuten, die nicht an einem Strahlungsüberwachten Arbeitsplatz arbeiten.

 In den Kernkraftwerken arbeiten Strahlenschutzbeauftragte, z.b. Physiker, die naturlich AUCH im eigenen Interesse darauf achten, dass sie keiner erhöhten Strahlung ausgesetzt sind. Ähnlich eben wie bei anderen, täglich mit ionisierender Strahlung arbeitenden Menschen (s.o.)

 

Und daher haben diese Mitarbeiter ein Krebsrisiko, was dem der übrigen Bevölkerung vergleichbar ist. Nicht mehr, nicht weniger.

Viele wissen es nicht, allerdings haben Arbeiter in einem Kernkraftwerk ganz andere Dosenwerte, die sie maximal aufnehmen dürfen innerhalb eines Jahres. Man muss hierbei sagen, dass die Gefahr mit dem Krebs realtiv ist, zumal sich diese Dosiswerte an einem Erfahrungsmodell orientieren, das sich eben aufgrund von Erfahrungen beim Betrieb kerntechnischer Anlagen ergeben hat. Die Werte sind willkürlich festgelegt, allerdings nicht voll Frei, bedeutet, man kann aufgrund von Krebsfällen feststellen, ab welcher durchschnittlichen Dosis Krebs vermehrt auftritt. Hier kann man einen Schnitt erarbeiten, nachdem man sich richten kann.

Faktisch muss man hier jedoch auch beachten, dass das Alter der Anlage eine wichtige Rolle spielt. Etwas kurios, war aber wirklich so, in Nowoworonesch gab es damals nach der Abschaltung vor dem Öffnen des Reaktors keine Absaugeeinrichtungen, die radioaktive Edelgase aus dem Behälter absaugt, was vermehrt zu Todesfällen im Altersdurchschnitt von 35 Jahren geführt hatte. Mittlerweile haben sich die Techniken verbessert, allerdings ist die Gefahr von Edelgasen in der Atomanlage, allerdings eher im aktiven Bereich, weiterhin vorhanden.

Weiter muss man sagen, dass die Anlagenteile durch immer weitere jahre Betrieb immer weiter aktiviert werden. Ganz unabhängig ob man einmal die Woche in die Reaktorhalle geht, grundsätzlich müsste man theoretisch jedes mal immer mehr Strahlung aufnahmen. Die Realität sieht allerdings anders aus, dadurch zumindest in unseren Anlagen die Abschrimung gut genug ist, sodass die Hintergrundstrahlung an sich nicht über der Hintergrundstrahlung oder nur knapp darüber liegt, sprich rund 0,20 µSv. Bei russischen RBMK beispielsweise hat man auf der Reaktorabdeckung bei einem Volllastbetrieb eine Strahlung von rund 35,00 µSv bis 60,00 µSv. Hier ist allerdings auch die Dosis, die ein Arbeiter im Jahr maximal aufnehmen darf, wesentlich höher festgelegt.

Es kommt also ganz klar auf den Arbeitsort und den Reaktor an. Bei einem Siedewasserreaktor steigt die Möglichkeit höhere Dosen abzubekommen klar weiter an, dadurch die ganze Anlage ein einziger aktiver Teil ist, womit die Wahrscheinlichkeit logischerweise steigt. Im weltweiten Vergleich sind Siedewasserreaktoren aber eine Minderheit, durchgesetzt haben sich Druckwasserreaktoren, obwohl ineffizienter. Man kann also klar sagen: Praktisch besteht aufgrund der radiologischen Vorschriften zumindest in deutschen Kernkraftwerken durchschnittlich ein geringes Risiko, dadurch die Werte auch nicht viel höher als in der Natur sind. Allerdings kommt es ganz darauf an, um was für eine Anlage (SWR, DWR, HTR...) es sich handelt und besonders der Bereich, in dem gearbeitet wird (Primärseite, Sekundärseite)

Wenn man in einem Kernkraftwerk arbeitet wird man besser kontrolliert wie jeder andere Mensch quasi,ausser man arbeitet grad in Japan...wo die Leute noch retten wollen was zu retten ist...es gibt Richtwerte die nicht überschritten werden dürfen.man kann natürlich krebs bekommen wenn man im kernkraftwerk gearbeitet hat,aber es kann auch jeder andere mensch krebs bekommen,der nicht dort gearbeitet hat

sieht wohl so aus - keine nachrichten gesehen, in den letzten wochen?

im normalfall sind die mitarbeiter mit dosimeter ausgerüstet - die zeigen nun aber mal nicht alles an - aber bei 30 jahren könnte ich mir das schon gut vorstellen.......

 

Du wirst wohl eine sehr leicht erhöhte Krebswahrscheinlichkeit haben, auch wenn es keine Unfälle mit radioaktivem Material gab. Aber wohl wirklich nur minimal erhöht, im Bereich von Prozentbruchteilen.

Ja kann man, trotz der Schutzkleidung! Vor allem Schilddrüsenkrebs ist sehr häufig in diesem Fall. Aber wie gesagt, man kann, muss aber nicht.

es reicht aus wenn man nicht im, sondern auch am gearbeitet hat. Die Zahl der Jahre ist ausschlaggebend. War Gestern ein Bericht im TV von Polizisten die zur Bewachung abgestellt waren, wo sich eine nicht erklärbare Häufung von Krebs zeigte.

wenn du erhöhter strahlung ausgesetzt bist (NEIN, DAS IST MAN IM KERNKRAFTWERK JA NIEEEEEE und wenn doch werden die richtlinien erhöht) dann ja... ich glaub leukämie und schilddrüsenkrebs sind das meiste

nein, weil man überall mit schutzanzügen rumläuft wo etwas radioaktives ist.

natürlich kriegt man leichte krebs die halten ja net alles aus und man läuft auch nicht nur mit schutzanzügen da rum wo etwas radioaktives ist

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Klar kann das passieren die Zellen gehen kaputt, 30 Jahre sind lang. Ich hoffe Sie sind  nicht der Arbeiter.

n kriegt ja nur krebs wenn man verstrahlt wird da der körper radioaktive strahlen leicht aufnimmt weil er jod ähnlich ist

ja das risiko ist schon höher als die der andern die nicht da gearbeitet haben

Wenn man unvorsichtig war dann sicherlich.

Sogar wenn du dort nicht gearbeitet hast kannst du Krebs bekommen!

Kann man auch ohne das man in einem AKW gearbeitet hat.

 

Aber da Strahlung nunmal den Krebs fördert, besteht nach einer 30 jährigen Arbeit im AKW ein erhöhtes Krebsrisiko!

(Natürlich nicht offiziell)

ja schon so weit ich weiß

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