Kann man kirchlich heiraten, wenn ein Teil ungläubig ist?

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13 Antworten

Beim Lesen deiner Kommentare habe ich festgestellt dass dein Freund in einer Freikirche ist.

Da ich selber Mitglied einer solchen bin, kann ich dir sagen dass ihr wohl über kurz oder lang Probleme haben werdet, sofern dein Freund seinen Glauben ernst nimmt, du dich aber dafür so gut wie gar nicht interessierst. Ist es denn sicher dass ihr heiraten wollt?

Denn da gehört dann, sofern der Gemeindeleiter / Pastor euch traut, auch Ehevorbereitung dazu, auf Basis der Bibel. Du kannst das mitmachen damit es erledigt ist und dann wieder vergessen  - die Frage ist nur ob dein Freund das auch so sieht?

Dass es eine Sekte ist und ihr dann eure Kinder schlagen "müsst", da würde ich mir nun keine Gedanken machen. Wenn es eine evangelische Freikirche ist, ist es wohl keine Sekte. Und dass man Kinder nicht schlägt, ist mittlerweile auch in den (meisten) Freikirchen angekommen.

Einfach so eintreten kann man in einer Freikirche nicht, da gehört schon etwas mehr Motivation dazu.

Ich rate dir also dass du das mit deinem Freund besprichst, wie wichtig ihm das Thema Glauben allgemein ist. Denn da geht es um mehr als nur die Trauung, da geht es um die Lebenseinstellung.

Du kannst es aber auch als Chance sehen, dass du dich für diesen Teil im Leben deines Freundes interessierst, dich damit auseinandesetzt, deinen Horizont erweiterst!

Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall alles Gute!

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Da er in einer Freikirche ist, muss er das mit seiner Glaubensgemeinschaft klären.

Hast du dir ernsthafte Gedanken gemacht, was das für gemeinsame Kinder bedeuten kann?

Niemals würde ich jemanden heiraten, der einer Glaubensgemeinschaft angehört, die nach meiner Meinung meinen Kindern schaden könnte. Glaubensgemeinschaften bauen viel Druck auf. Extreme Ansichten kommen ganz schnell mit der Heirat und Geburt von Kindern auf.

Dir sollte es bewusst sein, dass es in Freikirchen üblich ist Kinder zu schlagen oder mit dem Teufel zu drohen etc.

Geh lieber zu kirchlichen treffen mit, bevor du in etwas einheiratest das du dann bereust. Erkundige dich auch seriös, ob die Glaubensgemeinschaft eine Sekte ist.

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Kommentar von LenaKeks20
18.08.2016, 16:39

wtf?! ernsthaft?

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Kommt auf den Pfarrer drauf an. Manche machen es, wenn ein Partner nicht zur Kirche gehört. Allerdings ist es dann keine Trauung, sondern ein Gottesdienst zur Eheschließung.

Wobei es sicherlich noch darauf ankommt, ob es reformiert oder Katholisch ist...na ja, da kenne ich mich zu wenig aus.

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Lena du kannst auch ohne Glauben zur Kirche gehen und auch getraut werden aber dein Partner muß sich verpflichten eure Kinder im Glauben zu erziehen und du mußt versprechen ihn nicht daran zu hindern.
Ehen sind auch zwischen Atheisten und Katholischen bzw evangelischen Ehen möglich

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Kommentar von newcomer
18.08.2016, 16:30

http://www.mykath.de/topic/10963-katholische-trauung-moeglich/#entry534508



Die Bedingungen betreffen immer das Paar und nicht die einzelnen Brautleute.

Die möglichen Kombinationen sind:

kath & kath = unterliegt der Formpflicht, ggf. der nötigen Dispense

kath
& ev = unterliegt der Formpflicht, bedarf in jedem Fall Dispens
wegen Bekenntnisverschiedenheit. Der ev. Partner kann nach einer
Scheidung ohne Nichtigkeitserklärung nicht wieder einen Katholiken
sakramental heiraten.

kath & ungetauft = unterliegt der
Formpflicht, bedarf in jedem Fall Dispens wegen
Religionsverschiedenheit. Der ungläubige Partner kann nach einer
Scheidung ohne Nichtigkeitserklärung nicht wieder einen Katholiken
sakramental heiraten.

Wird bei der Eheschließung mit einem
Katholiken gegen die Formpflicht verstoßen (oder die Dispense vergessen)
ist die Ehe ungültig bzw. nicht zustandegekommen.

Mit der katholischen Trauung gilt für den nichkatholischen Partner automatisch das kirchliche Eherecht.

ev
& ev = unterliegt nicht der kath. Formpflicht, gilt aber als
sakramentale Ehe, wenn ein Partner nach einer Scheidung einen Katholiken
heiraten will benötigt er glaube ich mind. Dispens wenn nicht sogar die
Nichtigkeitsbestätigung.

ev. & ungetauft = unterliegt nicht der Formpflicht, ob diese Ehe als Naturehe anerkannt ist weiß ich eben nicht.

ungetauft & ungetauft = gilt wie Du gesagt hast als Naturehe.

Die Naturehe greift mW nach nur, wenn beide ungetauft sind.

Sobald ein Partner getauft ist wird's schwierig.
































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In eine Kirche kannst du auch so, aber eine kirchliche Trauung steht meines Wissens nur Mitgliedern derselben Konfession offen, zumindest bei den Katholiken. Bei den Evangelen bin ich nicht sicher.

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Kommentar von LenaKeks20
18.08.2016, 16:24

er ist katholisch Freikirchlich

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Kommentar von LenaKeks20
18.08.2016, 16:37

ohman sorry evangelisch nicht katholisch... ich bin total durcheinander

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Das ist nicht logisch, wenn du nicht glaubst kann es dir doch egal sein ob, der Backsteinbau Kirche oder Standesamt heißt.

Und wenn du die denkst, der Typ mit den Fischhut hat besondere magische Kräft, bist du doch gläubig.

Jedenfalls ist die Anzahl jener, die es versucht haben und kurz davor und danach vom Blitz erschlagen wurden, äußerst gering.

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Also mein Bruder musste in die Kirche eintreten. Nach der Hochzeit war er aber nie wieder in der Kirche.

Ich denke schon, dass das ein Muss ist.

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@LenaKeks20,

nach meinem Wissensstand ist das in Deutschland nicht möglich.

Ungläubig bedeutet, man gehört weder einer Religionsgemeinschaft an, noch teilt man den Glauben einer Relegionsgemeinschaft.

Wenn ein Paar sich in Deutschland entweder katholisch oder evangelisch in der Kirche trauen lassen möchte, müssen beide der Konfession angehören.

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Ich habe ein Problem mit dem von dir verwendeten Wort "ungläubig".

Meinst du damit, dass du nicht gläubig, aber getauft worden bist und aus der Kirche ausgetreten bist?

Oder meinst du damit, dass du nicht getauft worden bist und auch keiner  Kirche angehörst?

Im ersten Fall findet man immer jemanden, der einen kirchlich traut.

Im zweiten Fall müsst ihr euch einfach beim Pastor / Pfarrer (?)der betreffenden Kirche erkundigen.

Ich kenne aber auch zwei Fälle der Nummer zwei(ein Partner Christ, der andere nicht getauft), die (evangelisch) kirchlich getraut wurden.

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Kommentar von LenaKeks20
18.08.2016, 16:29

Ich glaube einfach nicht an Gott und hatte noch nie was mit einer Kirche oder dergleichen zutun. Er ist evangelisch

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"Leider" ungläubig ist in meiner Meinung auf Dauer keine gute Konstellation für eine Ehe. 

Aber ihr werdet kirchlich heiraten können, ja.

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Nein natürlich nicht. Du musst Mitglied sein und getauft und gefirmt sein. Also bei den Katholiken.

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Kommentar von LenaKeks20
18.08.2016, 16:25

er ist evangelisch freikirchlich

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Du bist nicht teil der Kirche dann darfst du auch nicht heiraten soweit ich weiß.

Getauft muss man auch sein.

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Ist dein Freund/verlobter katholisch oder evangelisch?

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Kommentar von LenaKeks20
18.08.2016, 16:24

evangelisch frei kirchlich

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Kommentar von mehlschwalbe02
18.08.2016, 16:26

Du musst trotzdem getauft sein und/oder in der Kirche sein.

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Kommentar von LenaKeks20
18.08.2016, 16:28

wo hab ich geschrieben, dass er katholisch ist? vielleicht hab ich ein falsches Wort benutzt. weil ich mich da leider überhaupt nicht auskenne :(

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Kommentar von LenaKeks20
18.08.2016, 16:32

Ich glaube ich muss ihn mal darauf ansprechen. ich trau mich nur nicht weil ich Angst hab, dass uns beiden klar wird dass es keine Zukunft gibt.

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