Kann man KG-Rohre auch in Rundkornkies (Bsp. 8-16 einbetten)?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
... nicht sehr tief im Erdreich angebracht ... 

Was heißt das konkret?

zu 1. Ja, das ist schlimm. Jeder Spatenstich macht sie kaputt. Gegenfrage: Bedeutet die Alternative eigentlich "Ich bin nämlich zu faul zu buddeln?" Eine Schachtverlängerung kostet doch Peanuts.

zu 2. Lehm ist ganz schlecht. Wenn Kies vorhanden nimm den.

zu 3. Das ist eine Risikoabwägung. Wenn Du nicht reinigen kannst, musst Du wieder aufbuddeln, oder Spezis engagieren. Die 90° werde ich Dir generell nicht empfehlen.

Wenn Du aber, über den Zugang der Zisterne direkt an diesen einen 90°-Bogen (händisch) herankommst - dann los.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
18

Ich habe mal plagativ ein Bild gemalt, siehe Link: https://ibb.co/kdvHp9

Das Problem ist, dass ein Domschacht ja auch nichts bringt, da ich mit den Leitungen an der Zisterne nicht tiefer gehen kann, sonst habe ich kein Gefälle zum Haus, wo die Zu- und Ableitung von der Regenrinne ist.

An der Zisterne bin ich vielleicht 30cm tief. Richtung Haus sind es dann ca. 80cm. Ist das mit der Frost trotzdem ein Problem, da die Rohre ja leer sind, wenn es nicht regnet. Ist ja keine Trinkwasserleitung, was mit Wasser gefüllt ist.

Bzgl. 2 versuche ich dann mit etwas Sand drum herum einzuwickeln, da das Kies was ich habe etwas groß ist (8/16 Rundkornkies). Das Risiko wäre aber ggf. groß, wenn ich wegen irgendeinem Riss dann doch wieder aufbuddeln muss.

0
38
@micholee

Um es mal so zu sagen:

Welches Problem hast Du, wenn die Grundleitung einfriert?

Szenario: Das Wasser in der Regenwasserfallleitung steigt an, bis zum Überlauf (Dachrinne). (Nach Deiner Skizze 3 Etagen - unwahrscheinlich das es den Druck nicht standhält, oder Fehlbau.)

Wer kommt zu Schaden? (Durch Überlaufwasser)

Die Grundleitung wird durch gefrieren nicht bersten?

Der konkrete spekulative Fall:

Schimmster Frost. Der Boden ist hart durchgefroren bis < ca. 80 cm. Dann Warmfrontwetter. Es regnet plötzlich. Wasser fließt und gefriert in der waagerechten Grundleitung. Ein wachsender Pfropf bildet sich. Die Leitung wird gesprengt? Nein.

Vorausgesetzt die Leitungen haben ein korrektes Gefälle und keine "Wassersäcke".

Das ist sonst so unwahrscheinlich, wie ein gemeinsamer (richtiger) Lottogewinn von uns beiden.

Das setze ich einen Kaffee drauf.

Bzgl. 2 versuche ich dann mit etwas Sand drum herum einzuwickeln, da das Kies was ich habe etwas groß ist (8/16 Rundkornkies). Das Risiko wäre aber ggf. groß, wenn ich wegen irgendeinem Riss dann doch wieder aufbuddeln muss.

Nimm keinen Lehm.

Gruß

0
18
@DietmarBakel

Ist das mit dem Gefrieren / Sprengen bei 100'er Rohren wirklich ein Problem, da das Wasser ja nie wirklich das Rohr voll füllt. Außer es friert mehrere Stunden oder Tage Schicht für Schicht hin, so dass es dann irgendwann mal wirklich den ganzen Durchmesser füllt.

0
38
@micholee

Theoretisch ja. Wenn der Boden extrem durchgefroren ist und dann ein leichter Nieselregen über Stunden einsetzt.

Ist in Deutschland aber sehr sehr unwahrscheinlich, wenn die Leitung wenigsten 30-40 cm tief liegt und ausreichend Gefälle hat.

0

Also Zu- und Ablauf sollten zumindest frostfrei im Erdreich sein und das sind 80 cm, ansonsten drohen diese einzufrieren bei Frost.

Rundkornkies sollte in dem Fall ausreichend sein.

3 x 30° wären mir allemal lieber als 1 x 90°, kritisch sollte es dennoch nicht sein. Ist ja nur eine Zisterne.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

90° wäre wichtig bei nem Fallrohr vom Dach runter, oder bei SchmutzWasser aus einer oberen Etage. Dann haut es geschmeidiger ab...
Rollkies oder Lehm auf privaten Grundstück sollte bei höherer Lage im Erdreich okay gehen. Und bei nicht zu großer Belastung von oben durch Pkw o.ä. ... Sie dürfen nur nicht nachträglich absacken. Und wenn die Last zu groß ist von oben, drücken sich die Steine vereinzelt ins Rohr...

Länge und Einbringung von Drainagerohren?

Servus Zusammen!

Ich werde nächste Woche Drainagerohre das erste mal an meinem Haus installieren. Die Aufbauform mit Kiesbett, Rohre usw. ist mir klar.

Aber:

  1. Würdet ihr den Kies oberhalb des Rohres rütteln oder ist die Gefahr zu groß, dass das Rohr beschädigt wird?

  2. Wie lang sollten die Rohre sein? Hausmaße sind auf dem Bild ersichtlich

  3. Mein momentaner Stand ist, dass ich 3 einzelne Auslässe mache, siehe Bild. (Dann müssten die einzelnen Drainagerohre logischerweise ja nicht so elends lang sein) Oder würdet ihr alle Regenfallrohre zu einem Punkt zusammenführen?

  4. Würdet ihr die Rohre wie auf dem Bild verlegen oder lieber in Schneckenform? (oder eine ganz andere Variante?)

Zum Bild: Die dicken blauen Linien sind klassische KG Rohre, die gestrichelten Linien dann die Drainagerohre.

Herzlichen Dank für Euer Feedback!

VG, Andy

...zur Frage

USM Haller. Wer kennt sich aus?

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit USM Haller und besitze ein größeres Regal. Es ist aus der ersten Generation mit den alten Konnektoren.

Jetzt habe ich aber einige Teile der neueren Generation dazu gekauft. Zunächst einmal sitzen in den Stangen jetzt die neuen Konnektoren. Ich habe Probleme die beiden Metallelemente aus dem Rohr raus zu bekommen. Bei ein paar Wenigen hilft ein Schlag mit einem Dorn in der Aussparung. Die Meisten bewegen sich aber nicht. Von Außen mit dem Stiel eines Hammers auf das Rohr hilft auch nicht. Schraube und Plastikteil habe ich vorher ins Rohr gedrückt. Gibt es da noch einen Trick? Absonsten sind jetzt auch ein paar geschlitzte Rohre dabei. Wozu dient dieser Schlitz? Hat mit Sicherheit auch was mit den Konnektoren zu tun, oder? Vielen Dank schon mal, Tom

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?