Kann man Kampfsport im Verein machen, wenn man wegen Körperverletzung angezeigt ist?

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7 Antworten

Warum suchst Du dir nicht etwas anderes? Es gibt ja noch genügend andere Sportarten, mit denen man sich auspowern kann. Nicht böse gemeint! Und vielleicht ist ein Rückfall dank deiner Medikamente unwahrscheinlich. Welcher Laie kann das schon beurteilen? Selbst Ärzte tun sich immer schwer mit psychologischen Gutachten. Außerdem wird da nur eine XY% Wahrscheinlichkeit bestätigt, einen völligen Ausschluß gibt es nicht.

 Ein einziger Rückfall wäre jedoch schlimm genug! Für Dich, das Opfer, den Schulleiter, dessen Existenz dadurch gefährdet werden könnte und der einen herben Vertrauensverlust aller anderen Schüler verkraften muss und alle anderen Schüler, die sich nicht mehr sich fühlen dürfen. Und für die Umwelt, denn es wurde jemand kampftechnisch geschult, der bereits wegen Körperverletzung angezeigt wurde. (Du würdest es ja nicht erwähnen, wenn die Anzeige zu Unrecht gestellt wurde, also nehme ich an, dass da was dran ist)

Wenn ich Trainer wäre, würde die Sicherheit meiner Schüler an erster Stelle stehen. Sorry, aber es gibt kein Recht auf Kampfsport für alle!

Ich hab es schon erlebt, dass ein Probeschüler dem Trainer erzählte, dass er wegen Körperverletzung verurteilt wurde. Er wurde abgewiesen. Ich finde das richtig so! Als Schulleiter bist Du nämlich dran, wenn Du wissentlich deine Schüler einer potenziellen Gefahr aussetzt. 

Mir ist tatsächlich die Masse der Schüler wichtiger als ein Mensch, der einen anderen absichtlich verletzt hat, egal, welche Gründe er hatte! Was können Andere dafür, dass es dem Täter gerade schlecht ging? Und wenn es ihm wieder schlecht geht oder er seine Medikamente vergisst?

Ja, meine Meinung ist nicht Mainstream. 

Aber einem einzelnen Menschen die Teilnahme an einem Kampfsport zu verwehren halte ich für ein kleineres Übel, als meine Schüler zu gefährden. Gerade im SV-Bereich trainieren manche Leute aus dem Grunde, weil sie schon einmal angegriffen wurden. Nun sollen Täter und Opfer gemeinsam trainieren?  Der Trainer soll Tätern zeigen, wie sie kampftechnisch besser werden? Warum? 

In der Realität ist es aber leider so, dass die meisten Kampfsportschulen und - vereine kein Führungszeugnis verlangen. Du wirst also nicht auffallen.

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Wenn du krank bist, dann sollte dir, finde ich, im Moment deine Gesundung wichtiger sein als Dinge wie das Erlernen einer Kampfsportart.

Gerade auch bei einer psychischen Krankheit ist Kampfsport meines Erachtens nicht unbedingt die am besten geeignete Sportart, insbesondere dann, wenn auch noch eine Vorgeschichte mit  Körperverletzung vorliegt. Genau kann ich dir das aber nicht sagen, weil jeder Fall anders ist. Bei dir kann es durchaus sein, dass ein Kampfsporttraining sogar sinnvoll sein kann, ich weiß es nicht. Wer das jedoch weiß, das ist dein Facharzt, der/die dich wegen deiner Psychiose behandelt. Deshalb ist mein Rat, dass du dies am besten mit deinem Arzt besprichst.

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Kommentar von Shiranam
27.11.2015, 15:33

Dann sollte es ein psychologisch ausgebildeter Trainer sein, der tatsächlich mehr als seine Kampfkunst vermittelt. Der Normalfall ist das nicht, obwohl die Medien oft anderes vermuten lassen.

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Du kannst es dir sicher mal anschauen gehen und 1-2 beim Training mitmachen ;) .
Da fragt dich keiner :„Hast du ne Anzeige wegen Körperverletzung ?" oder so verhalte dich einfach ganz normal und Interesse zeigen ist wichtig :-)
Habe selbst vor einem halben Jahr Kampfsport angefangen und mir gefällt es sehr. Man lernt eine ganz andere Sorte Leute kennen.
Viel Glück :)

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Ich würde es mal probieren aber ist eig unwahrscheinlich dass du deshalb weggeschickt wirst

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Natürlich kannst du das zumal beim kampfsport auch sehr viel an der selbstkontrolle gearbeitet wird. Das ist kein problem

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Das weiß doch keiner.
Verhalte dich einfach Regelkonform - es gibt klare Zeichen wie man aufgibt. (Karate, Judo, ..)

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Ja das geht und wieso solltest du über deine Vergangenheit reden?

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Kommentar von OnkelSchorsch
26.11.2015, 22:42

Weil der Trainer so etwas wissen muss, vielleicht?

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