Kann man Jesu wahre Jünger tatsächlich an ihrer Einheit erkennen?

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25 Antworten

Hallo werverstehtdas,

der von Dir zitierte Textausschnitt lautet im Zusammenhang (Hoffnung für alle):

20 Ich bitte aber nicht nur für sie, sondern für alle, die durch ihre Worte von mir hören werden und an mich glauben. 21 Sie alle sollen eins sein, genauso wie du, Vater, mit mir eins bist. So wie du in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns fest miteinander verbunden sein. Dann wird die Welt glauben, dass du mich gesandt hast.

Die Christenheit ist nicht geeint, sondern gespalten, es werden sogar Kriege gegeneinander ausgefochten - und zwar nicht nur auf geistiger Ebene sondern auch physisch, mit Waffengewalt und blutig.

Jesu wahre Jünger müssen daher in einer Religionsgemeinschaft vereint sein, die im Glauben und in der biblischen Lehre vereint, dem Vorbild Jesu genau nachfolgt.

Sie würden, wie Jesus, den Vater, JHWH (Jehova, Jahwe) anbeten und ihm dienen. Johannes 17:

1 Dies sagte Jesus. Und er erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht.1 2 Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt. 3 Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Sie würden Jesus, den Sohn, ehren, indem sie dies im Namen Jesu täten. Apostelgeschichte 4:

12 Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.

Sie würden Gottes Königreich verkünden, und zwar weltweit. Matthäus 24:14

14 Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Völker es hören; dann erst kommt das Ende.

Sie würden sich niemals an den Kriegen und Grabenkämpfen der Namenschristen beteiligen.Johannes 18:

36 Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.

Das alles trifft allein auf Jehovas Zeugen zu, die geeinte Bruderschaft der wahren Jünger Jesu Christi.

Alle Texte Einheitsübersetzung

trapperin 17.06.2013, 13:49

@ kdd,

die Bibel sagt die Wahrheit. Um diese zu erkennen,braucht man nicht die Hilfe einer Organisation,wie der,der ZJ ,sondern die Kraft des HL. Geistes. Die Rettung für das ewige Leben, kann uns nur Jesus geben, und kein Mensch.

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kdd1945 17.06.2013, 14:21
@trapperin

Hallo trapperin,

die Bibel sagt die Wahrheit. Um diese zu erkennen,braucht man nicht die Hilfe einer Organisation,wie der,der ZJ ,sondern die Kraft des HL. Geistes.

Offenbarung 2:7,11,17,29 (Einheitsübersetzung):

29 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt.

Wie die Verse zeigen, spricht der heilige Geist nicht immer und alles direkt zu Einzelpersonen, sondern manchmal auch über die Gemeinde.

Die Rettung für das ewige Leben, kann uns nur Jesus geben, und kein Mensch.

Das habe ich doch fast genauso geschrieben, siehe oben oder Zitat unten:

Sie würden Jesus, den Sohn, ehren, indem sie dies im Namen Jesu täten. Apostelgeschichte 4:12 "Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen."

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bwb0wu 17.06.2013, 14:56
@trapperin

Wie kann man so viele Behauptungen, die nichts mit der Realität zu tun haben in einem Kommentar raushauen? Da wird einem ja schwindelig.

  1. Was macht die Bibel "wahrer" als mein Kommentar?

  2. Körper und Seele hängen unzertrennlich zusammen. Das heißt wenn du nicht mehr bist ist deine Seele auch weg.

Das ist alles unromantisch, aber mein Göttchen, das musste mal gesagt werden.

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trapperin 19.06.2013, 00:52
@kdd1945

@ kdd,

Gott hat ein Volk auf dieser Erde. Aber welche Gemeinde?

Diese sind`s

die,die halten die Gebote Gottes, und haben das Zeugniss Jesu. ( Off. 12,17 )

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kdd1945 19.06.2013, 01:19
@trapperin

Neutestamentliche Gemeinde

Im griechischen Text des Neuen Testaments wird mit Ekklesia (latinisiert Ecclesia) die christliche Gemeinde bezeichnet. Das Wort findet hier sowohl für die lokale Gemeinschaft (Gemeinde) als auch für die universale Kirche (Leib Christi) Verwendung.

Bereits im Alten Testament wurde das Volk Israel aus Ägypten herausgerufen und ab jenem Zeitpunkt die Gemeinde Israel genannt.

Die Gemeinde Jesu wird damit als das aus der Welt „herausgerufene“ Volk Gottes gesehen, das sich im Namen Jesu versammelt.

Als Geburtsstunde der Ekklesia (‚Kirche‘, ‚Gemeinde‘) gilt nach der Tradition der frühen „Kirche“ das der Auferstehung und der Erhöhung Jesu Christi folgende Pfingstfest, das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes.

Übersetzung

Je nach Bibelausgabe wird Ekklesia unterschiedlich übersetzt:

  • Kirche‘ (katholische Übersetzungen)
  • Gemeinde‘ (die meisten evangelischen Übersetzungen, z. B. Luther-Bibel, Zürcher Bibel)
  • Versammlung‘ (Elberfelder Bibel bis zur Revision 1975)
  • Herausgerufene‘ (DaBhaR-Übersetzung)

Quelle:Wikipedia

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gina86 17.06.2013, 19:58

Das alles trifft allein auf Jehovas Zeugen zu, die geeinte Bruderschaft der wahren Jünger Jesu Christi.<

...so antwortet ein Zeuge Jehovas einem Zeugen Jehovas ;-)

Sagt mal, lösen sich eure Königreichssäle langsam auf?

Oder warum stellen hier Zeugen Jehovas in einer Tour Fragen, welche sie untereinander beantworten und Auszeichnen?

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kdd1945 17.06.2013, 22:08
@gina86

Keine Sorge um unsere Königreichssäle - sie sind gut besucht

  • Wir kommen in 111 719 Versammlungen (Gemeinden) zusammen
  • Wir zählen 7 538 994 aktive Bibellehrer
  • Die Besucherzahl bei unseren Zusammenkünften? 19 Millionen
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Wie kommt es, daß die Christenheit in derart viele, sich teils widersprechende Glaubenslehren zersplittert ist? Könnte die Christenheit je zur Einheit kommen?

Das sind sehr interessante Fragen. Nehmen wir erst einmal die erste, denn darin liegt der Grund für die Unterschiede. Die Antwort auf diese erste Frage sind die vielen verschiedenen Auslegungen der in der Bibel enthaltenen klaren Aussagen. Natürlich wurde die Bibel mehrfach übersetzt. Vergleicht man aber die Einheitsübersetzung, die ich in der modernen deutschen Sprache als am besten verständlich ansehe, mit der Lutherübersetzung, fällt auf, dass die Kernaussagen selbst der einzelnen Verse zwischen beiden Übersetzungen stets dieselben sind. Die Einheitsübersetzung ist heute nur leicht verständlicher, was nicht verwunderlich ist, da die Lutherbibel schon wesentlich älter ist.

Der Grund für die unterschiedlichen Ansichten in den verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen liegt in der Interpretation zwischen den Aussagen der Bibel und der in der jeweiligen Glaubensrichtung enthaltenen Kirchenlehre. Je mehr an den klaren Aussagen der Bibel interpretiert wird, je mehr schränkt man die Botschaft des Evangeliums insbesondere des Neuen Testaments, welches ja für Christen am wichtigsten sein sollte, ein oder verkehrt durch Interpretation die Aussagen des Neuen Testaments sogar ins Gegenteil.

Könnte die Christenheit je zur Einheit kommen?

Wenn alle Christen die Aussagen des Neuen Testaments für voll nehmen und danach leben würden, ohne zu interpretieren, wären alle Christen einig, denn unterschiedliche Interpretationen gäbe es nicht und den höchsten Grad an christlichem und glücklichem Dasein allein schon auf Erden hätte man, wenn man ohne zu interpretieren danach lebt, was Christus lehrte. Wenn alle Christen nach dieser Wahrheit leben würden, wäre es nicht nur für den Einzelnen besser, sondern für alle Christen und deren Einigkeit wäre unübersehbar. Das sollte auch die Frage in der Überschrift mit einem definitiven "Ja" beantworten.

Hallo werverstehtdas,

es war nie Christi Absicht, eine Christenheit zu gründen und es lag nie in seinem Bestreben, dass es eine menschliche Einheit geben würde. Das sind nämlich völlig gegensätzliche Ziele. Wo es eine menschliche Organisation/Kirche gibt, da KANN es keine Einheit geben. Jesus sagte zu dem jüdischen Volk - zu seinem Volk: Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Das scheint nun im völligen Gegensatz zu der Äußerung in dem Gebet aus Joh. 17 zu stehen, wo Jesus um diese Einheit betet. Aber worin möchte Jesus eine Einheit?

Wenn wir Römer 6 hinzunehmen, so erfahren wir einen wesentlichen Bereich dieser Einheit. V 3-6 "3 Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? 4 So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so werden auch wir in Neuheit des Lebens wandeln. 5 Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein;" Und V 8"8 Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden"

Darin muss sich ein Christ also mit Christus einig sein, der wiederum von unserem Vater auferweckt wurde, nachdem er unseretwegen gestorben ist. Dies symbolisieren Christen durch das Abendmahl und zeigen damit an, dass sie völlig von Christus abhängig sind. Menschen, die das Abendmahl verweigern, verweigern den Christus. Ein Christ symbolisiert damit auch, dass er sich völlig auf Christus verlässt und sich bewusst ist, dass die Kreuzigung ausschließlich ein Gnadenakt war und aufgrund dieses Gnadenaktes und eben nicht durch Werke eine Erlösung erfolgt.

Ein weiterer Punkt ist, dass sich Christen nur nach Christus ausrichten sollten. 2. Kor. 3:18 (EÜ): " Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn."

Im 1. Brief an die Korinther, Kap. 13, beschreibt Paulus noch das undeutliche, stückweise Erkennen und hier, im 2. Brief zeigt er das reine Spiegelbild. Christen sollten also darauf achten, dass nichts den geraden Blick zum Christus trübt, keine Religionsgemeinschaft, keine politischen oder finanziellen Zwänge, keine Mitchristen. Jede Religionsgemeinschaft sucht zuerst die Ehre für sich selbst und auch hier im Forum kannst du das ganz locker beobachten (Wir Katholiken, wir Zeugen Jehovas, wir .....) Wo aber Ehre für menschliche Organisationen gesucht wird, da wird die Ehre des Christus gekürzt - der Spiegel hat einen blinden Fleck.

Es ist nach der Bibel unmöglich, dass eine menschliche Organisation "die Wahrheit" hat, da ALLE Menschen als Lügner sind. Das begreift schon jedes Kindergartenkind, dass eine Vielzahl von Lügen nicht "die Wahrheit" sein kann. Aber wenn wir uns ausschließlich an Christus halten, dann halten wir uns ausschließlich an die Wahrheit (Joh. 14:6) und wenn dies ganz viele Christen tun, dann wirken sie wie eine Solaranlage. Aber das sind nicht Christen nur aus EINER Religion oder EINER Nation, sondern aus allen Nationen und Völkern - mit all ihren unterschiedlichen Ansichten - auch bezüglich der Religion. Denn es ist gar nicht so wesentlich, alles zu wissen (Paulus: Erkenntnis bläht auf, Liebe erbaut) sondern ein lernbereites Herz zu haben.

Ein Beispiel: Moses: Noch als Ziehsohn Pharaos dachte er, der Retter für die Israeliten zu sein und erschrak, dass seine vermeintliche Heldentat, den ägyptischen Sklaventreiber zu erschlagen, gar nicht so wahrgenommen wurde. Er musste fliehen. Eine merkwürdige Karriere - vom Sohn des Pharao (Stellvertreter des Sonnengottes) zum Schafhirten. 40 Jahre musste er nun in einem ihm fremden Land Schafe hüten - nicht mal seine eigenen. Und das bei einem Priester einer ihm fremden Religion. Aber er erhielt sich seine Lernbereitschaft und deshalb wurde er für die Aufgabe ausgewählt, die Israeliten aus Ägypten zu holen.

Gott segnete den midianitischen Priester genauso (teilweise sogar mehr) wie sein eigenes Volk. Er segnete Kyros, den König der Meder für die Freilassung der Israeliten aus Babylon. Naaman den syrischen Feldherrn. Den Bediensteten der äthiopischen Königin als Phillipus zu seinem Wagen kam - wir könnten eine lange Liste erstellen.

Daraus folgt: Es kommt auf die Einstellung jedes Einzelnen hat - es gibt keine Einheitsklasse, keine Einheitsreligion, keine Religion, die etwas ausschließlich Einzigartiges hat. Außer man betrügt sich selbst.

In diesem Sinn wünsche ich dir und allen Christen, dass es uns gelingt, unsere Spiegel richtig zu positionieren. Liebe Grüße

Einheit heißt nicht Uniformität oder gar Gleichschaltung. "Einheit in der Verschiedenheit" ist der passende Begriff; die Vielfältigkeit der Auslegungs- und liturgischen Traditionen hindert die Christen nicht daran, sich als Christen und der Christenheit angehörig zu bekennen. Das entscheidende Gemeinsame der Christenheit sind die altkirchlichen Bekenntnisse, darunter als bedeutendes das Bekenntnis von Nicaea (auf kirchenhistorische Details verzichte ich jetzt mal, die kannst Du bei Wiki nachlesen), und die beiden Hauptsakramente Taufe und Abendmahl - unabhängig von der jeweiligen Tradition, die diesen Riten verschiedene Bedeutung zugedacht hat. Gruß, q.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bekenntnis_von_Nic%C3%A4a

Nicht an der organisatorische Einheit erkennt man die Jünger, sondern an der Einheit im Geíste und an der Liebe. Jesus sagt in der Bibel "Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." Die Liebe untereinander ist unser Etikett. "Wahre Jünger Jesu" und "Christenheit" ist doch ganz und gar nicht gleichzusetzen. Schon bei den ersten Jüngern gab es ein Judas, der ersetz werden musste. Auch heute wirkt der Teufel zwischen den Jüngern wie ein brüllender Löwe, und wartet wen er verschlingen kann. Für die wahre Gemeinde sind die verführerischen Einheitsbestrebungen der Ökumene eine ernste Gefahr, aber auch eine Herausforderung zur Treue und zum mutigen Bekenntnis für den wahren Herrn Jesus Christus und Seine Wahrheit, die eben nicht alle eint, sondern die trennt zwischen echten und falschen Christen, zwischen bloßen Bekennern und wiedergeborenen Kindern Gottes. Die wahren Gläubigen wissen um die biblische Einheit, die ihnen gegeben ist und die sie zu bewahren suchen. Diese Einheit besteht allein und ausschließlich unter echten Kindern Gottes. Für die Verwirklichung dieser echten Einheit zu beten und zu arbeiten sollte das Anliegen jedes Gläubigen sein. Alle iedergeborenen Gläubigen sind ihrer Stellung nach eins in Christus (Gal 3,28). Diese Einheit ist von Gott gewirkt; sie ist unsichtbar und bezieht sich auf die Stellung der Gemeinde vor Gott. Diese Einheit ist vollkommen, im Gegensatz zu jeder Form von praktischer Einheit unter Gotteskindern hier auf Erden, die immer unvollkommen ist. Diese objektive Einheit ist auch nicht zerstörbar, sie kann nicht beeinträchtigt werden durch das Versagen der Menschen. Wenn wir uns vor Augen führen, daß unsere Einheit untereinander von dem Herrn als von derselben Qualität beschrieben wird, wie die geheimnisvolle, vollkommene Einheit des Vaters und des Sohnes, dann wird rasch klar, daß eine solche vollkommene Einheit erst praktisch verwirklicht werden kann, wenn die Gläubigen völlig vom Fleisch los sind, d. h. nach ihrer Verherrlichung und Vereinigung mit Christus. Das ökumenische Bestreben der offiziellen Christenheit könnte zur Verfolgung der wahren Christen führen wie im Mittelalter. http://www.offenbarung.de/oekumene-vorsicht-falle.php

Könnte die Christenheit je zur Einheit kommen?

Unwahrscheinlich. Denn das würde eine Abkehr vom traditionellen Christentum erfordern.

Ich bin der Meinung, dass der Einheitsgedanke sowas von urchristlich ist, dass kleinliche Dogmen komplett dahinter zurückstehen sollten. Es ist strenggenommen gar nicht nötig, dass man sich zum Christentum in der einen oder anderen Ausprägung bekennt - viel wichtiger ist der Gedanke des Miteinanders (und zwar übegreifend über Religion, Nationalität, Geschlecht, etc.). Wer das verinnerlicht, der ist im Herzen (nicht-ausschließlich) Christ.

ich habe das ab und zu erlebt, dass ich angezogen wurde von christlichen Gruppen oder Versammlungen, wo eine gewisse Einheit zu spüren war. Einen Grund für die Zersplitterung sehe ich darin, dass sich die Christenheit arg weit entfernt hat vom Volk des Bundes. Wir sind doch nur eine Art Anhängsel.

Verständnis und ein gutes, tröstliches und hilfreiches Wort füreinander übrig zu haben, wenn man als Christ nicht stets optimal ''funktioniert'', setzt voraus, daß man von sich selbst nicht höher denkt als es gut ist und der Wahrheit entspricht. In Römer 12,3 schreibt Paulus: ''Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass niemand mehr von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern dass er maßvoll von sich halte, ein jeder, wie Gott das Maß des Glaubens ausgeteilt hat''. Etwas nicht zu können, oder nicht so umzusetzen wie man selbst, hat manchmal eben auch den Grund, daß Gott einem diese Gabe nicht gegeben hat. Jemanden deswegen zu kritisieren wäre demnach blindwütig und ungerecht. Ganz sicher müssen Christen auch an sich arbeiten, und an dem was sie erleiden etwas lernen. Aber wir sollten sicherlich nicht der Grund des Leidens des Bruders sein.

Wir sind nicht untereinander die Zuchtmeister - Galater 3, 25-27: ''Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister. Denn ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen''. Wie jemand Christus angezogen hat, und sich das auf sein Leben unmittelbar und mit der Zeit auswirkt, wissen wir untereinander oft nicht. Darum sollten wir uns um Christi willen, und in erster Linie, so annehmen wie wir sind - nämlich als erlöste Sünder und begnadigte Kinder Gottes.

In 1. Petrus 3, 8-11 lesen wir entsprechend: ''Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitfühlend, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, gütig! Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Schmähung mit Schmähung, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr wißt, daß ihr dazu berufen seid, Segen zu erben. Denn »wem das Leben lieb ist und wer gute Tage sehen will, der bewahre seine Zunge vor Bösem und seine Lippen, daß sie nicht Trug reden; er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche den Frieden und jage ihm nach!''.

Daß dies heutzutage (auch durch verschiedene christliche Ausrichtungen) nicht optimal funktioniert ist schade. Zumal man doch eigentlich dieselbe Grundlage hat (Vergebung der Sünden durch Jesus Christus). Darin sollten wir uns alle üben. Allerdings ist die gesunde Lehre auch beständigen Angriffen ausgesetzt. Und nur um äußerlich eine Einheit darzustellen, muss man keine faulen Kompromisse machen (Stichwort Ökumene). Unser Wissen ist Stückwerk - aber das wird in der Ewigkeit anders sein, wenn wir vom Glauben zum Schauen kommen! Alles Gute.

Einheit und Leben

Bibelstellen: Johannes 12,24

Wir Christen sind untereinander verbunden. Das ist eine wichtige Wahrheit der Schrift. Doch wodurch besteht diese Einheit? Schnell wird gesagt, dass die Einheit durch das neue Leben besteht, dass alle die haben, die aus Gott geboren sind.

Doch Leben bedeutet nicht Einheit: Kinder haben dasselbe Leben wie die Eltern. Einheit besteht aber zwischen den Eheleuten.

Die Einheit untereinander und mit dem Herrn besteht durch den Heiligen Geist. "Denn auch in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden" (1. Kor 12,13). Wer dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm (1. Kor 6,17).

Die Einheit der Christen mit ihrem Herrn und untereinander konnte erst nach dem Kreuz (und dem Herabkommen des Geistes) Wirklichkeit werden. Denn Christus starb, um die zerstreuten Kinder Gottes in eins zu versammeln (Joh 11). Und das Weizenkorn wäre allein geblieben, wenn es nicht zuerst in die Erde gelegt worden wäre (Joh 12).

Die Einheit besteht im Geist Gottes.

Quelle Bibelstudium.de

Kurz und präzise. 2. Timotheus 2,19 Der Herr kennt, die sein sind; Damit wir erkennen, ob wir es mit Irrlehrern zu tun haben, müssen wir uns täglich unter Gebet mit Seinem Wort befassen und alle bösen Lehren von uns weisen.

Der Herr sagt an anderer Stelle Johannes 10 27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir - Ja, sie folgen ihrem Herrn und daran erkennt man die Seinen. Sie anerkennen Ihn als ihren Herrn Retter und wissen, dass Er der Ewige ist.

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.1204

Die Zersplitterung ist eine rein mitteleuropäische Angelegenheit, die vornehmlich aus dem Mittelalter resultiert. Im Mittelalter hatte der Adel das Erbproblem, da nur der Erstgeborene Titel und Ländereien erhalten konnte. Um da auch andere Nachkommen zu begünstigen, wurden hochrangige Kirchenämter einfach erkauft. Daraus resultierend ergab sich eine Kirchenelite mit weltlichen Machtbestrebungen. Schaut man in andere Regionen der Welt, so findet man das Phänomen nicht. Kopten und Orthodoxe sind immer noch das was sie schon immer waren. Aber ich sehe hier in mitteleuropäischem Raum schon seit längeren eine wachsende Ökumene, so dass sich dies auch wieder einrenken wird. Das Johannes Zitat sehe ich übrigens nicht nur auf Personen, sondern auch auf die Schrift bezogen, und diese hat sich nicht verändert.

Der Grund für die Zersplitterung der eigentlich eins sein sollenden christlichen Kirche liegt daran, dass die Leute aus machtpolitischen Gründen ihrer jeweiligen Ansicht oder der Lehre ihrer jeweiligen Gemeinschaft fälschlicherweise den Vorzug geben vor dem Tätigsein nach den zwei Hauptgeboten "liebe Gott über alles und den Nächsten wie dich selbst."

Es hat seit jeher nur wenige wahre Nachfolger Jesu, also wahre Christen, gegeben. Die meisten sind bestenfalls auf dem Weg.

Der Prophezeiungen nach wird sich die Christenheit in Zukunft einen, überhaupt alle Religion, wodurch dann nur mehr ein Hirt und eine Herde sein wird, also alle Menschen geeint werden. Das ist auch logisch. Weil es gibt nur einen Gott für alle Menschen. Wieso also mehrere Religion und Kirchen?

Die verschiedenen Religionen und Kirchen sind entstanden, weil die Menschen nicht anders geführt werden konnten. Da war der Kampf um die Wahrheit durchaus gottgewollt, zur Stärkung der Gläubigen. Aber je vergeistigter die Menschheit wird, desto einiger wird sie werden.

Das erkennt man auch an einzelnen Menschen. Je reifer und fortgeschrittener ein Christ ist, desto weniger engagiert er sich in eitlen Grabenkämpfen um den "wahren Glauben", die "wahre Religion", die "wahre Kirche". Weil er verwirklicht, dass der Herrn nicht den Glauben geboten hat, sondern die Liebe, sogar die Feindesliebe.

werverstehtdas 17.06.2013, 16:34

Pathiel, das ist eine sehr schöne, idealistische Antwort. Mein Realitätssinn zeigt mir aber, daß die Menschheit nicht geistiger, sondern von Tag zu Tag immer fleischlischer gesinnt wird. Gerade diese Woche war im Internet zu lesen, daß die meisten Ehen, die Rat bei Sexual/Eheberatern suchen, im Grunde daran kranken, daß die Männer die Ehefrau nicht mehr reizvoll finden können. (Allerdings ist es auch nicht reizvoll, stündlich mit einer "emanzipierten" Frau um die Vorherrschaft kämpfen zu müssen, das muß auch gesagt werden. Wir sind sehr, sehr weit von den Maßstäben unseres Schöpfers entfernt). Ist das nicht eine wahre Seuche, ebenso die verstärkte Tendenz zur Homosexualität? Das alles führt von einer geistigen Gesinnung und von Gott weg. Die Mehrheit geht ihren Weg ohne Gott. Natürlich haben die geistigen Führer, die "Geistlichkeit" jahrhundertelang versagt. Der "wahre" Glaube ist in Übereinstimmung mit den Lehren Jesu. Jehova hat zugesichert, daß er sich in den letzten Tagen der Menschheit ein Volk aus allen Nationen, Völkern und Zungen FÜR SEINEN NAMEN herauslesen wird. Es existiert heute weltweit ein solches geeintes Volk, das allerdings sehr angefeindet wird. Es trägt Jehovas Namen.

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Pathiel 17.06.2013, 19:32
@werverstehtdas

Das sehe ich auch so. Dennoch wird dadurch der Plan Gottes nicht aufgehalten werden. Schau dir z. B. die Deutschen vor den Weltkriegen an, nach dem Sieg über Frankreich: Ein Volk voller Hochmut, Militarismus und Nationalismus überall seuchenartig verbreitet, alles "Herrenmenschen". Zwei Weltkriege haben dies derart ausgetrieben, dass nur mehr ein paar ewig Gestrige noch daran hängen. Nach einer Untersuchung, welches Volk sich am wenigsten überschätzt, sind heute die Deutschen nach den Japanern die am wenigsten selbstherrlichen. Also eine radikale Kehrtwende in doch recht kurzer Zeit.

Wenn es denn nicht anders geht, wird Gott es zulassen, dass sich die Menschen derart verrennen, dass ihnen nichts anderes mehr übrig bleibt, als sich zu bessern. Das kann durchaus recht schnell gehen. Sei es durch Kriege, Katastrophen oder Seuchen. Und ich bin so optimistisch zu glauben, dass sich die Menschen doch eher bessern werden, als den Tod zu erleiden. Sicher nicht alle. Aber doch genug.

Gott erkennt die Seinen nicht nach Religion oder Kirche, auch nicht nach dem Namen, sondern nur am Herzen, das voller Liebe zu Ihm und den Mitmenschen ist. Diese werden Kraft Gottes die prophezeite Neue Welt begründen, wo es nur mehr einen Hirt und eine Herde geben wird.

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Hallo werverstehtdas!

Die echten Christen bilden eine einheitliche internationale Bruderschaft, die weder durch Rassenschranken, sozialen Status oder Nationalitätszugehörigkeit getrennt sind. Sie heißen Jehovas Zeugen und haben folgende Merkmale:

Teil A) Allgemeine christliche Grundsätze • Sie haben Liebe untereinander Joh.13/34,35; Liebe wirkt vereinigend, wie Paulus schreibt: Kol.3/12-14 Das Gebot der Nächstenliebe kannten auch schon die Israeliten (3.Mose 19/18); das „neue Gebot“ ist das Gebot der opferbereiten Liebe (...wie ich euch geliebt habe...) • die alleinige Grundlage ihres Glaubens ist die Bibel 2.Tim.3/16,17; Joh.17/17 Jesus Christus hat sich nur auf das Wort Gottes berufen und auf keine sonstigen religiösen Traditionen • sie sind kein Teil der Welt Joh.15/17-19; sie mischten sich somit in keine politischen Angelegenheiten • sie zollen dem Staat relativen Gehorsam Mark.12/17; Röm.13/1¸Röm.13/5-7; Apg.5/29 • sie verweigern den Wehrdienst 2.Mose 20/13; Mat.26/52; Röm.13/10 1.Joh.3/10 • Sie leisten in Notsituationen und bei Katastrophen materielle Hilfe Jak.2/15-17; Mat. 6/3,4 Allerdings tun sie dies in der Weise, dass sie dabei das Gebot Christi befolgen, nämlich es soll die linke Hand nicht wissen, was die Rechte tut; aus diesem Grund sind ihre Taten in dieser Richtung fast nur in ihrer Literatur zu finden. • das Predigtwerk war ein Markenzeichen der ersten Christen Mat-28/18-20; Diese Worte richtete der auferstandene Jesus an alle seine Nachfolger (damals über 500 Anwesende: 1.Kor.15/6) Kol.1/23; Diese Worte schrieb Paulus etwa 30 Jahre nach dem Tod Jesu. Die „ganze Schöpfung unter dem Himmel“ war damals der Bereich des römischen Reiches. • Sie betreiben kein Geschäft mit der Religion; ihr Einsatz beruht auf freiwilliger Basis und ihre Unterstützung auf freiwilligen Spenden, nicht auf Zwangseintreibung Apg.2/44,45 Zu diesem damaligen Zeitpunkt waren Juden aus aller Herren Länder in Jerusalem zum Pfingstfest versammelt; sie hatten nicht geplant, länger zu bleiben. Jetzt lernten sie das Christentum kennen und wollten natürlich mehr erfahren; daher wurden sie von den Ansässigen unterstützt. 2.Kor.9/6,7; Mat.10/8b

Teil B) (zusätzliche) vorausgesagte Merkmale der endzeitlichen Christen • Sie sollten sich als solche erweisen, die nach der „Unkrautzeit“ (Mat.13/24-30, 37-43) vom „Unkraut“ getrennt, als Überrest der Weizenklasse wieder eine geschlossene Gruppe bilden würden. Mat.13/30; Mat.13/36-39 • ihre göttliche Führung würde durch Bibelforschung erfolgen zum Unterschied von den ersten Christen werden den endzeitlichen Christen keine übernatürlichen Botschaften vermittelt. Ihre Erkenntniszunahme sollte ausschließlich durch Bibelforschung erfolgen. Dan.12/4; Dan,12/9,10  Voraussetzung für die Wiedererlangung der wahren Erkenntnis (bzw. der religiösen Wahrheit) ist eine Reinigung erforderlich; in welchem Sinn? Gemäß dem Gleichnis von Unkraut und Weizen (Mat.13/24-30; 37-43) würde in der „Unkrautzeit“ die Wahrheit verwässert werden ) Nachdem sich durch Jahrhunderte ein Konglomerat von tausenden religiösen Richtungen entwickelt hatte, würde aber die wahre Anbetung (und somit das ursprüngliche Christentum) wieder zum Vorschein kommen. • der Forschungsprozeß würde sich über eine längere Zeit erstrecken Spr.4/18; 1.Kor.13/9-12 Paulus vergleicht hier die Christenversammlung mit einer männlichen Person, die vom Kind zum Mann wird, von der stückweisen zur vollständigen Erkenntnis fortschreitet. In der Endzeit sollte sich die Erkenntnis dahingehend vervollständigen, daß die Endzeitprophetie völlig verstanden wird, denn es heißt: Offb.1/1 (Ei)……….Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muß.; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt, . Es ist Forschergeschick, daß Forscher (Erfinder) auf Grund der jeweiligen (noch stückweisen) Erkenntnis Prognosen (Erwartungen) aufstellen, die sich bei fortschreitender Erkenntnis als Fehlprognose herausstellen; aber was ist ausschlaggebend für die Erlangung des richtigen Forschungsergebnisses? Im gegenständlichen Fall: daß das Ergebnis mit der ganzen Bibel (einschließlich aller Prophetie) harmoniert: Das vollständige Bild der Wahrheit. Die richtige Zusammensetzung eines Puzzles erkennt man, wenn das richtige Bild herauskommt, so auch beim biblischen prophetischen Puzzle. Als den Aposteln noch eine wichtige Information fehlte, hegten sie in Bezug auf die Messiasherrschaft auch noch eine irrige Erwartung (Apg.1/6). So würde es auch den Bibelforschern ergehen. • den Endzeitpropheten würde das Erkennen künftiger Dinge gewährt werden Amos 3/7; Jes.42/9 Sie würden das Ende der Zeiten der Nationen (Luk.21/24) und den Beginn der Endzeit erkennen und schritt für Schritt das Buch der Offenbarung verstehen. • gleich den ersten Christen sind sie eine friedliche (familiäre) Bruderschaft Kol.3/12-14 Die Liebe wirkt vereinigend (Kol.3/14). Heute sitzen ehemalige Todfein

werverstehtdas 21.08.2013, 13:43

das ist eine sehr gute, tiefgründige und lesenswerte Antwort, DH

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Wie kommt es, daß die Christenheit in derart viele, sich teils widersprechende Glaubenslehren zersplittert ist?

Das geschieht immer dann, wenn eine Ideologie keine Entsprechung in der Realtiät hat. Es gibt also keine Normen, Regeln, Gesetze, die zwingend gewisse Bedingungen vorgeben.

Bei Phantasiekonstrukten wie dem eines Gottesbildes strickt dann halt jeder sein eigenes. Es ist ja nicht so, daß hier ein Gott jemals ordnend eingegriffen hätte.

Da kocht dann jeder sein Süppchen so, wie es ihm am besten mundet. Und erklärt dann mal alle, die das anders sehen, zu Vollpfosten, die nicht wissen, wo der Hammer hängt. Das ist natürlich alles ziemlich durchschaubar.

Es gibt in Religionen fast so viele Schiedsrichter wie Spieler. Und alle haben vergessen, daß es nur ein Spiel ist und nehmen sich furchtbar wichtig.

Die einzige Einheit, die ich da für möglich halte, ist das Aussterben des Christentums. Und wenn man mal so den Puls fühlt, kann es solange nicht mehr dauern.

ArchEnema 17.06.2013, 12:14

Warum denn immer dieses Nachtreten? Es war doch schon alles nötige gesagt... Und dann so ein letzter Absatz. Das habe ich heute schon bei einer anderen Antwort von dir so empfunden. ;-)

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Wo 2 miteinander sind ,herschen 2 Meinungen,wo 3 Miteinander sind herschen 4 Meinunge und wo 5 miteinander sind herschen mindestens 8 Meinungen, wenn du verstehst, was ich damit sagen will, Bei den Juden und bei den Muslimen ist es genau so, viele Splittergruppen. Wir haben alle den selben StammVater Abraham.Trotzdem klappt es nicht.Jeder meind es richtiger zu wissen. Unter den Jüngern herschte auch streit, wer denn nun der Größte unter ihnen sei . Du kennst ja Jesus Antwort, der der allen Untertan ( Diener ) sei ! Die Hoffnung stirbt zuletzt, ob wir je eine Einheit werden ! Es ligt auch an der richtigen Aufklärung und Übersetzung der Bibel.

Vielleicht können ja wir - die Menschheit - mal zu einer einer Einheit kommen. (Oder besser gesagt, wann werden wir bemerken, dass wir schon immer eine waren)

FaierFox 17.06.2013, 05:22

Wäre der Mensch eine Einheit so wie wir jetzt sind, gäbe es keine Kriege, keine Politiker und vieles mehr nicht was andere Personen an "Macht" bringt.

In einer Einheit halten alle zsm, man bleibt sich gegenseitig treu, man braucht keine Geheimnisse vor einander und man hasst niemanden. Wären wir eine Einheit, warum gibt es dann Terroranschläge? Warum gibt es Politiker die uns anlügen und sich hochstellen als wären sie König?

Glaub mir, der Mensch ist alles...aber keine Einheit.

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JTKirk2000 17.06.2013, 07:27
@FaierFox

Glaub mir, der Mensch ist alles...aber keine Einheit.

Das ist leider war, was die meisten politischen Systeme angeht, aber die Menschen könnten einig sein.

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michelangelo3 17.06.2013, 23:15
@FaierFox

Ja da habt ihr recht, leider ist so. Wir reden ja sogar von einer 3.Welt, als ob diese nicht zu uns gehören würde und wenn man ihn die Welt schaut, sieht man alles andere als Einheit.

Trotzdem kann man die Menschheit als Einheit sehen, der eingeredet wurde, keine zu sein.

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Eine polarisierende Frage, die Sekten- und Religionsanhänger Gelegenheit gibt Reklame für sich zu machen und Atheisten hämisch macht!

Bitte vergiss nicht dass die Bibel nur ein Tor in die Vergangenheit ist und vielleicht auch ein Tor in die Zukunft. In Jesu Tagen mag das zugetroffen haben dass sie alle eins sind. In der Bibel wurde aber auch der "große Abfall" vom Glauben vorausgesagt. Als der ursprüngliche Glaube immer mehr verwässert war haben die römischen Machthaber dies ausgenutzt und den "christlichen" Glauben mal eben zur Staatsreligion erklärt und mit römisch-heidnischen Ansichten vermischt. Die ursprüngliche Christenversammlung war seit der Zeit längst tot und sie ist es heute noch. Irgendwann in der Zeit der "Reformation" haben einige Christen versucht sich auf die christlichen Wurzeln zurückzubesinnen und haben sich von der römisch-katholischen Kirche abgespalten und nachgeforscht was in der Bibel (falls es zu der Zeit überhaupt noch unverwässerte Bibelmanuskripte gab) wirklich steht. Wohlgemerkt - sie haben es versucht! Es ist unmöglich wieder so eine Christenversammlung nach dem ursprünglichen Vorbild wiederherzustellen!

Dieser Zustand ist gottgewollt, denn wir leben nun einmal in der Dualität! Es gibt nur vereinzelt Christen die sich nur an das Wort halten und aus der Bibel nur das auf sie anwenden was auch für sie geschrieben ist (Dispensationalismus!). Und wenn sie sich hin und wieder auch mal mit ein paar Christen treffen die ebenso denken, ist eine Einheit denkbar. Je mehr Mensch zusammenkommen, umso mehr Strukturen und Hierarchien entstehen und um so mehr Uneinigkeit entsteht und umso mehr muss die Uneinigkeit mit eiserner Hand gemaßregelt werden.

Viele Religionsgemeinschaften und Sekten sagen "Ja, die anderen sogenannten Christen, aber wir nicht, bei uns herrscht Einigkeit!"
Sie lügen!

Die vielen Ausschlüsse und Dramen die sich in den Religionsgemeinschaften abspielen, die sich für die "Wahrheit" halten, beweisen, dass keine Einheit und Liebe herrscht! Denn echte Liebe ist bedingungslos und macht keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Meinungen. Du merkst sicherlich dass viele Antworter hier deine Frage instrumentalisieren, um für sich Reklame zu machen und sich Leute zu krallen wollen.

Die Bibel spricht von einer "Entrückung". Wenn diese Entrückung in den Himmel passiert ist, wird Gott einigen zurückgebliebenen Menschen die Augen öffnen und die Juden werden wieder Gottes Volk sein und viele werden (laut Aussage in Römer Kapitel 11) zum Glauben kommen. Dann wird in diesen "letzten Tagen" wahrscheinlich wieder Einheit herrschen.

werverstehtdas 18.06.2013, 18:51

solascriptura, die Juden als Volk werden nie wieder Gottes auserwähltes Volk werden. Nur die geistigen Juden, die geistige Kinder des Glaubensmannes Abraham sind. Die fleischlichen Juden haben den Messias, Gottes Mittel zur Rettung verworfen. Das alles geht eindeutig aus der heiligen Schrift hervor. Aber Juden haben heute als einzelne, wie jeder von uns, die Möglichkeit, sich wieder mit Jehova, dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, zu versöhnen. Dazu ist allerdings eine gründliche Bibelbetrachtung nötig, um diese wertvollen Punkte zu erkennen.

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solascriptura 19.06.2013, 00:51
@werverstehtdas

@ werverstehtdas: Dann reiße bitte Römer 11 heraus! Der Abraham würde sich im Grab umdrehen wenn Gott lügt und statt seinen Nachkommen irgendwelche "geistigen" Möchtegern-Israeliten an deren Stelle setzt. Ein geistiger Israelit ist ein Israelit der "geistig" ist - wie der Name schon sagt (oder fromm oder geistiggesinnt). Wenn ich im ZJ-Sprachgebrauch "geistig" auf deutsch übersetze bedeutet es soviel wie "gar nicht", "sinnbildlich", "pseudo-" oder "imaginär-". So Ist ein "geistiges Paradies" dann auch ein "imaginäres" (nicht existentes) Paradies, "geistige Brüder" sind imaginäre Brüder (nur solange sie dem Verein angehören!), geistige Israeliten sind Pseudo-Israeliten, usw. Vielleicht hast du eine gründliche Bibelbetrachtung nötig. Das wirst du aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht wollen. Musst du auch nicht! Denn Gott macht was Er will (Römer 9), und wenn es Sein Wille ist ca. ein Drittel der Juden zu sich zu ziehen dann wird Er es tun. Er hat sogar die Macht, den Rest der Welt, einschließlich Zeugen Jehovas zu sich zu ziehen und ihre Verstockung aufzuheben. Bei Gott sind alle Dinge möglich! :-) Also frohlocke, auch deine Befreiung wird irgendwann einmal nahen, wenn Gott es für gut befindet dass deine Zeit gekommen ist!

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Nein kann sie definitiv nicht mehr, da ihr Zweck nicht mehr erfüllt werden kann.

Die Christenheit wurde - wie jede andere Religion auch - zu rein politischen Zwecken erfunden. Ihr Zweck war es, Rom neue Stabilität zu geben, indem eine einfache Lehre, die viele alte Mythen und Legenden zusammenfasste, alle Bewohner (inkl. eroberter Kulturen) vereinen könne, um im Land wieder eine einheitliche Religion - und somit Normen und Moral - herzustellen.

Da es Rom in dem Sinne nicht mehr gibt, ist auch der Zweck nicht mehr gegeben.

Heute richten "Christen" ihren Blick auf den Inhalt der Bibel oder auf die Kirchen. Beides ist aber nicht konform zueinander. So lehren die Kirchen unbiblische Lehren, die eigentlich römisch waren (Trinität, Hölle, unsterbliche Seele etc,) und andere "Christen" lehnen das als unbiblisch ab, machen aber den fehler, es auch als "Unchristlich" zu bezeichen. Denn Bibel und Christentum hat kaum etwas miteinander zu tun inhaltlich.

Jesu wahre Jünger

Die gibt und gab es nicht. Denn Die Jesus Geschichte ist ein Mythos , eine erfundene Geschichte!

Diese Person wurde von Juden erfunden, die gegen die Pharisäer und Römer waren. Wahrscheinlich gab es einen Wanderprediger mit diesem Namen, dem sie nach dessen Tod einfach alles mögliche angedichtet haben, um zu suggerieren, an ihm hätten sich messianische Prophezeiungen erfüllt.


Die vielen christlichen Konfessionen sind das Ergebnis großer Streitigkeiten. Sie zu vereinen wird nicht möglich sein, da sie alle Kompromisse machen müssten in ihrem Glauben, edn sie damit zerstören würden.

Es ist auch nicht wünschenswert! Denn die Christenheit ist am Aussterben. Es gibt immer weniger von ihnen. die meisten sind nur noch Namenschristen und Agnostiker. Sie leben nicht nach christlichen Lehren und Regeln. UND DAS IST GUT SO!!!!

Denn Religion trennt die Menschen und ist für den Großteil aller Konflikte in der Welt verantwortlich.

tinimini 17.06.2013, 13:52

Flavius Josephus einJüdischer Schriftsteller Berichtet von einer Steinigung des Jakobus , im Jahre 62 ,und stellt ihn als einen Bruder von Jesus vor. Tazitus,ein römischer Historiker schreibt über eine Berüchtigte Sekte zur Zeit Nero, Namens Christiani,dieser Name stammt von Christus,der unter Tiberius,vom römischen Stadthalter Pontius Pilatus hingerichtetworden war,.berichtet er. Auch die Apokryphen berichten von Jesus,

Die Menschheit hat sich schon immer geprügelt, weil Jeder die Richtigere Meinung haben wollte,Da werden die Religionen nur vorgeschoben, Gäbe es die Religionen nicht. so würden die Menschen einen Anderen Grund haben sich die Köpfe einzuschlagen !

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SBerner 18.06.2013, 09:22
@tinimini

Danke das du uns deine Unwissenheit präsentierst. Dennd u hast keinen einzigen Beweis genannt.

  1. Diese Historiker waren weder Augen- noch Zeitzeugen. Sie schrieben vom Hörensagen! Du schreibst selbst, dass er 62 u.Z. schrieb, also 30 Jahre später. Er kannte diesen Menschen nicht, sondern sagt sogar selbst, dass er die "mündliche Überlieferung gehört hatte". Alles andere als ein Beweis.
  2. Die Behauptung, es hätte "Christen" gegeben zur Zeit Neros, die verfolgt wurden, ist ein Mythos. Diese Stellen bei Tacitus sind längst als eingeschobene Fälschungen enttarnt worden, die im 5. Jahrhundert von der Kirche befohlen wurden, um zu suggerieren, es hätte vor den römern schon Christen gegeben.
  3. Alle Erwähnungen des Namens "Jesus" zeigen maximal, dass es jemandem mit diesem (weit verbreiteten) Namen gegeben hat. Keine dieser Quellen bezeugt auch nur im Ansatz, dass es sich dabei um genau den handelt, der die Dinge tat die in der Bibel stehen.
  4. Die Apokryphen sind genauso wie die anderen Evangelien nur religiöse Schriften und haben daher keine Beweiskraft. Sie sind durchdrungen von Mythen. Außerdem beschreiben sie Jesus ganz anders.
  5. Die Erwähnung historischer Personen und Orte diente in der gesamten Bibel (wie auch in anderen rel. Schriften) immer als RAHMEN, um die erfundene Geschichte darin einzubetten. So wie bei Filmen gern hist. Ereignisse genommen werden, in denen man eine fiktive Geschichte einbettet. Also auch kein Beweis.
  6. Viele Historiker arbeiteten im Namen oder Auftrag reicher Personen, die fast immer politisch oder religiös eine gewisse Stellung und Intention vertraten. Dementsprechend darf man dem nicht glauben, wenn man keine weiteren Quellen hat, die unabhängig davon das selbe sagen. So etwas gibt es aber nun mal nicht.

Tatsächlich gibt es nicht einen einzigen Anhaltspunkt, geschweige denn einen Beweis für die Existenz dieser Person!

Die Menschheit hat sich schon immer geprügelt, weil Jeder die Richtigere Meinung haben wollte,Da werden die Religionen nur vorgeschoben, Gäbe es die Religionen nicht. so würden die Menschen einen Anderen Grund haben sich die Köpfe einzuschlagen !

Typischer Irrglaube und irrelevant. Es ist egal, ob Menschen sich anderweitig prügeln würden. Es bleibt Fakt, dass Religion zu dem ZWECK geschaffen wurde, Kriege zu führen und Herrschaftssysteme zu legitimieren.

Eine Frage: Würdest du den Einsatz chemischer Waffen oder einer A-Bombe nicht auch verbieten lassen wollen? Oder würdest du sagen: "Macht doch ruhig, ist doch eh egal. Wenn das verboten wird, dann findet sich eh eine andere Tötungsmaschine...."

Ich denke ich kenne die Antwort.

Wieviel mehr wäre es dann human, wenn man die größte Massenvernichtungswaffe der Menschheit - die Religion - abschaffen würde?

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Bei Gutefrage.net herrscht unter gewissen Gruppierungen wahrhaftig Einheit. Dieses Punkte zuschieben ist ja nicht zu übersehen und ist einfach nur noch lächerlich. Die "beste Antwort" ist wie immer vorhersehbar. Solche haben es wirklich nötig! Ich habe mir schon gedacht dass die Frage aus der ZJ-Ecke kommen muss um alle anderen Christen runterzuputzen, die nicht immer alle gleicher Meinung sind, aber sich einig sind dass Jesus Christus Herr ist und dass man allein durch Glauben an Ihn gerettet wird (Röm.3:28).

Wenn unter Christen auch nicht immer Einigkeit besteht, auch unter den Hippies herrscht vorrangig Liebe und Frieden, aber nicht Einigkeit im Sinne von Konformität um jeden Preis. Das bemerkt man auf ihren Rainbow-Gatherings. Wie die Farben eines Regenbogens respektieren sie die Farben der Menschen und ihre Meinungen und Ansichten.

1.Sie beteiligen sich nicht an Kriegen (ein beliebtes ZJ-Argument!). Der Slogan "Make love not war" stammt von den Hippies, nicht von den ZJ.

  1. Viele glauben auch an Jesus Christus, wie schon die Byrds sangen "Jesus Is Just Alright".

  2. Und Jehova? Sowieso! Ist das nicht der eine aus das "Leben des Bryan"? Der Name zaubert immer ein Schmunzeln auf den Lippen und sorgt für gute Laune - und gute Laune - wichtig! ;-)

Das liegt u. A. daran, dass Gläubige in ihrer religiösen Verblendung beim Interpretieren ihrer "heiligen Schriften" keinen objektiven Regeln folgen. Wäre dem so, kämen alle zu einem einheitlichen Ergebnis. Und gerade das Christentum basiert sowieso weniger auf der Bibel, als vielmehr auf der römischen Mythologie. Man denke nur an die Lehren von der unsterblichen Seele oder der Dreifaltigkeit. Beides hat die Christenheit bzw. Kirche aus Rom übernommen. Und das sind nur Beispiele.

Könnte die Christenheit je zur Einheit kommen

Das wäre naturgemäß das Ende des Christentums.

Guten Morgen,

Um das genauer zu verstehen warum es heute so viele Christentume gibt, wäre es gut wenn du in den anderen Büchern der Hebräischen und Griechischen Schrift ließt. Am besten findest du so eine Antwort auf deine Frage.

Ich bin z.B nicht mehr Katholisch da ich als Kleinkind die Ungerechtigkeit bei uns in der Kirche stark zu spüren bekam.

lg FaierFox

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