Kann man jemanden wegen 230€ verklagen?

16 Antworten

Du kannst auch wegen 50 Cent klagen.

Erst mal schriftlich eine letzte Frist zur Zahlung setzen und einen gerichtlichen Mahnbescheid ankündigen, falls sie nicht zahlt.

Dann bei Bedarf gerichtlichen Mahnbescheid beantragen.

können ja definitiv

die Frage ist ob du es nachweisen kannst. Es gilt zwar grundsätzlich mündlicher Vertrag = schriftlicher Vertrag aber es ist sehr schwer mündliche Verträge zu beweisen. Hast du etwas schriftliches mit ihr vereinbart ist es erheblich besser für dich

Grundsätzlich kannst du zwar klagen, natürlich, 230 Euro ist ja kein Scheiß, aber es könnte ein Knieschuss werden.

Hast du ein Gewerbe angemeldet und bist Eigentümer der Wohnung / des Hauses, in dem du arbeitest? Dann mach auf jeden Fall. Ansonsten lass es lieber und lerne draus.

Habe es nicht als Gewerbe angemeldet aber wohnen tue ich schon dort

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@Jonas26102

Es geht nicht darum, ob du dort wohnst, sondern ob du Eigentümer bist.

Das heißt also, du betreibst ohne Anmeldung ein Gewerbe und das auch noch in einer privaten Mietwohnung. Beides ist verboten.

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Grundsätzlich ist das kein Problem. Gerade für kleinere Forderungen gibt es den Mahnbescheid. Allerdings setzt dies voraus, dass du einen Anspruch gegen die Kundin hast.

Wenn du kein Gewerbe hast und die Kundin zu Hause tätowiert hast, sprich viel dafür, dass du auch keine Steuern auf deine Einnahmen gezahlt hast und dies beidseitig auch so gewollt war. In diesem Fall wäre der Vertrag nichtig und du hättest keinen Anspruch gegen die Kundin.

Abgesehen davon dokumentierst du durch die Klage / den Mahnbescheid ja nur deine Verstöße gegen das Steuer- und Gewerberecht. Beides nicht so clever.

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