Kann man jemanden das Kiffen "abgewöhnen"?

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3 Antworten

Ist Marihuana "sehr" gefährlich ?

Nach der David Nutt-Studie eher nicht. (http://1.bp.blogspot.com/_Wq2iAbu5pNc/TNRDcH1wh7I/AAAAAAAAANI/ddOIXjaWzuU/s1600/20101106_WOC504_0.gif) Wobei ich mich doch frage warum es doch über Benzodiazpine steht, dessen kalter Entzug tödlich sein kann (während Cannabis keine körperliche Abhängigkeit verursacht).

Andererseits kommt es auf die Konsumform und die Menge an:

  • geraucht = sehr schädlich wegen Verbrennungsstoffen
  • vaporisiert = keine Verbrennungsstoffe
  • gegessen = längere Wirkdauer, keine Verbrennungsstoffe
  • mit Tabak = Gefahr einer Tabakabhängigkeit

Ansonsten hat Cannabis eine Menge medizinischer Potenziale, andererseits nimmt sie wahrscheinlich nicht das Cannabis unter ärztlicher Aufsicht.

nimmt die ganze Zeit Marihuana 5x täglich oder so.

Das ist natürlich im Verhältnis schon sehr viel, da ist irgendetwas im Hintergrund ihres Lebens nicht in Ordnung, was dessen Konsumverhalten begründen könnte.

Nach der Lebensgeschichte von ihr ist Drogenkonsum natürlich erklärbar, andererseits kann man von "Glück" reden, dass sie nicht Alkohol nimmt (denn das wäre erst recht fatal!).

Versuche sie zu einem Therapeuten zu bringen, der sich mit langen extremen Lebensgeschichten auskennt. Wenn es ihr besser geht, wird der Konsum automatisch verantwortungsbewusster und würde sich senken.

Und was kann passieren,wenn sie es 5x täglich macht in einer zeitspanne von z:B. 5 Jahren ?

Das bringt wohl Probleme das Cannabis "abzusetzen" . Es macht zwar keine Abhängigkeit, "Absetzsymptome" über längere Zeit schon. D.h. sie müsste es irgendwann schleichend runterfahren, sobald sie therapeutisch stabilisiert ist.

ch weiss nicht ob es alleine die Gründe wegen Ihrer Vergangenheit sind oder ob sie es aus Spass macht bzw. Langweile oder ob sie falsche Freunde dazu "überredet" haben-

Nach der Konsummenge zu beurteilen: Höchstwahrscheinlich Ersteres!

Was kann man denn hier machen in so ner situation ?? (therapie,psychologe etc:)

Ausgebildeter Psychiater, evtl. sogar ein Substitutionsarzt (wobei man sich fragen soll womit und warum überhaupt man Cannabis substituiert müsste. Dronabinol?). Führende Experten wird es wohl nur sehr wenige geben, zumal sie ja eine lange Lebensgeschichte hat, die als 1. verarbeitet werden sollte.

Vielleicht bringen auch Drogenberatungsstellen und Suchtambulanzen etwas, aber nicht alle kennen sich da gut aus oder können sogar völlig übertreiben...

Auf jeden Fall ein paar gute Gespräche mit einem (nicht konversativen bzw. nicht-cannabisverurteilenden) Arzt führen, der sich dem Problem auch stellen möchte.

Viel Erfolg!

sie will sich garnicht helfen lassen,das ist das problem ;( wenn sie mal nicht auf grass aus ist,dann nimmt sie den ganzen tag haschischbonbons,manchmal wenn wir unterwegs sind lacht sie sich voll einen weg,wir wurden auch mal wegen ihr aus ner kneippe rausgeworfen...in solchen situationen ist es einfach nur peinlich :/

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So intensives Kiffen führt zwangsläufig zu anderen, härteren Drogen. Sehe zu, dass Du sie überreden kannst, zu einem Psychologen zu gehen, vorausgesetzt, sie will Deine hilfe überhaupt ! Ist das nicht der Fall, dann halte Dich von ihr fern, zu Deinem eigenen Schutz !!

So intensives Kiffen führt zwangsläufig zu anderen, härteren Drogen.

Wie kommst du denn auf diese haltlose (und sogar widerlegte) Behauptung?

Man könnte sogar eher von "Glück" reden, dass sie Cannabis konsumiert und nicht Alkohol oder andere schädlichere Drogen (nach Nutt Studie) nach der Lebensgeschichte.

Sehe zu, dass Du sie überreden kannst, zu einem Psychologen zu gehen, vorausgesetzt, sie will Deine hilfe überhaupt !

Interessanterweise wäre ein ausgebildeter Therapeut bzw. Arzt wohl besser angebracht, nach den Angaben oben hat die Freundin eine lange Vorgeschichte.

Ist das nicht der Fall, dann halte Dich von ihr fern, zu Deinem eigenen Schutz !!

Interessant...

  • Braucht jemand Hilfe: Helfe ihm!
  • Brauch jemand ZU VIEL HILFE: Kriminalisiere ihn!
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@Sady82

''So intensives Kiffen führt zwangsläufig zu anderen, härteren Drogen.''

Selten so gelacht, danke dafür! :)

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@AstroWissen

nein quatsch seit jahren nur grass ! ok vllt ist das jetzt nicht schädlich,wenn man es in maßen macht,aber sie macht es seit jahren und dass jeder 2.stunde..

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@funkeyfresh

Dann raucht sie also "Tüten" wie ein "gewöhnlicher Raucher" ?

Ja dann ist höchstwahrscheinlich etwas nicht in Ordnung...

(Beitrag enthält keine Ironie!)

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@o0Alea0o

oder sie nimmt den ganzen tag haschischbonbons und lacht sich den ganzen tag einen weg...oder durch zigaretten,sie will sich aber garnicht helfen lassen,ich weiss nicht was ich machen soll,wir waren mal alle zusammen in ner bar,10 personen und sie hat die ganze zeit nur gelacht und war voll weg,in solchen situationen wollten wir uns ALLE unter dem erdboden verstecken-danach wurden wir rausgeworfen :/

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also sie nimmt kein heroin oder so...aber immer nur nen joint..und mit ihr reden und sie überzeugen hilft recht wenig,wir haben schon zu dritt mit dem kumpel und ihr gesprochen,aber sie sieht ihr problem nicht ein...ich will sie irgendwie abschrecken mit dem tod oder so,aber ich weiss nicht wie :(( ich hab mit solchen sachen einfach nichts am hut...

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@funkeyfresh

Wenn es um deine eigene Sicherheit geht müsstest du eher sogar von ihr fern halten wenn sie Alkohol trinkt. Alkohol ist in Sachen Fremdschädigung weit gefährlicher als Heroin.

Andererseits würde ich es ebenso unmöglich finden bei einer Alkoholabhängigkeit einfach einen Freund im Stich zu lassen.

ich will sie irgendwie abschrecken mit dem tod oder so,aber ich weiss nicht wie :((

Mit Abschrecken kommst du da nicht weit. Eher könntest du das Problem verschlimmern, z.B. wenn sie schwere Depressionen mit Suizidgedanken hätte...

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Fenster auf, Zeug raus und an eine andere Droge gewöhnen - Spaß beiseide: Wie wäre es mit der Therapie? Versuche, sie dazu zu bringen, dahinn zu gehen.

Fenster auf, Zeug raus und an eine andere Droge gewöhnen

Der Satz wäre lustig ;-) , wenn man vergisst, dass es in der Realität viele Eltern/Erzieher gibt, die das mit ihren Kindern tatsächlich machen... :-(

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@o0Alea0o

Gibt es wirklich solche kranken Menschen?? Ich bin schockiert...

-Ich habe das nämlich wirklich nicht bösartig oder so gemeint...

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@Antidevil95

ja leider gibt es die ;( aber ihnen ist bestimmt was in der psyche zugestoßen,normale menschen brauchen sowas nicht-meine meinung sorry...

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