Kann man jemand einfach so in ein Pflegeheim stecken?

12 Antworten

Er ist geistlich nicht wirklich anwesend aber er kann aber auch wenn er einen guten tag hat sagen was er möchte und was er nicht möchte. Wir pflegen ihn schon seit juni 2007 und wir wissen das es nicht immer sehr leicht ist und der pflegedienst war auch am anfang da bis wir es dann übernommen haben. Aber der Pflegedienst setzte sich auf die Couch und schaute Fernsehn deswegen haben wir gesagt wir brauchen die nicht mehr. Ich danke euch für Eure Hilfe.

Na, da hätte ich anders reagiert!!! Der Pflegedienst hat auch einen Vorgesetzten, an den wendet man sich, und bittet um einen anderen Pfleger!

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@kasigesine

das haben wir gemacht und uns wurde gesagt naja wenns gar nicht geht dann trennen sich unsere wege hier und das ist dann auch geschehn

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Bei seinem Krankheitsbild wird zuhause wohl kaum jemand in der Lage sein, eine ausreichende Pflege rund um die Uhr zu gewährleisten. Ihr könnt Euch wahrsccheinlich nicht vorstellen, was es heißt, einen schwerkranken rund um die Uhr zu pflegen und zu betreuen. Das bischen Kohle, was es von der Pflegekasse für pflegende Angehörige gibt ist der blanke Hohn. Ich habe früher auch immer gedacht, "ich kann meinen Vater doch nicht in ein Pflegeheim geben". Ein verkehrter Gedankengang. In einem guten Pflegeheim, das wirklich bezahlbar ist, ist er besser aufgehoben als zu Hause. Es besteht immer die Möglichkeit rund um die Uhr auch bei ihm bleiben zu können. Krankenpflege zuhause geht erheblich auf die eigene Gesundheit und auf die Psyche. Denkt doch vernünftig und macht Euch nicht zum Sklaven!

Der, welcher das Aufenthaltsortbestimmungsrecht hat, oder er selbst wenn er noch mündig ist, können bestimmen wo er leben soll. Es gibt bestimmt aber auch einen klinischen Befund in dem sowas wie "austherapiert" oder ähnliches steht. Aber eine Entlassung in ein anderes Umfeld welche medizinische Pflege fordert, kann auch das heimische Umfeld sein welches dann aber ein Pflegedienst abdecken sollte. Sollte er allein leben müssen sollte aber das Pflegeheim bevorzugt werden. Nutz die Zeit um ein geeignetes zu suchen. Sprecht auch mit Angehörigen die ihr dort trefft. Niemand wünscht sich von seinen Lieben in ein Pflegeheim "abgeschoben" zu werden, aber im nachhinein stellt es sich meist als die bessere Alternative heraus. Stellt euch vor rund um die Uhr da sein zu MÜSSEN! Das hält man nicht lange durch. Spart euch die Reserven auf und besucht ihn dann so oft wie möglich um dann ihm eine schöne Zeit zu ermöglichen mit kleinen Ausflügen und ähnlichem. Er wird es zu schätzen wissen eine professionelle Pflege rund um die Uhr und eure Aufmerksamkeit zu erhalten. Und zu den Schmerzen: Es gibt Ärzte die auf Schmerzen spezialisiert sind. Sprecht mal mit denen. Meine Mutter hatte auch einen Schlaganfall. Die rechte Seite ist seid dem gelähmt. Sie klagt auch über Schmerzen. Vor allem im Arm und machmal ein leichter Schmerz im Gesicht. Was wir festgestellt haben ist, das dann, zumindest bei ihr, Wärme hilft. Wir haben ihr dann ein Kirschkernkissen gekauft welches sie auf der Heizung erwärmt und unter dem Arm legt.

Was kann man noch tun, wenn meine Mutter immer und immer wieder sich Ihren Katheter geblockt zieht?

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I

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