Kann man in Excel den Zinssatz aus Start- und Endwert berechnen, der sich bei jährlicher Zinszahlung

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2 Antworten

wenn du eine formel hast die richtigen ergebnisse liefert und dort derzeit feste werte enthalten sind z.B. der "zinssatz" in Prozent die du aber beliebig verändern möchtest, dann schreibe diese werte (z.B. den Zinssatz) in eine andere zelle (variable) und nehme in der formel bezug auf diese zelle. das kannst du natürlich auch mit dem jahr (z.B. unterjährig machen) machen, in dem du diese Werte in gesonderte Zellen schreibst bzw. ggf. zwischenergebnisse ermittelst, die du dann wiederum in deine formel einbeziehst.

In B1 stehen die Bankjahre. Dort habe ich die Formel

=3+115/360

eingetragen.

Startwert 1000 in B2.

Endwert in B3, wahlweise

=1,02^B1*B2

oder direkt

1067,99

.

B4 enthält die Formel

=100*(EXP(LN(B3/B2)/B1)-1)

Deine Formel ist richtig für die "durchgehende" Verzinsung. Bei der hätte ich 1067,94 herausbekommen. Ich bin an der "gemischten" Verzinsung interessiert, wie sie von den Banken angewandt und sehr schön in Wikipedia > Zinsrechnung > 4. beschrieben wird. Möglicherweise gibt es in Excel eine Funktion dafür; in SAS berechne ich das mit Intervallschachtelung. Ansonsten könntest Du vielleicht ein Makro für Intervallschachtelung schreiben; ich kenne mich nicht aus mit Excel-Makros.

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@HWSteinberg

So wie ich die Formel unter http://de.wikipedia.org/wiki/Zinsrechnung#Gemischte_Verzinsung verstehe, ist die Lage der Ein- und Auszahlungszeitpunkte relativ zum Bank-Abrechnungsjahr wichtig, weil sonst t1 und t2 nicht bestimmt werden können. Diese Angabe fehlt aber, wenn du nur die 3 Jahre und 115 Tage als Zeitangabe hast. Die Ergebnisse unterscheiden sich, wenn die 115 Tage gleichmäßig (57+58) auf Anfang und Ende verteilt werden, von denen bei sehr ungleicher Verteilung wie 110+5.

Ansonsten könntest Du vielleicht ein Makro für Intervallschachtelung schreiben

Ein Makro wird kaum nötig sein, denn vorausgesetzt, man kennt die Eckdaten des Bankjahres sowie die Ein- und Auszahlungstermine, ist die Formel aus Wikipedia doch schön geschlossen.

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@Trilobit

OK, ich hätte sagen sollen, dass t1=0 sein soll (z.B., wenn es eine Lösung für t2^=0 und t1=0 gibt, findet man sicher auch eine für t1^=0 und t2^=0). Wäre Dir dankbar, wenn Du aus der Formel in Wikipedia eine geschlossene Formel i = f(K0, K, n, t2) herleiten könntest

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