kann man in ein ferngesteuertes Auto einen Akku einbauen?

4 Antworten

Ein Elektronikfreak kann das machen, eine Hausfrau nicht. Es gibt viele verschiedene Akkutypen und nur weil die äußere Form passt, passt die Spannung noch lange nicht. Hinzu kommt, dass Akkus oftmals nicht den Spitzenstrom liefern können, der in extremen Momenten gefordert ist. Für gewöhnlich ist das Batteriefach nicht verwendbar. Das Auto müsste also groß genug sein, um irgendwo noch einen brauchbaren Hohlraum zu finden.

Nimm halt die Akkus, die wie Batterien aussehen.

Deine Frage ist zwar gut im Hinblick auf dein Vorhaben. Aber technisch gesehen nicht so gut. Denn Batterien haben 1,5 Volt wenn sie voll sind und leer sind sie nicht bei 0 sondern bei ca 1 Volt. -Du darfst das Volt ruhig weg lassen, nur die Zahlen sehen.-

Ein Akku hat voll 1,2 und ist leer bei 0,9. Nun, merkst du was? 1,5 minus 1 ist 0,5. 1,2 minus 0,9 ist 0,3. Bedeutet sinngemäß, mit Akkus ist es nicht besser, es müsste viel mehr, bzw öfter geladen werden. Und das laden dauert meist 8 Stunden. Selbst wenn du drei Akkupacks besorgst, kann es Engpässe geben weil die schneller leer sein können als geladen.

Zudem hat die Akku-Mafia einiges getan, um mehr Profit machen zu können. Ähnlich wie bei den Glühlampen gibt es manche Akkusorte nicht mehr. Ferner muss man mit Akkus vernünftig umgehen, was aber wieder einiges voraus setzt. Entweder gewisses Wissen, oder Messgeräte.

Denn Akkus können schnell -sinngemäß klinisch- tot werden, wenn man einiges nicht beachtet. -Klar Kapitalismus pur, man will Profit machen, was einfacher geht wenn viele menschen einiges nicht wissen.- (Sarkasmus off)

Soll heißen, du meinst zwar etwas gutes zu tun mit der Umstellung auf Akkubetrieb. Aber dieses "vermeintlich " gute ist relativ!

Kleiner Tip von mir. Suche dir mal einige Foren der Modellbauer für Autos, Eisenbahn, Flugzeuge aus. Z.B. rconline.de, oder bemühe eine deutsche Meta-Suchmaschine wie z.B. Metacrawler.de zum suchen danach.

Dort findest du Spezialisten, die sich mit solcherlei Fragen und Problemen bestens auskennen, weil es ihr Hobby usw betrifft. Die kennen sowas wie deine Frage aus dem Eff Eff und haben oft gute Lösungsvorschläge parat.

Ich drücke dir die Daumen, auf diesem "Umweg" an brauchbare Konzepte zu kommen. Es hängt dort nur von deiner Fragetechnik ab, wie gut die Antworten ausfallen, aber helfen wird man versuchen.

Also so einen Blödsinn hab ich noch nicht gelesen.

Gerade bei häufigem Gebrauch ist der Akku die bessere Lösung.

Und was hat die Akku-Mafia getan? Akkus werden ständig besser, was Kapazität, Lebensdauer, Innenwiderstand und Temperaturverlauf betrifft; allerdings sinkt der Fortschritt, wenn man 1950 bis 1960 mit 2000 bis 2010 vergleicht.

NiCd nass ist heute noch unschlagbar im Bereich Akkus ohne LiIon.

Sämtliche Leclanché-Elemente (AAA,  AA, A, C, D) können durch NiMH-Zellen gleicher Dimension ersetzt werden, es sei, der Gerätehersteller schließt dies aus.

Bei großen Strom-Ziehern hat zweifelsfrei das Leclanché-Element  Vorteile, weil die Kapazität (Alkaline) doppelt so groß ist wie die von NiMH - entsprechend der Ri niedriger.

Und in einer Uhr hat ein Akku auch nichts zu suchen, weil seine Selbstentladung größer ist als die eines Primär-Elements.

Einfache Ladegeräte sind Mist (Trafo, Gleichrichter, Vorwiderstand), weil die Akkus überladen werden können (> defekt).

Man kauft sich ein vernünftiges, Prozessor-gesteuertes Ladegerät, mit dem kann man 4 bis 6 AAA oder AA laden, 2 Akku-Sätze und nach spätestens 50 Ladevorgängen hat sich die Sache amortisiert. Und das noch mindestens 450 mal.

Da hätte ich für 4 x 500 Batterien mindestens 1000 € gezahlt, für 2 Akkupacks und ein optimales Ladegerät max. 120 €.

Noch Fragen?

0

Was möchtest Du wissen?