Kann man in der Zollausbildung kündigen und dann bei der Polizei anfangen, welche konsequenzen hätte das für mich?

6 Antworten

Das geht alles, aber du wirst dich teileweise unangehmen Fragen und Umständen stellen müssen.

Du musst bei der Bewerbung bei der Polizei angeben, dass du dich bereits in einem Beamtenstatus (nämlich dem Auf Widerruf) befindest. Sie fragen explizit danach.

Man investiert viel Geld in deine Ausbildung. Dementsprechend unentspannt reagiert man, wenn jemand einfach unterwegs aussteigen und seine bis dahin erlernten Fähigkeiten und das verdiente Geld woanders hintragen will. Man muss ggf. erhaltene Anwärterbezüge zurückzahlen. Dafür gibt es Höchstbesträge und man entscheidet nach Sachlage im Einzelfall, aber möglich ist es.

Da du dann aber eigentlich Landesbeamter bleibst - es sei denn, du wechselst Lapo/Bupo oder das BL-  könnte es auch sein, dass man darauf verzichtet.

Die Ausbildung erst ganz zu Ende zu machen, verbessert diese Situation nicht unbedingt. Dann sind sie erst recht angepisst. Es kostet das Land einiges, weißt du?!

Außerdem werden die Mitglieder der Einstellungskommission der Polizei sich fragen, ob sie davon ausgehen können, dass du dir jetzt sicher bist oder ob sie damit rechnen müssen, dass du dann in 3 Monaten doch lieber Koch lernen willst. Dann käme es darauf an, was du beim AC/SI (wenn du es soweit schaffst) für Argumente hast.

Gruß S.

29

Das ist so richtig, es gibt dazu noch folgendes zu sagen:

Zoll ist Bund, Polizei ist i. d. R. Land.

Der Wechsel vom Bund zum Land ist Genehmigungspflichtig, da die Beamten verschiedene Ansprüche mitnehmen müssen.

Das hat zur Folge, dass die Behörden in jedem Fall miteinander korrepondieren werden.

Ausnahme: Du kündigst und verzichtest. Das kann aber zur Folge haben, dass du nicht angenommen wirst und dann im Regen stehst.

Ich würde, wenn man mir die Möglichkeit gäbe, den Zoll wählen. MfG

0

Hallo. 

Du wirst in der Lehre nicht verbeamtet, muss aber innerhalb von 5 Jahren erfolgen.
Ich würde das auch erst ganz  durchziehen.
Der Zoll und die Polizei arbeiten  oft zusammen
Meistes wird am Prüfungsende gefragt wo du hinwillst/möchtest.
Oft bekommst du 3 Vorschläge. Aber der Dienstherr kann dich auch wo anders hin versetzen.Wenn du beim Zoll usw,

Wenn du vorher kündigst musst  du die Ausbildungksosten erstatten



Ich würde an deiner Stelle  zum Zoll gehen.

Verbeamtet wirst du innerhalb von 5 Jahren, nach Gesetz .
Ausnahmen kann es immer geben.

















1

Falsch! Man wird direkt am 1.8 verbeamtet - sprich am ertsen Tag derAusbildung zum Zollbeamten!

0

Ich würde dazu tendieren, dass du die Zollausbildung beginnst und plangemäß beendest. Der Zoll nimmt "polizeiähnliche" Aufgaben wahr. Wenn du die Zollausbildung beendet hast, dann gehst du zur Personalabteilung und erkundigst dich dort, wie du weiterhin verfahren sollst. Vielleicht besteht sogar die Möglichkeit einer Versetzung zur Polizei.

Du kannst dich natürlich auch jetzt schon bei der Personalabteilung erkundigen, wie du deine berufliche Zukunft planen sollst. Dann weißt du schon jetzt ganz genau, was zu tun ist.

Viel Glück und Erfolg! :-)

P.S. Meines Wissens hast du während der Ausbildung noch keinen Beamtenstatus. Ich kann man aber irren!

45

Zoll und Polizei sind gänzlich unterschiedliche Behörden. Von einem internen Wechsel kann man da überhaupt nicht sprechen. Eine Versetzung ist so definitiv nicht möglich.

Wenn er JETZT ist die PA geht und sagt, er will evtl. nicht bleiben, finden die einen Grund, ihn ganz rauszukicken.

Man ist Beamter auf Wideruf. Vom ersten Tag an.

Gruß S.

2
1
@Sirius66

Ein Wechsel von Zoll zur Landespolizei würde alleine schon daher nicht klappen, da der Zoll eine Bundesbehörde ist und die Landespolizei, wie der Name schon sagt eine Landesbheörde ist.

0

Was möchtest Du wissen?