Kann man in der USA wandern und zelten im Wald komplett vergessen wegen den Bären?

12 Antworten

Es ist ja nun nicht so, dass die Bären auf die Touristen warten, um sie angreifen zu können.

Bären meiden den Menschen und werden nur dann gefährlich wenn sie gestört werden.

Beim Zelten kann es dann zu einer Begegnung kommen, wenn man das Essen direkt am Zelt stehen lässt.

Ich hatte vor vielen Jahren so eine Begegnung in Alaska. Schön war das nicht.

Nicht überall in den USA gibt es Bären in den Wäldern und selbst wenn, dann ist ein Zusammentreffen mit Menschen recht selten. Lediglich an den Flüssen in Alaska sammeln sie sich zur Lachswanderung und selbst dort kommt es ganz selten zu Angriffen auf Menschen.

Es gibt mit Sicherheit Menschen die das schon öfters gemacht haben vielleicht kann man sich einer Gruppe anschließen.

Es gibt Bärenspray aber man kann mit ein wenig Vorsicht und nachdem man sich in die Thematik eingearbeitet hat mit Sicherheit dort wandern gehen machen ja viele.

In touristisch erschlossenen Nationalparks mit Bärenpopulation erhältst Du im "Visitor Center" sehr gute Verhaltensregeln, wie man sich verhalten muß, um nicht gefährdet zu werden. Es gibt Trillerpfeifen und Glöckchen, die dem Bären signalisieren, daß da jemand kommt und er zieht sich zurück. Verpflegung muß abseits vom Zelt an einem Baum aufgehängt werden.

Schußwaffen sind in Nationalparks generell verboten.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Es gibt in den USA auch Gebiete wo keine Bären vorkommen und es gibt auch Regeln und Zeiten wo man den Kontakt mit Bären vermeiden kann.

Davon abgesehen selbst mit nem Gewehr ist es selbst wenn du ein ganzes Magazin in son Tier ballerst nicht sicher, dass er dich nicht erwischt. Denn diese Tiere können selbst dann noch ihren Angriff ausführen und teilweise kommen die Kugel nicht mal tief genug ins Fleisch um notwendigen Schaden anzurichten.

Quatsch, das kommt lediglich auf das Kaliber an.

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@DrCyanide3

naja wenn du mit ner Panzerfaust rumrennst oder Größer hast recht sonst weiß ich schon was ich schreibe

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@verreisterNutzer

Was schwadronierst Du hier von Panzerfaust? Schon mal was von .700 Nitro Express, .510 Wells, .458 Win. Mag., .408 CheyTac, .50 BMG etc. gehört? Die gehen alle definitiv tief genug rein.

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@DrCyanide3

408 CheyTac nur auf große Reichweiten wirklich sinnvoll

458 Win. Mag hat zu oft leider das Problem, das sie gar nicht erst zündet. Ferner reicht sie definitiv nicht aus für Bären.

700 Nitro Express MG-Patrone du hast selten ein schweres MG beim Camping dabei, man kann sie auch für Jagdwaffen nutzen, ich bezweifel aber, dass jemand beim Campingausflug Patronen für 60€ das Stück dabei hat.

510 Wells sorgt nur für große Eintrittswunden aber hat dann nicht die nötige Wirkung um einen Bären zu stoppen außer bei gezieltem Kopfschuss, hier dann das Problem, dass Bären selbst dann noch ihren Angriff ausführen, weil die Befehle bereits in den Nervenbahnen vorhanden sind.

50 BMG gleiche Problematik wie bei 700 Nitro

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@verreisterNutzer

.408 CheyTac und .50 BMG hatte ich nur aufgeführt, weil Du mangelnde Penetrationswirkung in den Raum gestellt hast, die definitiv nicht gegeben ist. Die Zuverlässigkeitsprobleme der .458 sind längst Geschichte, ferner wird die Patrone zur Elefantenjagd eingesetzt, wieso sollte sie also nicht für einen Bären reichen? Die .700 NE wurde von Grund auf als Patrone zur Großwildjagd konzipiert und war militärisch nie in Verwendung, was faselst Du also von MG-Patrone? Zufällig hat man sowas nie dabei, als Vorsichtsmaßnahme für Bären schon. Die paar Euro wäre mir mein Leben dann doch wert. .510 Wells siehe .458.

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@DrCyanide3

die 700 NE wird als Standart Natokaliber für schwere MG benutzt. ;-)

Elefantenjagd unterscheidet sich von der Bärenjagd. Wenn du nen Elefanten triffst und dementsprechende Stelle also nehmen wir mal Kopf oder Herz erwischst, fällt der um und gut ist. Beim Bären ist der Unterschied in so fern, selbst bei nem perfektem Kopfschuss rennt das Vieh noch ein paar meter weiter und führt den Angriff aus. Auf Distanz ist das kein Problem aber als Camper wird man meist von den Tieren überrascht. Sprich sehr kurze Distanz, das reicht, das man dennoch kurz angekaut wird oder ne Pranke abbekommt. Sone Bärenpranke kann einen Erwachsenen durchaus das fliegen lehren.

Falsch war es von dir die Formulierung Jagd zwischendrin zu nutzen.

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@verreisterNutzer

die 700 NE wird als Standart Natokaliber für schwere MG benutzt.

Das ist FALSCH! Nenne mir bitte EINE aktuelle militärische Waffe im Kaliber .700 NE und zwar Hersteller und Modell, nicht einfach nur „MG“.

selbst bei nem perfektem Kopfschuss rennt das Vieh noch ein paar meter weiter und führt den Angriff aus.

Das ist bei einem Elefanten nicht anders, wenn er in Fahrt ist.

Auf sehr kurze Distanz ist natürlich dann eine entsprechende Kurzwaffe besser geeignet, .500 S&W, diese wird sogar zur Selbstverteidigung gegen Bären verkauft.

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@DrCyanide3

wenn ich mich nicht ganz irre kommt z.B. die GAU-19 (zivil GECAL 50), Hersteller General Dynamics in Frage.

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@verreisterNutzer

Das ist mir als Besitzer mehrerer legaler Grosskaliberwaffen durchaus bewusst. Dennoch nutzt weder die GAU-19 noch irgendein anderes MG Kaliber .700 NE.

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