Kann man in der Bibel etwas über Vertrauen lernen?

26 Antworten

Wenn du das Neue Testament oder Psalmen liest mit diesem fragenden Herzen um Vertrauen wirst du nicht nur über Vertrauen etwas lesen ,sondern es erleben. Genau so wie Schwimmübungen am Strand dir wohl die Bewegungen zeigen, aber ins Wasser steigen mußt du selber und die Füße heben und dann erleben-es trägt! Das Alte Testament ist zwar auch geeignet, aber vielleicht nicht grade als Anfangslektüre( So wie Nicht-Schwimmerbecken und Schwimmer)

Es wird die ganze Zeit darüber geschrieben. Allerdings nur vom Vertrauen zu Gott. Aber wenn du nich gläubig bist, würde ich es weg lassen. Die Bibel kann eine Antwort auf existentielle Fragen sein aber kein einfacher Ratgeber.

Nein, denn Vertrauen ist etwas, das man durch praktische Erfahrung entwickelt, nicht durch "Erlesung".

@ Hallo Gottesanbeterin!

  1. Ich möchte nur zu bedenken geben, dass wir einen großen Teil unsres Wissen und unserer Informationen aus Büchern erhalten. Dazu gibt es noch das Fernsehen und andere Informationsträger.

  2. Daraus bilden wir unsere Meinungen, unsere Lebenseinstellung usw. Sonst bräuchten wir alle Bücher nicht, wenn sie keine Bedeutung hätten.

  3. Alle diese Informationen(Quellen/Software) tragen dazu bei, ob wir zu bestimmten Dingen oder Aussagen Vertrauen haben oder nicht, bzw. Vertrauen zu entwickeln.

  4. Zu sagen, dass wir keine Bücher brauchen, um dadurch Vertrauen zu gewinnen, ist meines Erachtens nicht richtig.

  5. Was das Vertrauen im religiösen Bereich anbelangt, benötige wir genauso Informationen. Ohne diesen ist eine Vertrauensbildung nicht möglich.

Dazu einige Bibeltexte: 2. Timotheus 3,15-17; Römer 10, 14-17; Psalm 119,105

  1. Ohne einer konkreten Grundlage bewegt sich der Glaube im nebulösen Raum, was leider heute bei vielen Menschen der Fall ist.
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@evangelista

Meine persönlich Erfahrung ist, daß alles, was wir lesen unser Wissen bestätigt, sonst nichts.. Wir neigen dazu, alles was wir für richtig halten irgendwo geschrieben zu finden und dann mit dem Geschriebenen zu argumentieren, dabei ist das Wissen um die meisten Dinge sowieso in uns. Es ist sogar gerade bei der Bibel umgekehrt, als wir vermuten, wir können sie überhaupt erst wirklich verstehen, wenn wir die zweite Geburt erfahren haben und in Verbindung mit dem "Höchsten Absoluten" stehen!

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@gottesanbeterin

Die Schriftgelehrten können gut argumentieren, doch das bedeutet nicht,daß sie reinen Herzens wären oder eine Verbindung zu Gott hätten.

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@gottesanbeterin

>Meine persönlich Erfahrung ist, daß alles, was wir lesen unser Wissen bestätigt, sonst nichts. - Das belegt, dass Du keinerlei Gotteserfahrung hast, und deshalb hier eigentlich gar nicht mit reden kannst.

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@evangelista

Evangelista:

Wissen ist nicht Erfahrung und Information ist auch nicht Erfahrung.

Meinungen sind individuelle Ideen; Lebenseinstellungen sind nichts anderes als Konditionierungen.

Wir brauche Bücher nur dann als Bestätigungen, wenn wir nicht sicher sind; wir sollten aber sicher sein (können).

Vertrauen in allen und auch in religiösen Bereichen können wir nur durch Erfahrung erlangen (durch Erfahrungen der Sicherheit im Elternhaus, durch Rückmeldungen aus unserer Umgebung, durch Selbsterfahrung und Selbstentwicklung). Bücher sind immer nur eine Bestätigung. Das, was uns sicher macht, liegt in uns, es wird manchenorts als "göttlicher Funke" bezeichnet.

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@gottesanbeterin

>Das, was uns sicher macht, liegt in uns, es wird manchenorts als "göttlicher Funke" bezeichnet. - Das Göttliche in uns - Esoterik, nicht Bibel.

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