Kann man in den Keller eine Türe aufschlagen?

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4 Antworten

klar geht das problemlos.

das haus wird nicht vom erdreich gestützt und bricht weg ...das steht auf seinen mauern.

die tür wird eingebaut und die statik der außenmauer wird mit einem sturz oberhalb der tür aufrecht erhalten.



Hallo,

vielen Dank für die Info. Ich hatte mal in Beiträgen gelesen, dass man nicht ohne Weiteres Erdreich ausgraben kann (Beispiel beim Isolieren der Kellerwände), da das Haus auch gewissenmaßen vom dem Erdreich gehalten wird und das beim Hausbau auch so entsprechend berücksichtigt wurde.

Bei den Kellerwänden war ich mir doppelt unsicher, ob die hinsichtlich der Statik nur eine Stütze ausreicht. aber hört sich logisch an. (Hinzu kommt dass die Kellerwände in der Regel viel breiter als die Geschosswände sind)

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@micholee

erdreich kannst du zu jeder zeit ringsum abtragen.das ist ja aus gründen der optik erst nachträglich nach dem hausbau wieder angefüllt worden.das haus steht auf seinen mauern,das erdreich hat keinerlei stützfunktion.

und eine zusätzliche kellertür einzubauen ist auch kein akt.

wie gesagt schon...wegbuddeln um platz zu schaffen, loch machen,abstützen um setzungen zu vermeiden,sturz einziehen und fertig ist das neue schlupfloch. türe rein und dann wahrscheinlich noch ein paar stufen setzen um die tür begehbar zu machen von außen.

kometenstaub hats schon erwähnt und ist auch wichtig für die zukunft. bei der abdichtung der mauern sollte man nicht pfuschen und das ordentlich machen,um ärger später zu vermeiden.

viel spaß beim schaufelschwingen   :-))

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problemlos- ist für jemand ohne Erfahrung sehr optimistisch;-). Es sind schon Häuser eingestürzt, weil sie bei einem vorgesehenen Anbau beim Ausheben des Baggerloches untergraben wurden bzw. kein Fundament hatten. Ohne Statik würde ich zumindest bei einem Altbau nichts verändern. 

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@kabbes69

naja...irgendwie haste recht. mit problemlos meinte ich die technische machbarkeit für leute ,die davon ahnung haben und die handwerklichen vorraussetzungen haben.

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Normalerweise ja.Du solltest aber vorsichtshalber einen Statiker zuhilfe ziehen. Der Bereich vor der neuen Tür müsste dann eine Stützmauer gegen das Erdreich erhalten, eine kleine Aussentreppe, sowie eine Bodenplatte vor der Tür mit einem Wasserabfluss, mit Anschluss an den Regenwasserkanal.

du meinst mit der Stützmauer, der bereich vor der Türe, wo man heruntergaben musste, diesen rechts und links entsprechend abzusützen. Sprich, um den Weg zur Tur freizuhalten.

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@micholee

Ja, das meinte ich. der abgegrabene Teil benötigt eine Stützmauer oder falls genung Platz vorhanden ist,eine Böschung.

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Erdreich stützt keine tragenden Wände ab. Es drück höchstens gegen die Wand und beeiflußt diese daher statisch negativ. Wenn du nun also aufgräbst um eine Treppe zu machen tust du dem Mauerwerk nur einen Gefallen.

Prüfen ob man den Kellerabgang an eine Entwässerung anschließen kann (wenn es regnet) und auf nachbarschaftliche Abstandsflächen achten!

Die Statik ist der eine Aspekt. Die, dann beschädigte, Beschichtung gegen das Grundwasser wird auch beschädigt. Lasst euch in jedem Fall beraten.


Beschichtung gegen das Grundwasser

dort wo die isolation entfernt wird ,gibt es dann kein erdreich mehr...dort ist dann eine tür.

du hast aber recht mit der aussage, daß man bei diesen bauarbeiten sorgfältig und gut geplant rangehen sollte um spätere mängel dadurch zu vermeiden...völlig richtig !

einen fachmann vor ort um rat zu fragen, kann keinesfalls schaden

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