Kann man hunde und katzen vegan ernähren ohne das diese schaden nehmen?

9 Antworten

Nein, das ist nicht möglich.

Katzen sind reine Fleischfresser und können pflanzliche Eiweiße nicht aufspalten.

Hunde sind zwar nah am Allesfresser, stammen aber trotzdem von einem Raubtier ab und sind somit auf tierisches Eiweiß angewiesen.

Das ist nicht böse gemeint, aber ich verstehe nicht, dass diese Frage immer wieder auftaucht, obwohl die Antwort so selbstverständlich zum Grundwissen gehören sollte, wie, dass die Sonne im Osten aufgeht.

Es fragt ja auch keiner, ob man ein Pferd mit Steaks oder ein Meerschweinchen mit Eintagskücken füttern kann.

NEIN! Ganz klares NEIN!

Es geht einfach nicht, auch wenn manche "Hardcoreveganer" das gerne glauben wollen. Ich ernähre mich selbst vegan, aber meine Katze bekommt Fleisch/Fisch und Hochwertiges Nassfutter. Einfach weil sie als Karnivore gar nicht anderes ernährt werden KANN! Wenn ich die Verantwortung für ein Tier übernehme oder übernommen habe, dann wird dieses auch so ernährt wie es von der Natur vorgesehen ist.

Es gibt "kluge" Menschen, die der Meinung sind, dass zumindest Hunde vegan ernährt werden können. Ich halte das für Tierquälerei. Hunde sind Raubtiere und auf tierische Eiweiße angewiesen. Wer etwas anderes behauptet, macht seinen Hund zu einem Versuchstier, mit nicht absehbaren gesundheitlichen Konsequenzen. Bis dato ist sich die Ernährungswissenschaft ja noch nicht einmal einig, ob für Menschen rein vegane Ernährung auf Dauer gesund ist. Da kann mir keiner erzählen dass das für unsere räuberischen Mitbewohner auserforscht ist. Bei denjenigen, die für vegane Ernährung bei Hunden eintreten, spielt, sorry, Ideologie eine größere Rolle als Wissen.

Wer eine veganes tierischen Kuscheltier haben will, soll sich bei Nagetieren umsehen oder ein Schaf auf seine Wiese stellen.

Hunde in Einzelfällen vielleicht. Katzen werden immer Schaden nehmen. Die sind nun mal reine Fleischfresser. Da kann auch ein veganer nichts dran ändern.

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