Kann man heute über Satelliten die Überfischung kontrollieren?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Moin tobiasmaus,

es gibt schon die Möglichkeit über die Kombination von Radar und Satelitten in einem Seegebiet illegal fischende Fahrzeuge zu orten und zu identifizieren und diese dann zu stoppen.

https://www.kfw.de/stories/kfw/stories/gesellschaft/gesellschaftlicher-zusammenhalt/fischerei-satellitenueberwachung/

Auch das ist ein Beitrag gegen die Überfischung der Meere.

Liebe Grüße

Achim

beruhigt mich nun doch schon mal, dass man so viel tut, jetzt müssten nur noch die weltweit gültigen Fangquoten auf Nachhaltigkeit geprüft werden

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Das dürfte recht schwer werden. Wie soll den Deiner Meinung nach ein Satellit Fische in Tiefen größer 50, 100 .. Meter aufspüren können?

Und dazu noch so detailiert, daß sie abgezählt oder abgeschätzt werden können?

Nein, das wird so nicht klappen.

Wenn es möglich wäre Fische aus dem All zu orten, würde es heute keine Fische mehr geben. Dann hätten die Fischer diese Technologie längst genutzt und alle Meere leer geräumt. Aber vielleicht ist es möglich die Fangschiffe damit permanent zu überwachen.  

das meinte ich, die neuen Fangschiffe arbeiten mit Elektronik die man doch gut orten kann, und eventuell auch stören kann, kontrollieren doch auf jeden Fall

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@tobiasmaus

Trotzdem werden wir es wohl nicht schaffen, die Fischbestände in ihrer heutigen Form zu erhalten. In immer mehr Gebieten brechen die Bestände zusammen. Den Anfang machte Kanada. An der Ostküste gab es die reichsten Fanggebiete der Welt. Es gab Lachs im Überfluss! Aber die Fischer haben erst aufgehört, als der letzte Fisch gefangen war. Das Gleiche haben die Philippinen jetzt auch geschafft. In den Gewässer rund um die Inseln ist das Meer ist leer und tot. Dabei zählte auch diese Region einmal zu den reichsten der Welt. Die Philippinos fahren jetzt nach Indonesien und fischen dort alles leer. Die EU und besonders die Spanier fangen das Meer rund um Afrika leer und Japan und Russland leeren die arktischen Meere am Nord und Südpol. Die Schlimmsten sind zur Zeit allerdings die Chinesen. Sie haben die größte Fangflotte der Welt und anstatt dass sie sie sich jetzt zurück halten, bauen sie ihre Flotte immer weiter aus. Sie dringen damit in die Gebiete aller anderen Nationen ein und fangen alles weg was sie erwischen können. Indonesien hat zwar sehr reiche Fanggebiete, aber die haben auch die zweitgrößte Fangflotte der Welt. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch dort die Bestände zusammenbrechen. 

Früher oder später wird es keine Fischerei mehr geben. Wild gefangener Fisch wird zu einer Delikatesse werden und sein Preis wird dadurch in astronomische Höhe steigen. Dadurch werden wir auch die letzten Bestände an die wildernden Nationen verlieren. Das Meer ist nun einmal groß und man kann es nicht flächendeckend überwachen. Als würde das nicht reichen, geht es jetzt den Beständen in der Tiefsee an den Kragen. Auch dort werden die Ozeane leer gefischt.

Dabei wäre es ganz einfach die jetzige Vielfalt und den Reichtum der Meere zu erhalten. St. Lucia hat es vorgemacht. Auch dort waren die Bestände zusammen gebrochen, weil die Fischer alles raus geholt haben, was sie nur fangen konnten. Als es keine Fische mehr gab, haben sie zähneknirschend einem Kompromiss zugestimmt. Ein Wissenschaftler hatte vorgeschlagen das Meer aufzuteilen. Danach gab es ein kleines Gebiet für die Natur in dem niemand Zutritt hatte, einen kleinen Teil für die Touristen und einen großen Teil für die Fischer. Die mussten nur ein Drittel ihrer Fanggebiete aufgeben. Aber weil es sowieso nichts mehr gab, was sie fangen konnten, haben sie sich darauf eingelassen. Nach nur wenigen Jahren hatten sich die Bestände in der Ruhezone und der Touristenzone erholt. Und sogar dort wo die Fischer ihre Netze auslegten, gab es wieder genug Fische. Sie wanderten aus den beiden anderen Gebieten, in das Gebiet der Fischer ein und so hatte jeder etwas davon. 

Was auf St. Lucia funktioniert hat, funktioniert auch an allen anderen Orten dieser Welt. Es muss nur hart genug durch gegriffen werden. Jeder Fischer der illegal fischt, sollte sein Schiff verlieren. Man sollte das Öl und den Diesel abpumpen und es dort versenken, wo es einst Riffe gab. So haben die Fische wenigstens ein paar Ruhezonen in denen sie ihre Jungen verstecken können.

https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/nicht-nur-haie-sind-bedroht-100.html

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