Kann man Goldschmuck zurückverlangen?

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4 Antworten

Man kann es versuchen.....

Ich gehe davon aus, daß dein Bruder den Schmuck ins Pfandhaus getragen hat....ohne den Eigentümer zu informieren.

Das ist ein klarer Fall von Diebstahl und somit hat er dem Händler genau genommen Diebesgut verkauft.....eine zweite Straftat ---> Hehlerei

Wenn man das....sollte meine Vermutung stimmen.....dem Händler erklärt, wird er den Schmuck bestimmt zurückgeben.

Ist der Schmuck aber längst weg, kannst du nur deinen Bruder zur Rechenschaft ziehen....er muß dann den tatsächlich entstandenen Schaden ersetzen....bis auf den letzten Cent, da es nicht sein Eigentum war, sondern Familienbesitz ( z.B. der Eltern ).

Gruß,

fraschi

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Hat Dein Bruder bei dem Händler (so ist es im Allgemeinen üblich bei Verkauf an Händler von Schmuck, Antik oder Gebrauchtem) unterschrieben, daß das, was er ihm angeboten hat, sein Eigentum ist? Versuche das rauszufinden. Müßte eigentlich so sein, denn Pfandhäuser, Goldankäufer, Secondhand, Antik und Gebrauchtwarenhandel muß solche Dokumente haben. Ich weiß das, weil ich mal ein Antikgeschäft hatte und das auch machen mußte bei Ankauf. Ich hatte damals auch einmal etwas mit ankaufen müssen, das nicht zu meinem Warensortiment paßte, war ein kleines Schmuckteil, ich brachte das zu einem Ankäufer und mußte so ein Formular unterschreiben. Das müßtest Du feststellen oder feststellen lassen. Wenn das so der Fall ist, kannst Du die Ware noch lange Zeit zurückverlangen. Ich weiß es nicht genau, ich glaube es sind so 10 Jahre, bitte erkundigen. An Diebesgut kann man nie Besitzrechte erwerben.

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ihr könnt höchstens auf kulanz hoffen... wenn der händler den schmuck überhaupt noch hat

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Verlangen? Nein. Es kam ein Kaufvertrag zustande, der von beiden Seiten erfüllt wurde.

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